Moment mal! – Verknüpfte Geschichten hinter der Linse

Ja das Milchhäuschen, ich erinner mich noch wie ich jeden Tag da mit einer Milchkanne hingeschickt wurde um Milch, aber auch Quark oder andere Milchprodukte zu holen.

Was sagt uns das? Ich bin alt - lach.

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Das kenne ich auch noch, damals wohnten wir in Mannheim.
Milch holen mit der Kannne, lang ists her.

Jedenfalls wurden auch bei uns mit dem Fortschritt der Moderne allen diese Treffpunkte genommen.
Wasser holen, waschen am Fluß usw gibt es ja nicht mehr.
Daher wurde der Familiensonntag eingeführt.
Da trifft sich der Clan alle 7 Tage nach dem Gottesdienst, manchmal sind auch andere Pinoys dabei, um miteinander die Neuigkeiten auszutauschen.
Quasi aus erster Hand, vieles davon findet man weder im Inet noch in der Zeitung.

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** Heiratsantrag auf dem Gemüsemarkt?**

Ich will euch einfach von meinem „peinlich-lustigen“ Highlight auf dem öffentlichen Markt in Tanjay City, Negros Oriental, erzählen! :joy:

Stellt euch vor: Ich bin da mit meiner Kamera unterwegs, filme das bunte Markttreiben – Gemüse, Fisch, lachende Leute, ganz idyllisch. Plötzlich fragt mich eine der jungen Verkäuferinnen (ohne Vorwarnung!):
„Hey Sir, looking for a wife?“

Äh… was? :flushed_face: Ich war so perplex, dass ich erstmal nur blöd gegrinst habe. Doch dann kamen ihr noch drei Marktkundinnen zuhilfe – die „Tres Marias“ nenne ich sie jetzt mal – wie die Geier angeflogen und waren sofort ganz Ohr. Und dann ging’s los:

  • Maria Nr. 1: „Oh, he’s handsome! Maybe he wants a Filipina?“
  • Maria Nr. 2: „I have a cousin, very beautiful! Good cook!“
  • Maria Nr. 3: „Or me? I’m single!“ [lacht sich scheckig]

Ich stand da wie ein begossener Pudel und hab mich gefragt, ob ich aus Versehen in eine Heiratsvermittlung statt auf einen Gemüsemarkt geraten bin. :laughing:

Fazit: Wer denkt, philippinische Frauen seien immer nur schüchtern und zurückhaltend, der hat sich geschnitten! Die können einen gnadenlos auf dem Kieker haben – und wenn sie erstmal im Team arbeiten, gibt’s kein Entkommen mehr.

Beim Editieren des Videos wurde dann die Fragestellering das Covergirl für dieses Video.
Hier könnt ihr das Video anschauen —>>

Mein Besuch in Tanjay City – eine lebendige und freundliche Stadt!

Habt ihr auch schon mal solche „unverblümten“ Fragen oder Angebote auf den Philippinen bekommen? Her damit! Ich brauche moralische Unterstützung. :joy:

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Sommerfreuden am Boulevard von San Jose

Die Sonne brannte erbarmungslos auf den Boulevard von San Jose herab, als die beiden Jungs, Rico und Jun, barfuß über die warmen Steinplatten liefen. Die großen Sommerferien hatten gerade begonnen, und für die beiden gab es kein besseres Vergnügen, als die heißen Tage im kühlen Meerwasser zu verbringen – trotz der sichtbaren Spuren, die der Sturm Odette hinterlassen hatte.

Die einst stolze Seemauer war jetzt nur noch ein Schatten ihrer selbst, zerbrochen und von der Wucht des Wassers gezeichnet. Der Anleger, an dem früher Fischerboote festmachten, ragte wie ein Skelett aus dem Wasser. Doch für Rico und Jun war das kein Grund zur Traurigkeit. Im Gegenteil: Die zerstörten Betonblöcke waren zu ihrem persönlichen Sprungturm geworden.

„Wer traut sich zuerst?“ rief Rico und grinste. Jun zögerte keine Sekunde. „Ich!“ Mit einem Anlauf sprang er kopfüber ins türkisblaue Wasser, gefolgt von einem lauten Platschen und Ricos Jubel. Sekunden später tauchte Jun wieder auf, lachend und mit nassen Haaren, die ihm ins Gesicht klebten.

„Dein Sprung war nicht mal halb so hoch wie meiner wird!“, rief Rico und kletterte auf einen der höheren Mauerreste. Für einen Moment stand er da oben, die Arme ausgebreitet, als wäre er der König von San Jose. Dann sprang er – eine perfekte Kerze – und landete mit einem gewaltigen Spritzer im Meer.

