Der malaysische Bundesstaat Sabah hat sein eigenes Retirement Visa Programm, Sarawak ebenso.
Es gab immer mal wieder Infos, dass es evtl. eine maximale Aufenthaltsdauer von 180 Tagen pro Jahr im Land mit Touristen Visum geben soll. Diese Grenze gibt es wohl aktuell noch nicht offiziell, mich würde es aber nicht wundern, wenn das irgendwann eingeführt wird.
Das weiss ich nicht . Ich weiss dass er einige Zeit bei Miri (Sarawak ) lebte und nun in Kota Kinabalu wohnt .
Ganz genau . Das beste Beispiel war damals dass die maximal erlaubten Einreisen über Land und über einen Flughafen unterschiedlich gerechnet wurden . Mich persönlich hat es nicht betroffen aber alle die kein Jahresvisum erhielten hatten dauernd diese Zitterpartie biss sie wieder im Land waren .
Ich gehe mal davon aus, dass ich weiterhin der Einzige in diesem Forum bin, der in beiden Ländern gelebt hat, also auf den Philippinen und in Thailand.
Ja, das ist mit den Regelungen da richtig schwierig, und die Thais ändern das, wie ihnen das gerade mal in den Sinn kommt. Für die ist eigentlich entscheidend der Tourismus und nicht die dort länger ansässigen. Beziehungsweise sie legen irgendwie nicht viel Wert drauf, und das macht es schwierig.
Zweitens kommt aber hinzu, einfach auch die Schwierigkeit der Kommunikation. Es ist immer noch so, dass die, die nicht relevant sind für die bürokratischen Dinge, können Englisch, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. Aber dann auf Behörden, Banken etc. ist Englisch nicht gut ausgeprägt.
Und wollen wir mal davon absehen, dass die Schriftsprache eine ganz andere ist. Also, das macht nicht wirklich Spaß, zumal man meistens dann irgendwie doch einen Übersetzer braucht, und da dann aufgrund der super Freundlichkeit der Thais doch irgendwas anderes dann erzählt wird als eigentlich gesagt wurde.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich finde Thailand toll! Essen ist toll! Land ist toll! Menschen können auch toll sein! Aber das ist alles für einen Urlaub oder einen kurzfristigen Aufenthalt oder für eine Zeitlang im Winter mal etwas mittelfristig mieten, aber ich möchte dort nicht länger leben.
Eigentlich genauso wenig wie auf den Philippinen. Das verbindet für mich dann wieder beide Länder gerne mal in den richtig schönen Monaten dahin. Es sind zwei bis drei Monate im Jahr und dann wieder weg, aber komplett schwierig!
Zu Malaysia kann ich nicht viel sagen. Für mich waren die Besuche, die ich dort hatte, als ich in Singapur gelebt habe, so dass ich gemerkt habe, die Älteren, die noch etwas von der britischen Ausbildung genossen hatten, waren sehr offen und einfach mit denen zu sprechen. Bei den Jungen hatte sich dann schon diese Mahathir-Muslime-Geschichte durchgesetzt, sehr engstirnig, blockiert, teilweise auch Sprachkenntnisse auch nicht mehr so gut. Also, das Land ist für mich eigentlich da von den Jüngeren her in keine gute Richtung gegangen.
Nö . Ich habe von 2003-2010 in Thailand gelebt und ab 2010-2021 auf den Philippinen . Wir haben da gelebt allerdings nie gearbeitet ![]()
Hatte ich irgendwie überlesen, weil es nur um die Visaregelungen ging.
Aber das kann ja nur eines von mehreren Kriterien sein. Und Arbeiten als Angestellter etc. macht da sowieso kein Sinn. ![]()
Was kannst Du zu Ipoh berichten; gibt es dazu schon einen Reisebericht ?
Bist du nur wegen den lästigen VISA-Bedingungen in die PHPs weitergezogen oder was hat dich sonst noch in Thailand gestört? Würdet du Thailand als Winter- Bird-Destination wegen der besseren Infrastruktur etc. den PHPs vorziehen?
In meinem Bericht „Back to the roots“ hatte ich über Ipoh berichtet. Etwas runter scrollen.
Die großen Städte wie Georgetown, KL, Kuantan, Ipoh, Johor Bahru usw. sind chinesisch dominiert. Wobei die Malaien zahlenmäßig zugelegt haben. Da ist anscheinend die Geburtenrate um einiges als bei den Chinesen.
Über Mahatir kann man sich streiten aber eins halte ich für sicher, ohne Mahatir wäre Malaysia nicht da wo es heute ist. Der Mann hatte eine Vision für sein Land. Wawasan 2020.
Für einen 2-3 monatigen Aufenthalt würde ich Ipoh wählen, da es sehr zentral liegt, man ist schnell an den Küsten, Penang und KL sind auch recht schnell erreicht. Der Nord-Süd Highway ist nicht weit, die Zuganbindung ist auch recht gut. Dazu ist Ipoh aus kulinarischer Sicht hervorragend.
Ja , diese lästigen Visa Bestimmungen die dauernd geändert wurden waren mit ein Grund für den Umzug , allerdings hat man als Tourist der die Wintermonate dort verbringt kein Problem .Die kommen erst wenn man länger dort verweilen will .
