Im Tauchort Dauin, wo wir zwischen den Tauchresorts wohnen und zum Teil mit der Großwäscherei für Hotels und Resorts vom Tourismus Geld verdienen, beschweren sich lokale Tauchinstruktöre, dass sie von Ausländern verdrängt werden, die ohne Arbeitserlaubnis in den Resorts arbeiten und die philippinischen Behörden so gut wie nichts dagegen tun (DOLE). Das Resultat ist, dass das Wissen über die Tauchspots nicht bei den Tauchern (Gästen) ankommt und diese dies bemerken und nicht wiederkommen. Auf der anderen Seite immer wieder Gebühren für jeden Dreck. Die BANTAY DAGAT, die in vielen Orten Außerordentliches leistet, ist in unserem schönen Tauchort Dauin zum Gebühreneintreiber verkommen. Als Einwohner des Ortes sind wir von der Gebühr befreit und dann ist es immer wieder frustierend, wenn diese Eintreiber in ihrer Gier erscheinen und auf eine Bezahlung dieser Gebühr bestehen, dass man schon mal im Bürgermeisterbüro vorsprechen muss. Toilettengebühren sind so ein Problem, manchmal noch unterschiedlich für ‚klein‘ und ‚groß‘. Überall muss man sich registrieren, damit die ‚Behörde‘ etwas vorzuweisen hat, aber das Personal ansonsten vor Unwissenheit nur so strotzt.
Solange Pinoys jeden Schei… ungefragt hinnehmen und klaglos zahlen, wird sich nichts ändern.
Allerdings ist es für mich genauso unverständlich, warum deutsche Strände eingezäunt und eintrittspflichtig gemacht worden sind.
Wir gehen also mit … Beispiel voran.
Kapitalismus in Reinform verlangt eben die Vergütung jeder Art von "Leistung " zum maximal erzielbaren Ertrag.
Nachsatz noch zum Tourismus.
Mir fällt immer wieder die große Diskrepanz zwischen Bewertungen von Zielen durch Pinoy und ausländischen Touristen auf.
Pinoy loben jeden Mist in den Himmel.
Kommt man dann hin, fällt einem nichts mehr ein.
Das glaube ich dem Herrn nicht.
Mit dem Rest hat er aber recht!
dem stimme ich uneingeschraenkt zu , aus meiner kleinen privaten perspektive hatte ich in den letzten 20 jahren immer wieder die gleichen erlebnisse , das land ist evtl. interessant fuer faulenzer die sich einen spot suchen und dann dort fuer 2 / 3 wochen einbuddeln .
die leute die das land erkunden und kennenlernen moechten (ohne lokalen anhang wie frau / freundin) stossen auf aergerlich schwierigkeiten wie transport , verantwortung bei schaeden , krankheit etc . . das macht man einmal mit und dann wars das , seit einem viertel jahrhundert hat sich das im wesen leider nicht geaendert und weiterhin ist zu beobachten das generelle zustaende die sich unter dut. minimierten nun wieder ganz langsam aufbluehen
Es gibt sicherlich viele Unzulängichkeiten bzgl. Tourismus im Land. Aber wenn alles so schlimm ist, was macht der Mann dann noch hier? Er kann ja mal versuchen, 3 Jahre am Stück als Touirist in Vietnam oder Thailand zu verbringen. Da husten ihm die dortigen Behörden aber ganz schön was. Erinnert mich ein wenig an die Dauernörgler Expats, die ich auf den Philippinen des Öfteren getroffen habe.
Auf den Philippinen wurde ich noch nie aus dem Bus geworfen. In Vietnam schon. Warum? Weil ich mich geweigert habe, den 10fachen Fahrpreis zu bezahlen.
So ein Schmarrn, man kann doch die Unzulänglichkeiten im Tourismus scheiße finden und trotzdem hier leben! Mach ich ja auch. Dauernörgler? Darf man nicht mehr sagen was falsch läuft? Heißt doch nicht daß alles scheiße ist! Aber zB der Respekt vor alten Leuten der hier sicherlich im Vergleich zu D sehr angenehm ist, der ist einem Touristen halt einfach mal scheißegal. Genausowenig wie das einfache Visum. Dem der hier lebt sind die Hotelpreise halt mal eher egal… Noch mehr als die Dauernörgler regen mich die auf die immer alles supi-dupi finden! Weil das ist es hier ganz bestimmt (auch) nicht!
es ging um die frage des ruecklaeufigen tourismus , ein hier lebender ist kein tourist und hat mit den jahren eine umfangreichere perspektive als jemand der besucht . man kann hier nur klarkommen wenn man vor - und nachteile des landes kennt und damit umgehen kann
Wenn man ein solches Schild in einem wirklich guten Restaurant einer Top Destination aufhängen muss, dann ist alles gesagt.
Einmal dort gewesen und nie mehr. Die bekannten Hot Spots sind komplett überlaufen und dadurch überteuert.