Die beiden tollten noch stundenlang im Wasser herum, tauchten nach glitzernden Muscheln und ließen sich von den sanften Wellen tragen. Die Hitze war vergessen, und selbst die kaputte Mauer konnte ihre Freude nicht trüben. Denn für sie war dieser Ort voller Erinnerungen und Abenteuer – ein Paradies in den Ferien.

Am späten Nachmittag, als die Sonne langsam tiefer sank, machten sie sich auf den Heimweg. „Morgen wieder?“, fragte Jun. Rico nickte grinsend. „Klar! Bis dann!“

Und so ging ein weiterer Tag in den großen Sommerferien zu Ende – einfach, unbeschwert und voller Freude, genau wie es sein sollte.


Du möchtest mehr über die Philippinen erfahren? Dann durchstöbere doch unsere große Themenauswahl unter PHILIPPINEN ALLGEMEIN im Forum – es lohnt sich!**

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Das ist mir bereits 2 mal passiert, aber als ich noch jünger war.
Und jedes mal war meine Frau bei mir.
Einmal auf dem Schiff, da hat sich eine Krankenschwester an mich ran gemacht, die dachte meine Frau sei mein Fremdenführer oder so was, wie sich dann im Gespräch rausstellte.
Einmal auf Bantayan glaube Santa Fee war das? weiß nicht mehr.
Da lebte eine Familie auf einem Grundstück das damals zum Verkauf stand, für das wir uns interessierten.
Da war der Besitzer ein Anwalt in Manila, Mondpreis natürlich.
Die Mutter bot uns ihre Tochter wie warmes Brot an.
Keine Ahnung wie sie sich das vorstellte, da es ja offensichtlich war dass ich verheiratet war.

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Warum tragen Menschen in Asien schwere Lasten auf dem Kopf?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum in vielen Teilen Asiens – zum Beispiel auf den Philippinen – schwere Lasten oft auf dem Kopf transportiert werden? Ob es die Hausfrau ist, die eine große Schüssel mit nasser Wäsche zum Fluss balanciert, oder der Hafenarbeiter, der schwere Reissäcke vom LKW zum Marktstand bringt – der Kopf dient hier als praktisches „Transportmittel“.


Bildnachweis: PHILIPPINE MAGAZINE

Doch warum ist das so verbreitet? Hier ein paar mögliche Gründe:

  1. Effizienz & Ergonomie
    Das Tragen von Lasten auf dem Kopf verteilt das Gewicht gleichmäßig auf die Wirbelsäule und entlastet die Hände. Studien zeigen, dass diese Methode energieeffizienter sein kann als das Tragen in den Händen oder auf dem Rücken, besonders über längere Strecken.
  2. Tradition & Kultur
    In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen ist diese Technik seit Generationen verbreitet. Kinder lernen früh, wie man Gegenstände sicher balanciert, und entwickeln mit der Zeit eine erstaunliche Stabilität.
  3. Praktische Flexibilität
    Anders als bei Schubkarren oder Tragegestellen braucht man keine zusätzlichen Hilfsmittel – der eigene Körper reicht aus. Auf unwegsamen Straßen oder engen Gassen ist das oft die einfachste Lösung.
  4. Stärkere Belastbarkeit durch Training
    Wer regelmäßig Lasten auf dem Kopf trägt, stärkt Nacken- und Rückenmuskulatur und kann mit der Zeit immer mehr Gewicht bewältigen – ähnlich wie beim Training mit Gewichten.

Fazit: Was für uns vielleicht ungewöhnlich aussieht, ist in vielen Ländern eine durchdachte und bewährte Methode, um schwere Dinge zu transportieren. Vielleicht ist es sogar gesünder, als ständig einseitig zu tragen!**

Mehr über die Besonderheiten auf den Philippinen erfahrt ihr hier im Forum unter
PHILIPPINEN ALLGEMEIN

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Eher nicht.
Auch deshalb, weil die Lastentragerei auf dem Kopf meist bereits in der Jugend, der Wachstumsphase angefangen wird oder wurde.
Meine Frau hat schon in der Kindheit schwere Lasten auf dem Kopf tragen müssen.
Heute hat sie Kreuzprobleme deshalb.