Dann die damalige politische Situation mit den Gelb und den Rothemden und ihren anhaltenden Protesten in Bangkok .
Ausserdem hatte man in all den Jahren quasi alles x Mal gesehen und irgendwann war dann auch mal genug .
Wir waren ja vor 2 Jahren in Malaysia (Malakka-KL-George Town); es war schön, aber das Klima (Februar/März) war uns wirklich viel zu schwül-heiss; wir konnten uns kaum draußen aufhalten, das Land ist schon sehr Äquator-nah. Ich denke, da ist Thailand etwas gemäßigter vor allem im Norden oder am Golf.
V.S. Vaipaul schrieb in seinem Buch „Eine islamische Reise“: Malaysia dampft. Da ist was dran. Ich habe kein Problem mit dem Klima. Ich kenne aber einige Leute, die mit der Hitze plus Feuchtigkeit nicht so gut klar kommen. Wobei es in Malaysia nie so heiß wird wie z.B. im Nordosten Thailands vor der Regenzeit. Im Isan und Bangkok habe ich Temperaturen von über 40 Grad erleben dürfen. Das gibt es in Malaysia nicht.
Ja, das Klima ist schon ein wichtiger Punkt für einen Langzeitaufenthalt. Daher finde ich Hua Hin so interessant, denn in Hua Hin liegen die durchschnittlichen Temperaturen ganzjährig etwa bei 25–30 °C , mit einem Jahresmittel um ca. 28 °C . Die heißeste Phase ist typischerweise März bis Juni , die „kühlsten“ Monate sind Dezember und Januar . Klimadaten für Hua Hin weisen Monatsmittel von etwa 25,1 °C im Dezember bis rund 29,9 °C im April/Mai aus.
Damit gehört Hua Hin gehört klimatisch zu den angenehmeren Aufenthaltsorten in Thailand, vor allem wenn man trockenes, planbares Wetter, Meerbrise und weniger extreme Regenzeiten sucht.
Für längere Aufenthalte, Ruhestand, Workation oder Golf ist Hua Hin klimatisch sehr stark. Für „Postkartenstrand + kristallklares Wasser“ gibt es sicher schönere Orte, aber oft mit mehr Regen, stärkerer Saisonabhängigkeit oder schlechterer Erreichbarkeit.
Der Strand ist an vielen Stellen bei Flut nur noch ein kurzer Streifen entlang des Meeres .
Hua Hin war mal die Sommerresidenz vom verstorbenen König Bhumibol , deshalb zog es viele gut situierte Thais dorthin . Meistens ist es aber sehr ruhig und wirkt oft wie ausgestorben .
Das touristische Zentrum liegt grob gesehen etwa zwischen dem ex Railway Hotel ( Centara Grand Beach Resort Hua Hin ) und dem Hilton Hua Hin mit vielen Restaurants und sogar etwas Nachtleben .
Wenn du dir ein Haus oder ein Condo mietest solltest du berücksichtigen dass Hua Hin ein langgezogener Ort ist und du immer auf Taxis angewiesen sein wirst . Vielleicht etwas mieten mit gratis 24/H Transport innerhalb der Stadtgrenzen .
Anscheinend geht in Thailand wieder die Diskussion über mögliche Änderungen los:
Thailand to cut visa-free stay to 30 days for tourists from 93 countries
Thailand baut alten und neuen Flughafen in Bangkok zu Drehkreuzen aus…
Thailand baut seine Flughäfen bis 2030 massiv aus. Das Ziel ist es, ein führendes Drehkreuz in Asien zu werden.
Ausbau in Bangkok
- Flughafen Suvarnabhumi (BKK): Bau neuer Terminalflügel für mehr Platz. Die Kapazität steigt deutlich.
- Flughafen Don Mueang (DMK): Phase 3 läuft. Die Kapazität wächst auf 50 Millionen Passagiere jährlich.
Neue Großprojekte und Regionen
- Flughafen U-Tapao: Umbau zu einer modernen „Aviation City“. Er entlastet als dritter Großflughafen die Hauptstadt.
- Neue Regionalflughäfen: Geplant sind sechs neue Flughäfen. Dazu gehören die Projekte „Andaman“ bei Phuket und „Lanna“ bei Chiang Mai.
- Flughafen Phuket: Erweiterung des bestehenden Terminals für den anhaltenden Tourismusboom im Süden.
Quelle: Google KI
Meine Vermutung, Thailand will nicht nur in die Infrastruktur für den eigenen Tourismus investieren, sondern aus den Problemen am Golf auch noch anderweitig profitieren. Zum Beispiel als Hub wie Singapur.
Da können die Philippinen wirtschaftlich und geographisch nicht mithalten.
Nicht nur das, ich lese auch grad viele Beschwerden, Preise werden angezogen ohne dass sich die Gegenleistung ändert, erschwerte Bedingungen für Businesses, „Touristenfeindlichkeit“. Sieht so aus, als ob Thailand ein bisschen aufschliesst ![]()
Für mich würde Thailand schon wegen der Sprache nicht in Frage kommen
