Gut essen in und um (Metro) Manila

Hier soll es darum gehen, wo man in und um Manila gut essen gehen kann. Es soll sich nicht auf eine bestimmte Richtung beschränken, und es geht auch nicht um das teuerste Essen – sondern dort, wo es gut schmeckt und / oder aussergewöhnlich ist.

Bitte nur Erfahrungsberichte teilen. Es hilft Anderen mehr, wenn es wirklich aus eigenem Erleben beschrieben wird anstelle von Hörensagen. Es können gern auch Fotos vom Restaurant / Essen / Umgegend eingestellt werden.

Wenn ihr ein negatives Erlebnis hattet dann kann das gern auch beigetragen werden, bleibt dabei aber bitte sachlich und vermeidet undifferenziertes „Bashing“.

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Nachdem das legendäre Frühstücksbüffet des Sofitel (mit seiner einzigartigen „Käsekammer“) leider Geschichte ist…

fällt mir nur noch das nahegelegene SEASCAPE als erwähnenswert ein…

Vor allem die Lokale direkt am Wasser bieten gute chinesische Küche mit der Kernkompetenz in Fisch und Meeresfrüchten zu vernünftigen Preisen…

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Dann legen wir mal los. Erste Empfehlung: „Your Local“ in Makati, genauer Legazpi Village.
Das Your Local ist ein bisschen unscheinbar von aussen, das Haus sieht eher nach Bürogebäude aus als nach Restaurant. Wenn man aber reinkommt, ist es ein durchaus angenehmes Ambiente – obwohl die Wände gekachelt sind und es eher ein „Rustikaler Industrie“-Charme ist.

Die Speisekarte ist übersichtlich, aber das Essen ist grossartig. Es gibt „Asian Fusion“, wobei die „Fusion“ eher innerhalb Asiens stattfindet. Vielleicht ist „Crossover“ ein besseres Wort.

Zum Einstieg gibt es erst mal Beef Rendang Nachos. Die „Nachos“ sind gebratene Wantan.

Oder aber Tuna Tartare (empfehlenswert!)

Zum Hauptgericht hatten wir Beef Lechon (sehr teuer, schmeckt aber auch sehr gut)

Das Highlight war aber Salmon Donburi … must try!

Zum Nachtisch gab’s dann Mais Tres Leches, schmeckt für sich genommen gut. Im Hintergrund die Avocado Tarte, auf salzig-süssem Teig und mit Parmesan bestreut. Sehr interessant, aber nicht meins.

Das beste Dessert ist Choco Gatas Icecream (ich habe vergessen wie es korrekt heisst). Das war so gut, dass das Foto nicht mehr scharf geworden ist.

Wir haben zu viert knapp 10.000PHP bezahlt für 3 Vorspeisen, 4 Hauptgerichte und 3 Desserts, dabei waren noch 6 Cocktails. War es absolut wert.

Die Karte ändert sich hin und wieder mal, aber es lohnt sich wirklich, das mal auszuprobieren. Die Qualität des Essens war durchweg sehr hoch, und der Service hervorragend.

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Die Käsekammer. Gott habe sie selig. Das Buffet im Spiral war immer grossartig, auch wenn man dem Sofitel sein Alter schon ab und zu angemerkt hat.

Wir waren 2021, als alles grad wieder mal ein bisschen aufgemacht hat, in der Sunset Bar, da gab es „all in vom Foodtruck“ für 2.800PHP pro Person . Die war ja schon eher Geschichte, durch die Landgewinnung / Reclamation, die (unter anderem) hinter dem Sofitel stattfindet.

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da hat die Gattin schon posiert… :sunglasses: :sunglasses: :sunglasses:

Nächste Runde:

Oak & Smoke in Makati. Ein „Grill-Restaurant“, aber kein typischer BBQ-spot.

Das Oak&Smoke ist in Salcedo Village, im GF Pacquiao Mansion, 324 H.V. Dela Costa Street, Brgy. Bel Air, Makati City

Wenn man das Restaurant betritt, riecht es gleich auf eine sehr angenehme Art ein bisschen „holzig / rauchig“, der Name liegt also auch in der Luft. Sie verwenden dort eine spezielle Holzkohle, die dem Essen einen besonderen Geschmack und dem Laden den Namen gibt.

Es wird betrieben von einem Koch-Ehepaar, die beide internationale Erfahrung haben – die Frau kochte in einem Sterne-Restaurant.