Ohne dass ich das jetzt vertiefend recherchiere, hier ein Google Ergebnis dazu, das sich aber leider hinter einer Bezahlschranke befindet:
Indische Wissenschaftler untersuchten 2019 kopftragende Bauarbeiter und verglichen sie mit Männern, die keine Lasten tragen mussten. Sie fanden bei den Lastenträgern schwere degenerative Veränderungen der Wirbelsäule – eine Versteifung der Halswirbelsäule und gequetschte Bandscheiben .

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Oh! Interessant.

Zum einseitigen Tragen habe ich auch noch was.
Ich bin Rechtshänder.
Habe bei Opa und Oma die Bauern waren, als Kind gesehen, dass sie im Alter alle nach rechts gebeugt waren mit extremem Schultertiefstand.
Da ich beruflich zuerst im Handwerk startete, hatte ich mir da meinen Reim drauf gemacht und mir angewöhnt als Ausgleich schwere Dinge immer links zu tragen.
Ebenso mir angewöhnt bewusst Dinge links zu erledigen, die ich normal unbewusst rechts gemacht hätte.
Auch wenn möglich Hilfsmittel zum Transport genutzt.
Das mache ich auch noch heute so.
Da lachen einen die Pinoys ja als hier aus, Hänger, Schubkarre usw.
Mein Vater hat heute auch einen beträchtlichen Schultertiefstand rechts, obwohl er körperlich nie schwer arbeitete.
Hat aber jahrelang Tennis gespielt, was diesbezüglich ja extrem schädlich ist.
War nie so mein Sport.
Bei mir ist es nun so, dass ich diesen Schultertiefstand ebenso rechts habe, aber nicht so stark wie meine Vorfahren.
Also anscheinend hat es was gebracht als Rechtshänder bewusst auch nach links zu verlagern.
Aber anscheinend gibt es auf dem Gebiet auch eine erbliche Komponente.

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Carinderias, Kitchenettes & Eateries: Das Herz der philippinischen Esskultur und ihre soziale Bedeutung

Die Philippinen sind bekannt für ihre lebendige Straßenkultur und kulinarische Vielfalt. Besonders wichtig sind dabei Carinderias, Kitchenettes und kleine Eateries – einfache, oft familiengeführte Lokale, die nicht nur leckeres und erschwingliches Essen anbieten, sondern auch eine zentrale Rolle im Alltag der Filipinos spielen.

Was sind Carinderias, Kitchenettes & Eateries?

  • Carinderias: Traditionelle kleine Imbissstände oder Mini-Restaurants, die meist hausgemachte Gerichte in Töpfen („kaldero“) anbieten. Typisch sind Adobo, Sinigang, Kare-Kare, Laing und andere lokale Klassiker.
  • Kitchenettes: Ähnlich wie Carinderias, aber oft etwas besser eingerichtet, mit festen Tischen und Stühlen. Sie bieten neben Hauptgerichten auch Snacks wie Pancit, Lumpia oder Halo-Halo an.
  • Eateries: Ein allgemeiner Begriff für kleine Esslokale, die oft auf bestimmte Gerichte spezialisiert sind (z. B. Grillstände mit Lechon Manok oder Isaw).

Warum sind sie so wichtig für die Bevölkerung?

  1. Erschwinglichkeit – In einem Land, wo viele Menschen von Tagelöhner-Jobs leben, sind Carinderias eine lebenswichtige Alternative zum Selbstkochen. Eine Mahlzeit kostet oft nur 20–50 PHP (ca. 0,30–0,80€), was für Geringverdiener essenziell ist.
  2. Authentische Hausmannskost – Viele Filipinos haben keine Zeit, traditionelle Gerichte zuzubereiten. Carinderias bieten „Lutong Bahay“ (hausgemachtes Essen) an, das an Mutters oder Großmutters Küche erinnert.
  3. Sozialer Treffpunkt – Ob Bauarbeiter, Taxifahrer oder Studenten – hier kommen Menschen aller Schichten zusammen. Carinderias sind Orte des Austauschs und der Gemeinschaft.

Besondere Bedeutung für Arbeiter & Angestellte

  • Zeitersparnis: Fabrikarbeiter, Jeepney-Fahrer oder Verkäufer haben oft nur kurze Pausen. Statt aufwendig zu kochen, essen sie schnell und günstig in der nächsten Carinderia.
  • Nahrhafte Mahlzeiten für wenig Geld: Viele Jobs sind körperlich anstrengend (z. B. Bau, Transport). Eine Portion Rice + Ulam (Reis mit Beilage) gibt Energie, ohne das Budget zu sprengen.
  • Flexibilität: Keine festen Öffnungszeiten wie in Restaurants – viele Carinderias öffnen früh (für Frühstück) und schließen spät (für Nachtschichtler).

