Früchte der Philippinen

Der Beitrag von @suroy-suroy über den

Direktverkauf vom LKW – Ein Bananenbauer nimmt es selbst in die Hand hat mich dazu bewogen, eine kleine Zusammenstellung über die verschieden Bananensorten zu posten, welche in unserem Markt in der Region um Kalibo feilgeboten werden.

Bananen – was für eine Vielfalt!

Es ist jedes mal interessant, auf dem Markt Bananen zu kaufen. Die Qual liegt in der Wahl, die verschiedensten Sorten sind im Angebot, die sich sowohl durch ihr Aussehen als auch geschmacklich unterscheiden.

Die wohl am Häufigsten angebotene Variante ist die Lakatan .

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Die Hannibals sind kleine Bananen und ähneln den Ladies Fingers, sind aber dicker, als jene. Im Hintergrund sind Kalatunday auszumachen.

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Die Uliud reifen heran und verändern ihre Farbe kaum – sie bleiben grün. Sie sind sehr süss und ausgezeichnet im Geschmack.

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Eine Variante der Uliud ist die Bungoean. Erwähnenswert deshalb, weil die Aussprache in Akeanon für uns Deutschschweizer ein echter Zungenbrecher ist.

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Die Ladies-Fingers haben einen intensiven Geschmack und werden am besten gegessen, bevor sie allzu reif sind. Dann wird nämlich die Bananenschale so dünn, dass man sie kaum noch schälen kann.

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Die Españolas unterscheiden sich sowohl im Geschmack als auch in der Konsistenz des Fruchtfleisches von den herkömmlichen Sorten. Je nach Qualität kann es durchaus vorkommen, dass Españolas grosse, harte Samenkerne aufweisen – recht gewöhnungsbedürftig.

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Eine seltene Spezialität sind die Murados, die roten Bananen. Im Moment findet man sie nicht Markt, sodass eine Foto aus Wikipedia beigezogen werden musste, um sie zu illustrieren. Diese Banane schmeckt ausgezeichnet und hat ein festes Fruchtfleisch. Wir haben versucht, In unserem Garten eine Murado-Bananenstaude zu pflanzen. Leider hatten wir keinen Erfolg damit.

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Bild ex Wikipedia

Zu guter Letzt sind auch die Kochbananen, die Sab’a zu erwähnen. In der Regel werden sie wie geschwellte Kartoffeln zubereitet oder frittiert. Sind sie ganz reif, schmecken sie auch roh sehr gut.

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Wir sind froh, dass wir uns auf dem Markt mit Bananen eindecken können, die von den lokalen Bauern produziert werden und bei uns die Bananen nicht von den Multis (Chiquita etc.) stammen.

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