Philippinen, ein Mittelklasseland? Das Ziel ist immer noch unerreichbar

Mit über 180k monatlich gehört man hier aber eher zu den Reichen und dürfte eher nicht von einem Gehalt gestemmt werden.

Na ja… obere Mittelklasse… das sind zwei Ärzte, mehrere Unternehmer mit mittelständischen Betrieben (Solar / Handel / Bauunternehmen / Vermietung) und eine mit 'ner Immobilien-Agentur…

Mit einem derartigen Gehalt als Arbeitnehmer - da gebe ich dir Recht - gehörst du sicherlich zur Oberschicht (zumeist im Behördenapparat, und die haben dann ja in der Regel auch noch weitere Möglichkeiten des „Zuverdienstes“) da kenne ich aber niemanden persönlich… ist eine andere Liga…
(und da wollen auch nur Saurier und andere ausländische Möchtegerne hin :innocent:)

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Ich kenne mehrere Leute, die garantiert mehr als 180k Gehalt haben, und die sind jünger als ich. Aber auch ein bisschen klüger :smiley:

…und es ist SEHR branchenspezifisch. Keiner von denen arbeitet bei einer Behörde, und keiner von denen ist Unternehmer wie von @Bucanero beschrieben. Aber alle sehr „down to earth“.

Kommt auch darauf an, wie das Geld entsteht das man bekommt.
Bei mir als Frugalist ohne Fixum wie Pension oder Rente bisher, schwankt das gewaltig von Jahr zu Jahr.
Dieses Jahr und die nächsten 6 Jahre habe ich monatlich mehr als Buca, weil ich mich mit Renditen bis 4% mit relativ sichere Anlagen die letzten Monate eindecken konnte.
Wenn meine Aktien- ETFs nicht abschmieren, deren Anteil unter 20% liegt, bleibt das so oder die Jahresrendite wird sogar größer.
Es gab aber auch viele Jahre, da durften wir nicht über 1500 Euro im Monat ausgeben, weil schlechte risikoarme Renditen und Vermögensaufbau angesagt war.
Man darf hohen Renditen nicht einfach auf den Kopf hauen, weil man sie teilweise reinvestieren muß, um die Inflation auszugleichen. Und man muß vorsorgen, für kommende magere Zeiten, wenn es wieder weniger Rendite gibt.
Da lebt es sich mit einer ordentlichen Rente oder Pension schon wesentlich entspannter.
Inflation wird bei Pensionen ordentlich ausgeglichen, bei Renten zumindest teilweise.
Ich stehe dagegen diesbezüglich da ständig unter Strom.
Also bleibt es dabei, es wird auch auf den Phils rational und sparsam gelebt.
Naja, muß erst noch Abschluß Ende des Jahres machen, haben dieses Jahr aufgrund der vielen Reisen schon einiges mehr ausgegeben…
Ist zeitweilig so auch gewollt, will nicht der Reichste aufm Friedhof sein.

Essen grade bei Mc Doof, die Hamburger werden auch immer kleiner, sind jetzt wohl Schrinkflationsburger…

Noch dazu, Filipina haut unkontrolliert Geld raus.
Ich hatte das Glück, dass meine sehr jung war als wir uns kennen lernten.
Ich konnte sie mit erziehen.
Manchmal ist sie gegenüber ihrer Familie knausriger als ich.
Jetzt ist es so, dass ich ihr immer mehr Kontrolle über das Kapital übergebe, weil sie wird das alles irgendwann übernehmen und managen müssen.
Schon seit Jahren entscheiden wir Investitionen gemeinsam.
Und das ist gut so, denn 4 Augen sehen immer mehr als 2.