Kulturelle & Wirtschaftliche Rolle

  • Kleinunternehmerische Chance: Viele Carinderias werden von Familien betrieben und sind eine wichtige Einkommensquelle für die Mittelschicht.
  • Bewahrung lokaler Küche: Während Fast-Food-Ketten boomen, halten Carinderias traditionelle Rezepte am Leben.
  • Touristische Attraktion: Immer mehr Reisende entdecken Carinderias als Orte für authentische philippinische Küche abseits der Hotelbuffets.

Herausforderungen

Trotz ihrer Beliebtheit kämpfen viele kleine Eateries mit:
:check_mark: Hygiene-Vorurteilen (manche Touristen trauen sich nicht)
:check_mark: Konkurrenz durch Franchise-Unternehmen (Jollibee, McDonald‘s)
:check_mark: Schwankenden Einnahmen (v. a. in Krisenzeiten)

Fazit: Mehr als nur ein Imbiss

Carinderias und Eateries sind wirtschaftliche Überlebenshilfe, kulturelles Erbe und sozialer Knotenpunkt in einem. Sie ermöglichen Millionen Filipinos ein sattes, leistbares Essen – und sind damit ein unverzichtbarer Teil des täglichen Lebens.

Stammkunden & „Utang-System“ – Vertrauen & Gemeinschaft in Carinderias

Ein besonderes Merkmal vieler Carinderias und kleiner Eateries ist das persönliche Verhältnis zwischen Betreibern und Stammkunden. Oft gibt es ein informelles „Utang-System“ (Schuldsystem), bei dem Gäste – besonders Arbeiter mit unregelmäßigem Einkommen – ihr Essen anschreiben lassen und erst später bezahlen.

  • „Sukli next time!“ – Wenn ein Kunde mal kein Kleingeld hat, wird die Rechnung einfach beim nächsten Besuch beglichen.
  • Abrechnung an Zahltagen – Viele Arbeiter (z. B. Bauhelfer oder Fabrikangestellte) zahlen ihre „Essensschulden“ gesammelt am Freitag oder Monatsende, sobald sie ihren Lohn erhalten.
  • Vertrauensbasis statt Bürokratie – Selten gibt es schriftliche Aufzeichnungen; das System funktioniert durch mündliche Absprachen und gegenseitige Rücksichtnahme.

Warum ist das wichtig?

:check_mark: Überbrückung finanzieller Engpässe – Besonders für Tagelöhner, die nicht täglich flüssig sind.
:check_mark: Stärkung der Kundenbindung – Die Carinderia wird zur vertrauten Anlaufstelle, fast wie ein zweites Zuhause.
:check_mark: Soziale Sicherheit – In Notsituationen (z. B. nach einem Taifun) lassen viele Besitzer die Schulden sogar teilweise erlassen.

Dieses System zeigt: Carinderias sind nicht nur Geschäfte, sondern Lebensadern der Gemeinschaft – geprägt von Hilfsbereitschaft und lokalem Zusammenhalt.

Mein Video

EATING at the Market in DUMAGUETE

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Ja das ist weit verbreiteter als wir uns vorstellen können.
Maria betreibt ja einen Sari Sari Store und bietet auch Snacks / Merianda und auf Vorbestellung auch Mittagessen für die Farmer oder Bauarbeiter in der Umgebung an.
Und hier wird meistens am Samstag abgerechnet - da haben sie dann ihren Lohn und kommen zur Begleichung ihrer Schulden vorbei.

Nur ein einziges mal bisher hat sich einer davor drücken wollen - aber da dann doch die Rechnung ohne seinen Vorarbeiter gemacht - der schleppte ihn am nächsten Montag höchstpersönlich zum Store und es wurde vereinbart, das von seinem nächsten Lohn der Vorarbeiter direkt an Maria zahlt und nur den Rest ihm dann gibt.
Tja und anschreiben konnte er in der Woche dann auch nicht mehr.

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Ich fahre ab und an mit dem Bus von Bacolod nach Sipalay. Die Schaffner sind wahre Gedächtniskünstler. Und die geknipsten Fahrscheine ein Beweis für ein effektives System ohne Computer. Ich habe meinen Fahrschein mal als Rätsel in die Whatsup Gruppe gestellt und gefragt wer die Lösung zu den einzelnen Positionen herausbekommt. Gab leider keine richtige Antwort :rofl:

Autsch! (lach)

Painitan in Dumaguete – Wo der Sonntag mit Klebereis und Gedränge beginnt!

