Ich finde diese Vergleiche notwendig aber auch ein wenig ermüdend - z.B. Gesundheitssystem.
Die Rankings helfen einem in all den Ländern wenige. Egal ob ich in Manila, Bangkok oder Kuala Lumpur bin - hier ist ein gutes Krankenhaus und eine erstklassige Versorgung praktisch vor der Haustür.
Aber egal ob du nun in der Provinz auf Cebu, auf der Insel Kuh Buri in Thailand oder in Mersing (Ostküste von Malaysia) bist - du bist am A.
So auch mit vielen anderen Dingen - je mehr Provinz, desto weniger wird der westliche Standard abgedeckt - egal in welchem dieser Länder.
Dieses „egal“ gehe ich aber nicht mit. Für mich haben Thailand und Malaysia in den letzten 20 bis 30 Jahren die Philippinen grundsätzlich überholt und in der Entwicklung hinter sich gelassen. Sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land. Das liegt übrigens primär an der wirtschaftlichen Entwicklung und den Investitionen in Infrastruktur, auf breiter Ebene. Beispiele dafür gibt es endlos. Das fängt beim Gesundheitswesen an und hört bei Verkehrsprojekten (Flughäfen) nicht auf.
Letztendlich sollte man nicht nur den reinen Vernunftsgründen folgen.
Ich muss mich ganz einfach wohl fühlen und das ist individuell extrem verschieden.
Ich fühle mich momentan sehr wohl auf den Philippinen obwohl rein vernunftsmässig eigentlich viel dagegen spricht und kann mir gar nicht mehr vorstellen jemals wieder in der sogenannten ersten Welt ansässig zu werden
Meine Frau hat ja lange in der Pflege in Dt gearbeitet.
Da gab es immer zwei Gruppen an Insassen.
Die Eine Gruppe musste das, was über dem von der Pflegeversicherung übernommenen lag, selbst zahlen.
Die zweite Gruppe hatte entweder absolut nix oder war beihilfeberechtigt und da übernahm zum generellen Verdruss der Gruppe eins der Staat, Steuerzahler die Kosten.
Das Problem in Dt ist, entweder du bist ganz arm oder sehr reich, dann gehts dir gut.
Alle dazwischen haben lebenslänglich, indem sie immer zahlen.
Ist halt blöd wenn man denen die weniger haben nichts gönnen kann und von Neid und Missgunst zerfressen wird .Und das die selber auch alles mitnehmen was sie vom Sozialstaat bekommen können ist auch klar.
In meinen Augen ein Armutszeugnis für Erstweltländer die ihren Bedürftigen keine Unterstützung bieten können
Ist aber leider die Realität.
Ich bin ja täglich nach Feierabend bei meiner Frau im Geschäft mit dem Rad vorbeigefahren, habe sie abgeholt, sind dann gemeinsam heim geradelt.
Oft war es so, dass sie nicht pünktlich raus kam und ich habe gewartet.
Nur ein Beispiel: Einmal kam eine alte Frau im Rollstuhl vorbei.
Ich fragte sie, ob sie auch im Pflegeheim wohnt, sie meinte, ich doch nicht, da wohnen nur die Armen.
Sie wohnte gegenüber im betreuten Wohnen und hatte dort ein Appartement gekauft, wie sie mir erzählte.
Meine Frau erzählte mir auch immer, das Klassendenken spielt oft in den Pflegeheimen eine ganz große Rolle.
Irgendwie kommt das bei manchen da erst so richtig raus, das Denken diesbezüglich.
So habe ich das auch bei meiner Oma erlebt, als sie im hohem Alter im Pflegheim lebte.
Alles Gründe, warum ich und meine Frau niemals in ein deutsches Pflegeheim im Alter wollen.
Ja ein leidiges Thema, dass die Phils wirtschaftlich zunehmend von den Nachbarländern überholt werden; selbst das sozialistische Vietnam zieht mittlerweile an den Philippinen vorbei (mit einem höheren BIP pro Kopf). Liegt es an der schlechten politischen Führung, an dem miserablen Bildungssystem (vgl. die katastrophalen Pisa-Ergebnisse), an der Korruption und ausufernden Bürokratie oder der Mentalität der Menschen - wahrscheinlich eine Mischung aus vielen Faktoren!
Hauptsächlich liegt es wohl daran, das die Filipinos immer wieder die gleichen Dynastien an die Macht wählen die dann alles unter sich aufteilen und die völlige Selbstverständlichkeit
von Korruption
bei mir aehnlich. meine erste wahl waere singapore, gegen ueber dem botanischen garten, aber dafuer reicht die kohle nicht. dann kaeme manila. und ggfs noch bali, nicht indonesien.
Ich kenne Singapore gut, war mindestens 25 mal da, teilweise auch für mehrere Wochen und ja die Stadt hat was aber auf Dauer würde ich sie nicht aushalten.
für mich ist SG nicht wirklich SOA - liegt wohl da, aber hat eine Sonderstellung.
Und Manila käme für mich nie in Frage - bin halt kein wirkliches Stadtkind.
Bali ja - da kann ich mitgehen. Wäre für mich auch eine Alternative.
Ja der gute alte Lee hat was aus dem Fischerdorf gemacht - eine wirklich beachtenswerte Leistung.
Ja zu steril, zu geregelt, zu gleichförmig.
Wenn man eine Zeitlang da ist und die richtigen Einheimischen kennengelernt hat, dann kann man auch das SG mit seinen Ecken und Kanten kennenlernen - Spots die der normale Tourist nie kennenlernen wird.
Ja und leisten kann ich mir die Stadt auch nicht als Lebensmittelpunkt.
a ein leidiges Thema, dass die Phils wirtschaftlich zunehmend von den Nachbarländern überholt werden; selbst das sozialistische Vietnam zieht mittlerweile an den Philippinen vorbei (mit einem höheren BIP pro Kopf).
+++
vor vielen jahren als vietnam sich gerade oeffnete schrieb max soliven, der damalige herausgeber des STAR einen artiekl in dem er sich ueber vietnam laecherlich machte. nach dem thema, die ueberholen uns nie ! nun, es hat nur wenige jahre gedauert.
Sicherlich einer derGründe.
Dazu kommt m.E., dass an Persönlichkeiten fehlt, die eine Vision oder Ziel für das Land haben. In Ländern wie Singapore oder Malaysia gab es solche Leute.
Die sogenannte „Pink Revolution“ könnte so eine Vision verkörpern und ist ein möglicher Gewinner des ausufernden Streites Marcos/Duterte.Wäre zumindest mal was Anderes und einen Versuch wert
Das sehe ich so ähnlich (auch wenn ich zur Zeit nur im Urlaub auf den Philippinen sein kann). Auch wenn es so manche Dinge im Land gibt, die bei mir ein Stirnrunzeln erzeugen, ist mir das Land sehr sympathisch. Gerade dass die Philippinen nicht so krass durchstrukturiert sind, macht das Land für mich sympathisch und auch spannend. Vieles ist recht unkompliziert. In manchen Bereichen hat es etwas leicht „anarchistisches“ (OK, vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt). Ob man damit umgehen kann oder will ist aber nun mal sehr individuell. Ich kann auf Dauer ganz gut mit vielen Unzulänglichkeiten umgehen. Ein Land wie Singapore wäre mir auf Dauer zu langweilig.