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Du musst also nicht mehr arbeiten, aber verbringst Deine Zeit damit, Dein Geld so umzuschichten dass es am effektivsten für Dich arbeitet. Das gibt’s glaub ich auch als Berufsbild :smiley:

Mindanao ist halbtags Daytrader :rofl:

jepp… Arbeit pur… :sunglasses:

sic est! :sunglasses:

Allerdings weiß ich natürlich auch, daß 96 Prozent der Ruheständler mit (zum Teil weit) weniger auskommen müssen… und dann haben viele von den Expats noch nicht einmal eine ausreichende Krankenversicherung wie wir Beamte…

Da habe ich in meiner aktiven Zeit viele Fälle erlebt, wo solch ein Ritt auf der Rasierklinge mit einer Rückführung nach Deutschland im Rahmen einer Konsularhilfe durch die Deutsche Botschaft endete, weil nicht einmal mehr genügend Mittel für das Rückflugticket vorhanden waren… in erster Linie aus Thailand und der Philippinen, dann Mittel- und Südamerika…

Insofern ist das Ziel, hier der Mittelklasse anzugehören, selbst für viele Expats (zumindest die Rentner) schwer zu erreichen…

Dennoch kann ich jeden Wagemutigen, der sich der Risiken bewusst ist und über Mittel verfügt, welche seinem angestrebten Lebensstil entsprechen, nur zur Auswanderung auf die Pinas ermuntern, denn meistens geht dann es ja trotzdem gut… :+1:

Und… machen wir uns nichts vor…

Gestorben wird in Deutschland in der Regel dann genauso elendig wie auf den Pinas… aufgrund der zugegebenermaßen besseren medizinischen Versorgung nur manchmal halt etwas später…

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Ich hoffe natürlich nie zum Pflegefall zu werden.Die absolute Horrorvorstellung für mich ist in einem deutschen Alters/Pflegeheim
zu enden.Dann lieber hier etwas früher sterben und von der Familie gepflegt werden,was ja der Norm auf den Philippinen entspricht.Selbst die medikamentöse Versorgung im Endstadium kann ähnlich wie in D geregelt werden,wie ich von einem leider verstorbenen Bekannten erfahren habe.
P.S.
Wäre eigentlich einen eigenen Thread wert

Gab’ es nicht Threads zu „Auswandern im Alter“ und „Pflege auf den Philippinen“… :thinking:

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  1. Nun, wenn man auf nackte Zahlen der Wechselrate schaut, ist das schon so:

Daten: EZB

  1. Zur Inflation will ich aber noch sagen, dass man da bei Vergleichen vorsichtig sein sollte. Man kennt die Parameter der errechneten Rate nicht genau.
  • der Warenkorb kann komplett verschieden sein
  • der persönliche Konsum kann komplett neben dem Durchschnitt liegen
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Jeder hat nen individuellen Warenkorb.
Ich decke die Inflation ab, die unserem Warenkorb entspricht.
Z.B. fehlt in dem der Kapitalvernichter Auto, oder ist sehr klein, weil der Kleinstwagen kaum benutzt wird. Hatten z.B. ln der heißen Ansparphase viele Jahre gar keins.
Kompliziert und muß individuell berechnet werden.

Wobei der Wertverlust bei Autos auf den Philippinen viel kleiner ist als in Deutschland. Hier bekommt man nach 3 Jahren noch ~ 2/3 des Neupreises (je nach Auto), in Deutschland eher so 40%

Ist halt wie so vieles individuell. In München war ich kurz davor, kein Auto mehr zu haben, hier wäre das aus mehreren Gründen nicht die klügste Entscheidung.

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Ich kann den Wertvelust auf den Philippinen nicht einschätzen.

Ich habe meine Auto 4/24 verkauft. Genau nach 8 Jahren. Listenpreis damals 20k€. Kaufpreis: 16k€. Verkaufspreis: 8k€.

Der Wertverlust nach 8 Jahren (je nach Rechnungsart) entweder 40 oder 50 % … nach 8 Jahren.

Man sieht, alles ist individuell.

Autos, wie wir sie normalerwiese haben, sollte man aber nicht als Kapitalanlage sehen … :slight_smile:

Bei Kleinwagen und „Einsteigerfahrzeugen“ ist auch in Europa nach allem was ich bisher höre der Wertverlust kleiner - weil es schlicht und ergreifend kaum noch welche gibt.