Zu essen gab es das:


Unicorn Fish Crudo / Chicken Thighs mit Sambal

und das:


Frenched Pork Chops mit gegrillt / geräucherten Weintrauben.

Fotos vom Dessert gibt’s keine, das war zu schnell weg :smiley: (Banana Miso Tres Leches)

Das Essen ist wirklich richtig gut! Wir haben zu zweit mit drei Drinks nicht ganz 10kPHP bezahlt, also nicht günstig aber auf jeden Fall das Geld wert.

Eine Reservierung empfiehlt sich, wir waren unter der Woche abends und es war voll. Wer mit dem Auto kommt findet Parkplätze in der Tiefgarage, wer die Wahl hat nimmt lieber das kleine Auto, da gibt es ein paar verwegene Ideen seitens der Parkwächter wie zu parken sei.

Hier gibt’s noch mehr Infos:

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Mal wieder etwas „bodenständiger“… am Sonntag ging’s „aufs Land“, und zwar nach Laguna.

Natürlich nicht wirklich auf’s Land, das Feld der zivilisatorischen Errungenschaften wie Starbucks und McDonalds haben wir nie verlassen. Aber davon will ich nicht berichten, es geht hier schliesslich um „gut essen“. Und das geschah auch, und zwar im Ipponyari in Laguna. Möglicherweise nicht so gut wie die vorigen Lokationen, aber immer noch gut und vor allem in etwas normaleren preislichen Regionen.

Aber erst mal muss man die Treppe hoch, und die Werbung in den Fenstern ist schon ein bisschen ausgebleicht. Das Lokal selbst ist vorsichtig gesagt eklektisch gestaltet, war aber bumsvoll. Und: es waren nicht wenige Japaner anwesend. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen.

Das Essen wurde schnell gemacht und serviert, und es gab fast nichts auszusetzen. Die Sauce für die Gyoza (200PHP/6 Stück) war ein bisschen „punchy“, aber die Gyoza selbst hervorragend. So wie auch der Ramen („Chachumen“, 440PHP) und das Bikkuri Katsudon (440PHP) - und die Ebi Tempura (430PHP / 6 Stück).

Die Speisekarte verspricht mehr, wir gehen da wieder hin und werden zu berichten wissen. Im Übrigen habe ich den Rest des Tages dann nichts mehr essen müssen, das Mittagessen hat gereicht. Es ist nicht wirklich günstig, aber wie ich finde solides Essen zum angemessen Preis.

Die Filialen sind im NCR-Umland verstreut, die „Hauptstadtfiliale“ befindet sich in Alabang West Parade. Da ist übrigens auch Brotzeit, die sind aber immer ein bisschen meh (im Vergleich zu BGC).

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Ich bin bekennender Street Food fan. Dazu muss ich zugeben, dass ich in Manila (und auch sonstwo auf den Philippinen) noch nie in einem „High-Class“ Resraurant war. Da fehlt mir das Durcheinander der Straße, die Eindrücke usw.
Ich kenne einige Leute, die mit Streetfood Läden nicht klar kommen. Jeder halt so wie er es mag.
In Manila bevorzuge ich, in Malate zu übernachten. Makati habe ich einmal probiert, brauche ich nicht nochmal. In Malate ist der Ort meiner Wahl zum essen das Super 6 Grillhouse (oder auch Payong-payong) in der Remedios Street. Keine Location für jedermann, man sitzt auf dem Bürgersteig bzw. was man dort so nennt. Gerne genommen wird der Bucket Bier. Praktisch, da muss man nicht so schnell nachbestellen. Das Essen sucht man sich in der Auslage aus, packt es auf einen Teller, der Grillmeister bereitet es zu.
Wie geschrieben, der Laden ist ungeeignet, wenn man AC und gediegene Atmosphäre braucht. Der Großteil der Gäste sind Filipinos.

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Ich bin sehr froh, dass wir hier ein bisschen Abwechslung reinbekommen :slight_smile:

Mrs. Saldo’s (worüber ich noch berichten werde) macht ein Popup-Restaurant auf: Mrs. Saldo’s X Fotile in Karrivin Plaza in Makati.