Ah, der Sonntagmorgen in Dumaguete – die Vögel zwitschern, die Kirchenglocken läuten, und die ganze Stadt versammelt sich… zuerst in der Kathedrale, dann beim Painitan! Nach der Sonntagsmesse, wenn es bodbod und Schokolade gibt?

Stell dir vor: Du kommst zum öffentlichen Markt, voller Hoffnung auf ein entspanntes Frühstück – und dann siehst du es: ein Meer von Menschen, dicht gedrängt wie Sardinen in der Büchse. Kein freier Platz, nirgends! Nicht mal ein Stehplatz ist garantiert. Hier treffen sich Omas, Enkelkinder, Büroangestellte und der eine verwirrte Tourist, der eigentlich nur „etwas Lokales“ probieren wollte und jetzt in einer sozialen Dynamik gefangen ist, die selbst die Rush Hour in Manila blass aussehen lässt.

Aber das Warten lohnt sich! Denn hier bekommst du nicht irgendeinen Kaffee – nein, hier wird er frisch aufgebrüht aus nativen Kaffeebohnen der Region, während der bodbod (Klebereis für die Unwissenden) dampfend aus den Bambusschalen glänzt wie ein Schatz, den es zu ergattern gilt. Dazu eine Tasse heiße Schokolade, so dick, dass der Löffel drin stehen bleibt. Wer braucht da noch ein Five-Star-Hotel, wenn man stattdessen in geselliger Enge mit halb Dumaguete frühstücken kann?

Und das Beste? Die Atmosphäre! Hier diskutieren die alten Männer Politik, während die Jugend sich über die neuesten TikTok-Trends austauscht – alles über einem Teller Reis und einer Tasse Kaffee. Es ist wie ein lebendiges Facebook-Feed, nur ohne Internet und mit mehr Lachen.

Fazit: Wer in Dumaguete am Sonntagmorgen Action will, geht nach der Kirche oder auch gleich zum Painitan. Denn hier wird nicht nur der Magen gefüllt, sondern auch die Seele. Und wer weiß, vielleicht ist das Gedränge ja einfach nur Teil des Erlebnisses… oder die Stadt ist sich einfach einig: Bodbod schmeckt besser, wenn man um seinen Platz kämpfen muss!

Mein Video

PAINITAN | Breakfast at Public Market in DUMAGUETE CITY

Bildnachweis: Foto und Video von PHILIPPINE MAGAZINE

Wer war schon mal da? Teilt eure besten (oder chaotischsten) Painitan-Erfahrungen! :grinning_face_with_smiling_eyes::hot_beverage::chocolate_bar:**

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Jetzt sehe ich gerade, dass die Marktverwaltung einen Test geplant hat. Sie macht für ein paar Stunden am Sonntagmorgen, der Hauptandrangszeit auf dem Painitan, die Straße dicht und verbannt damit die parkenden Motorräder, um Platz zu machen für Tische.

Bildnachweis: Pacebook - Dumaguete Awareness

Ich bin gespannt, ob dies ein Dauerzustand am Sonntagmorgen werden wird.

Wir haben für heutemorgen allerdings schon anders geplant und wollen zum erweiterten Sonntagsmarkt nach Valencia. Dort möchte ich mir erneut die internationale und nationale Streetfood Szene anschauen.

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Die Bedeutung von nativen, lebenden Hühnern auf den philippinischen Märkten


Bildnachweis: PHILIPPINE MAGAZINE

Fällt dir auch auf, wie lebendig und bunt die Märkte auf den Philippinen sind? Besonders wenn es um Hühner geht, spielen native, lebende Tiere eine riesige Rolle – und das nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch kulturell und wirtschaftlich. Hier ein paar spannende Einblicke, warum diese Hühner so wichtig sind:

1. Traditionelle Ernährung und Vertrauen in Qualität

Viele Filipinos bevorzugen lebende Hühner, die direkt vor ihren Augen geschlachtet werden. Das gibt Sicherheit: Man weiß, woher das Fleisch kommt und dass es frisch ist. Im Gegensatz zu importiertem oder tiefgekühltem Fleisch gelten native Hühner als geschmacksintensiver und gesünder, besonders wenn sie frei herumlaufen konnten und natürliches Futter fraßen.