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Versteh ich sowieso nicht. Die produzieren doch am Bedarf vorbei.
Elektroauto=SUV, Morz Stromfresser wegen hohem Gewicht.
Das geht doch ad Absurdum.
Meine Meinung.

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Können wir mal woanders diskutieren, aber prinzipiell:

  • E-Auto = teuer wegen Akku
  • Kunde sieht „teuer“ und will was geboten bekommen für das Geld
  • SUV sieht immer aus wie „was geboten“
  • => SUV ist margenfreundlich, also wird es gebaut und die kleine Kiste nicht

Tesla hat gezeigt wie man es macht, und Elektro aus der „Öko-Ecke“ (man schaue sich mal Kisten wie den i-MIEV an!!!) zu einem Luxusgut und etwas Begehrenswertem zu machen. Leider ist der Trend dort ein bisschen stehengeblieben.

Es gab (in D) sehr smarte Elektroautos wie Renault ZOE oder BMW i3. Jetzt nicht mehr.

Vor Allem das Zitierte möchte ich unterstreichen!
Ich z.B : Kein Alkohol,kein Nikotin,bezahltes Eigenheim,keine Stromrechnung wegen Solar,gehe sehr selten auswärts essen,erledige fast alle Besorgungen mit einem Tricycle das 2l/100km verbraucht,etc,etc,habe sicher einen ganz anderen Finanzbedarf als der Durchschnitts-Auswanderer hier.
Die Unterhaltskosten für Fahrzeuge sind hier
auch nur ein Bruchteil dessen was ich von D in Erinnerung habe.Lebensmittel mögen hier vergleichbar viel kosten,ich kann aber dennoch selbst in Restaurants gutes Essen für unter 200 Peso/Person hier in meiner Provinz bekommen.Für 3-400Peso sogar eine Vielzahl an internationaler ,von Ausländern geführter Küche.
Das liegt natürlich zum Grossteil an
den extrem niedrigen Personalkosten.
Wenn ich an die Handwerkerkosten in D zurückdenke kommt mir heute noch das Grausen.
Hier zahle ich einem sogenannten „Skilled Worker“ nicht mehr als max. 700 Peso pro Tag.Da kann man sich schon mal eine Renovierung,Reparatur etc. leisten.
In Deutschland bist du froh wenn du überhaupt einen Handwerker findest der freie Termine hat , hab ich mir sagen lassen.
Von den Preisen ganz zu schweigen.
Nichtsdestotrotz möchte auch ich nicht verschweigen des öfteren an die Grenzen meiner Toleranz/Leidensfähigkeit zu geraten und mich,nachdem ich einige der umliegenden Länder besucht habe, frage: Warum mussten es ausgerechnet die Philippinen sein in der ich meine Traumfrau kennenlernte?

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Schreibe ich ja auch schon immer, wenn man es vernünftig angeht, kann man mit kleinem Geld auf den Phils in der Provinz gut leben. In Europa sind es die Fixkosten, die so gestaltet sind, dass man nicht um sie herum kommt, die das Leben dort so teuer machen.

Wir haben ja einen französischen Kleinstwagen in Europa.
Einen C1, der hat mich 2009 neu 6000 Euro gekostet, hat inzwischen 70000km drauf. Unfallfrei bis jetzt. Würde ich den heute verkaufen, bekäme ich noch zwischen 4000-6000 Euro laut Inet für den. Wäre also im Mittel ein Wertverlust von 1000 Euro in 15 Jahren. Was für einen Verlust hat man bei so einem SUW in der Zeit ?
Phils werden wir bei unsrem Honda Scooter, 1000 Euro 2019 bleiben, brauchen kein Auto. Hinten braucht er nun nach 5 Jahren ne neue Feder, die ist wegen schlechtem Weg zu uns ausgeleiert, das wars.

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