Am Sonntag, 13. Oktober vom 9 -14 Uhr ist Soft-Opening, Reservierung unter 0954/2353702

https://www.instagram.com/mrssaldos/p/DA8O7bfzsAf/?hl=de

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Und natürlich lasse ich mir das nicht entgehen. Mrs. Saldos (worüber ich noch berichten werde) ist definitiv einen Besuch wert.

Im „originalen“ Mrs. Saldos kann man sein privates Dining buchen. Hier hingegen isst man, durch den Popup-Charakter, ein bisschen „in der Ausstellung“, aber es ist insgesamt trotzdem angenehm und nicht zu laut. Als wir zum Soft-Opening da waren, war es relativ gut gefüllt, aber nicht bis auf den letzten Platz.

Hier ein paar Eindrücke vom Ort des Geschehens. Dir



Das Essen? Das war erwartbar hervorragend, wer Mrs. Saldos kennt hat auch das Essen schon mal gesehen. Qualität ist spitze, Textur und Geschmack ebenfalls. Ein paar Eindrücke:


Iberico BBQ mit Pomelo-Salat


Fried Cabbage


Thai Fish Curry with Air Flown Hamachi


Salmon Aburi, Edamame, Ikura, Sushi Rice, Sous Vide Egg („Lachs mit Reis“ :smiley: )


Vergessen was das ist. Das war so nicht auf der Karte, und ist nicht das was ich bestellt hatte - hat aber trotzdem gut geschmeckt :smiley:

Nicht im Bild:

  • Barramundi in Beurre Noisette. Ganz ganz grossartig.
  • Tonnato Salad mit Grilled Romaine und Pistazien. Folgt aber noch beim Bericht.

Irgendwann lerne ich noch mal, wie man Essen fotografiert. Gestern war nicht dieser Tag.

Zum Nachtisch hatten wir Jackfruit Kueh, Date Pudding, Eis mit Parmesan und Sweet Potato Mochi. Date Pudding ist definitiv Nummer eins, aber auch reichhaltig.

Wir haben zu viert nicht ganz 12.000PHP bezahlt, allerdings ohne Wein. Irgendwie war uns nicht nach Wein. Ich hatte ein Bier, dazu kamen dann noch 3 Kaffee. Die Portionen sind kleiner als z.B. was der @Bucanero so zum Frühstück vertilgt, aber ich habe den Rest des Tages nichts mehr gegessen.

Und hier noch abschliessend ein Reel von Mrs Saldos.

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Schaust Du damit auf mich? … Da könntest Du Recht haben, bin nicht so der Fan von solchen Lokalen auf den Phils … hat weniger mit der AC zu tun, sondern weil ich verwöhnter Luxusbürger bin … aber einer der auch mit einfachen Sachen klarkommt. Es muss nur sauber und ordentlich präsentiert sein, und ich darf keine Angst haben, einen Blick in die Küche zu werfen. :jack_o_lantern:

In Singapur habe ich es aber ohne Problem geschafft … :wink:

Nein, ich schaue auf niemanden.

In Singapur ist das Essen im Nachtmarkt ja auch völlig risikolos.

Im kommenden Winterurlaub werden wir uns hemmungslos dem Streetfood und Nachtmarkt Essen hingeben. Ich werde berichten

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Ja, Singapur und Manila kann man wirklich nicht vergleichen. Kulinarisch und hygenisch spielt der Stadtstaat in einer eigenen Liga.

Streetfood und Nightmarket wie in Bangkok gibt es dort eigentlich nicht, die über die ganzen Stadt verteilten Foodcourts sind eigentlich der place to be. Und natürlich einfache, aber gute Restaurants.

Das hat Manila eher nicht. Leider. Die Restaurant Tipps finde ich deshalb sehr gut.

Wahrscheinlich kann man in Singapur an den richtigen Orten sogar besser und billiger essen als in Manila…

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Singapur ist ein komplett anderes Level. Dort gibt es unter anderem Regeln :smiley:
Ich freue mich über alles, was ich probieren kann. Es gibt Grenzen, und beim Streetfood bin ich auch etwas wählerisch, aber das heisst nicht, dass gutes Essen immer eine „5stellige PHP Nummer“ bedeutet.

Und wo wir schon bei Singapur sind: Hawker Chan (Singaporean Street Food mit Michelin-Stern, auch wenn sie den wieder abgeben mussten) hat 10 Filialen in Metro Manila. Ich war mehrfach in Ayala Mall Manila Bay, und es war immer voll, immer laut, und immer gut.