2. Kulturelle Bedeutung: Vom Ritual bis zum Hahnenkampf

Hühner sind tief in der philippinischen Kultur verankert. Beim Hahnenkampf („Sabong“), einem traditionellen Sport, werden spezielle Kampfhähne gezüchtet und hoch gehandelt. Diese Events sind nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein lukratives Geschäft mit hohen Wetten – manchmal um Hunderttausende Pesos pro Kampf!.
Zudem spielen Hühner in Ritualen oder als Opfergaben eine Rolle, etwa bei Erntedankfesten oder spirituellen Zeremonien.

3. Wirtschaftliche Grundlage für Kleinbauern

Für viele Familien sind Hühner eine wichtige Einkommensquelle. Sie lassen sich relativ einfach halten, benötigen wenig Platz und liefern sowohl Eier als auch Fleisch. Projekte wie Bio-Landwirtschaftskooperativen zeigen, wie nachhaltige Hühnerzucht Schulden reduzieren und Ernährungssicherheit schaffen kann – etwa durch den Verkauf von Eiern oder Mist als Dünger.

4. Herausforderungen: Platz, Krankheiten und Konkurrenz

Natürlich gibt’s auch Probleme:

  • Platzmangel: Auf engem Raum (z. B. 300 m² für 500 Hühner) leiden die Tiere schnell unter Stress und Krankheiten.
  • Krankheiten: Von Geflügelpest bis Parasiten – ohne Impfungen oder Hygiene können ganze Bestände sterben.
  • Industrielle Konkurrenz: Billigfleisch aus Massentierhaltung drückt die Preise, macht es für Kleinbauern schwer, mitzuhalten.

5. Zukunft: Bio-Trend und Nachhaltigkeit

Interessant ist die Frage, ob Bio-Hühner auf den Philippinen Fuß fassen können. Einige Bauern setzen schon auf natürliche Fütterung und verzichten auf Chemie. Allerdings ist der Markt noch klein, da viele Filipinos sich teurere Bio-Produkte nicht leisten können.

Mein Video

LIVE POULTRY MARKET | Cogon Area | Cagayan de Oro City

Fazit: Native Hühner sind mehr als nur Essen – sie sind Kulturgut, Lebensgrundlage und Symbol für Selbstversorgung. Doch um ihre Bedeutung zu erhalten, braucht es bessere Haltungsbedingungen und faire Preise. Was denkst du? Könnte Bio hier eine Chance sein, oder bleibt’s bei Tradition?

P.S.: Falls du selbst Erfahrungen mit Hühnerhaltung auf den Philippinen hast, erzähl doch mal!

Quellen: zusammengefasst aus Forendiskussionen, Entwicklungsberichten und Fachartikeln.

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Also, ich persönlich kann mit diesen nativen Hühnern nur etwas anfangen, wenn sie in die Suppe kommen. Die Suppe ist sehr schmackhaft, aber das Fleisch ist mir einfach zu zäh.

Anmerkung am Rande: Ich habe miterlebt, wie einfache Filipinos ihren ‚Quack-Doktor‘ mit einem lebenden Huhn bezahlen. Dabei wird das Huhn (Blut) oft mit in den Heilungsprozess (Ritual) einbezogen und dient im Anschluß, als Mahlzeit für den ‚behandelden Arzt‘.

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Bei meinem vorletzten Besuch, bat ich den Clan auch mal mir ein native chicken für das Abendessen mitzubringen.
Ich war unterwegs und als ich zurück kam, hing da mein Abendessen am Zaun zur Dirty Kitchen - ja und es lebte noch.

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Zäh? Finde ich jetzt nicht, ich empfinde es als schmackhafter als das Fleisch von den anderen Hühnern, die man sonst überall kriegt.
Eine Verwandte hat ja noch so einen Bauernhof mit Hühnern die sie verkauft.
Hatte hier irgendwo schon mal davon berichtet, aber ohne die Hühner zu erwähnen.
Die laufen dort frei herum und von dort haben wir auch schon öfters Hühner gekauft.
Selbst hatten wir auch eine Zeitlang Bisaya Hühner, schmeckten ebenso besser.

Ansonsten hat sich so mancher in der Familie mit diesen Kampfhähnen ruiniert.
Letzt hat eine der Polizistinnen in der Familie ihren Mann aus dem Haus geschmissen und ihn erst wieder rein gelassen, nachdem er alle Kampfhähne verkauft hatte.

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Das sind die, die ich meinte.

Früher hatten wir auch mal 10 Eintagsküken gekauft und dann großgezogen für den Eigenbedarf. Da war das Fleisch dann auch für mich 'kaubar*.

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