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Der Titel heisst ja „Gut essen in und um Manila“ und wir wollen davon nicht so weit abkommen.

Aber ich fremdel weiterhin extrem mit dem Begriff „Streetfood“, einige Member hier offenbar gar nicht.

Hier nochmals meine Gedanken dazu, auch im Zusammenhang mit Singapore. Ich habe das sprachkulturell jetzt nicht recherchiert, aber Land und Kultur spielen wohl auch eine wichtige Rolle bei der Definition. Bitte weiterscrollen, wenn es Euch nicht interessiert.

Streetfood ist für mich ein amerikanischer Begriff. Und irgendwie ist dann alles Streetfood, was nicht in einem Restaurant serviert wird, oder?
Selbst in Bangkok und anderen asiatischen Städten wird zwar auf der Strasse serviert, aber es gibt auch Sitzgelegenheiten. Von den USA kenne ich immer nur Bilder von Foodtrucks und triefenden Burgern, mit denen Leute rumstehen oder auch noch damit durch die Gegend laufen. Kann ich nix mit anfangen, ich möchte beim Essen sitzen. Ich laufe aber auch nicht mit einer Dose oder einem Kaffee durch die Gegend… Fxxk the Coffee to go!

In Singapore ist es noch mal eine ganz andere Geschichte. Der Stadtstaat wurde und wird ja immer mal wieder aufgeräumt. Das war immer schon ein Kontroll-, Hygiene- und Gesundheitsthema. Dabei wurden die alten Hawker Stalls von der Straße verbannt und in Food Courts zusammengefasst. Da sind dann viele Stände zusammengefasst und es gibt grosse Bereiche mit Tischen und Stühlen. Alles ist gut organisiert und kontrolliert. Ist das noch Streetfood? Für mich eher nicht, es hat eher etwas von Basic Restaurants. Und „Nightmarkets“ wie in Bangkok gibt es dort auch nicht. Außer, man definiert die später am Abend operierenden Food Courts so…

Klar kann man das alles als „Streetfood“ bezeichnen. Ich denke aber, es wird den kulturellen Hintergründen und den offensichtlichen Unterschieden in den Ländern nicht gerecht. Deshalb hinken die Vergleiche bis zum Anschlag.

Der Erfolg der Hawker Stalls aus Singapore in Manila ist ja so ein Hinweis darauf: Gute Qualität in einfachen Verhältnissen servieren! Das fehlt oft in Manila und deshalb neigt man zu den „guten“ Restaurants, ist aber finanziell gleich in ganz anderen Regionen.

Ich habe fast zwei Jahre in Singapore gelebt, es war mein Start in Asien. Ich bin fast immer mit meiner Freundin Essen gegangen, sie konnte auch nicht kochen… Zum Frühstück raus und zum Abendessen auch oder Essen nach Hause geholt. Die Freundin vermisse ich natürlich nicht, dass Essen schon!

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Eigentlich nicht, da hast Du natürlich recht. Es gibt halt Schnittmengen. Die Nachtmärkte, die in Malaysia in vielen Städten aufgebaut werden, sind im Grunde auch keine Streetfood Stände. Restaurant auch nicht. Im Grunde aber auch egal. Hauptsache lecker.

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Klar, aber auch nur egal wenn das Angebot sowieso da ist und es gut schmeckt… :rofl:

Gefährlich wird es halt, wenn die Erwartungshaltung nicht stimmt. Wie oft sind Touristen geschockt, wenn sie das „Streetfood“ aus Thailand, Malaysia und Singapore auf den Philippinen suchen…

Oder gibt es das doch? Ist gar ein neuer Thread nötig? :rofl: Es kommt ja zurück auf die Frage: Kann man in Manila nur in teuren Restaurants gut essen oder gibt es andere Optionen? :person_shrugging:

Ich habe fast 10 Jahre auf den Philippinen gelebt, war auch ein paar Mal in Manila und habe NIE Streetfood gegessen! Was ich aus den anderen Ländern der Region kannte, habe ich dort nicht gefunden oder gesehen. Jedenfalls nicht auf dem Niveau. Vielleicht geht @Sir_Pogi deshalb in die Restaurants?

Locations (liaofanhawkerchan.com)

Damit wir hier beim Thema bleiben, habe ich uns mal einen philippinischen Streetfood-Thread gegönnt.