Die Anreise bei 7.000 Inseln ist bereits zu zeitaufwendig. Den Vergleich mit anderen Ländern in SOA, speziell Thailand in Sachen Preis Leistung halten die Philippinen nicht Stand.
Es ist keine Destination wirklich so interessant, dass man länger bleiben kann, man muss von Insel zu Insel fliegen. Hier hat das Festland gewaltige Vorteile.
Für Budget Touristen mögen die Philippinen noch immer eine Top Destination sein, für Menschen mit weniger Abenteuerlust und höherer Erwartung an Luxus zu gutem Preis - Leistungsverhältnis fallen die Phils allerdings heraus.
Natürlich darf man das. Warum beziehst Du meine Aussage auf Dich? Ich kenne dich nicht persönlich, wie haben uns noch nie face to face unterhalten, also liegt es mir fern dich zu den Dauernörglern zu zählen. Du kannst mir glauben dass ich Einige kennen gelernt habe. Ich beziehe mich nur auf die die ich live getroffen habe.
Ein wahres Wort … vielleicht ist das ja recht spannend beim ersten Mal, nicht jeder wird aber so zum Dauergast.
Auch richtig … so liebenswert die Menschen auch sind, die Umstände im Service fordern Nerven. Das mag alles ok sein, wenn man es über lange Zeit nicht anders gewohnt ist, aber den Touristen fordert es.
Richtig. Damit muss umgehen können. Und wollen. Wenn ich lediglich „beach, fun and happiness“ suche, werde ich in Thailand oder anderen Ländern wohl eher fündig. Kokospalme ist Kokospalme, egal wo. Auf die Philippinen muss man sich einlassen.
In diesem Thread, so verstehe ich es, geht es ja darum, auf zu zeigen, weshalb des touristische Angebot in den Philippinen im Vergleich zu anderen Destinationen in SOA qualitativ deutlich abfällt.
Ich kann ein aktuelles Beispiel anfügen. Dieses mag banal erscheinen – Kundenpflege ist aus meiner Sicht aber wichtig.
Wenn wir in Manila sind, buchen wir seit einiger Zeit ein Hotelzimmer im Boutique-Hotel Celeste. Für uns ist es ideal gelegen, die Zimmer sind gross und komfortabel und das Preis/Leistungsverhältnis scheint uns für die Lage im Zentrum von Makati sehr gut.
Das einzige «Problem» ist die Art und Weise, wie die Direktbuchungen beim Hotel behandelt werden. Es wird nämlich praktisch immer eine Vorauszahlung gefordert, damit die Reservation bestätigt wird auch wenn man ein regelmässiger Gast ist.
Das erste Mal, als wir gebucht hatten, wurde eine Zeitlimite von 24 Stunden angegeben, um die Zahlung zu machen, obwohl wir einen Monat zum voraus gebucht haben. Mit ein bisschen Ueberzeugungsarbeit kamen sie dann zur Einsicht, dass dies wohl nicht so kundenfreundlich sei, da gerade ausländische Gäste sich vor den Kopf gestossen fühlen und daher einem anderen Hotel den Vorzug geben könnten. Alle meine Expat Bekannten haben mir bestätigt, dass sie unter solchen Umständen dort nie buchen würden.
Nun gut, es ist nun das fünfte oder sechste Mal, dass wir ein Zimmer dort buchen. Wieder wird eine Vorauszahlung gefordert – diesmal mit einer Zahlungsfrist von doch fast zwei Wochen. Es wird die Möglichkeit einer Bankzahlung angeboten und auf Wunsch eine Kartenzahlung. Für die Kartenzahlung ist eine Zwischenagentur eingeschaltet, auf die man verwiesen wird. Deren HP-Auftritt erscheint wenig vertrauenswürdig und macht den Eindruck, dass es sich um einen Scam handeln könnte. Da fragt man sich, warum es nicht einfacher geht. – Das scheint mir eines der wesentlichen Probleme des hiesigen Tourismus zu sein. Vielfach sind die Abläufe im Vergleich zu anderswo kompliziert und wenig effizient und ganz sicher nicht kundenfreundlich. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Unter normalen Umständen würde ja ein regelmässiger Kunde erst mal willkommen geheissen. Eine Vorauszahlung sollte für Repeater nicht mehr eingefordert werden und die Reservation ohne grosses Drum und Dran bestätigt werden. Dann würde man sich als Kunde ernst genommen fühlen. Aber eben…..warum sich Gedanken machen, was für den Kunden gut ist. Lieber auf einem Standard-Verfahren beharren.
dem kann ich zustimmen..Ich habe ja jetzt nach dem wir 3 Apartments in Makati ausprobiert haben „mein“ Liebling gefunden. Trotzdem kompliziert.
Ja man kann es auch über airbnb buchen ohne Deposit aber dann stimmt mE Preis/Leistung überhaupt nicht mehr.
43 Euro Direktbuchung, 61 über airbnb..
Als wir das erste mal dort waren wurde abgemacht 1k per gcash als „Garantie wird angerechnet“ und 3k Deposit bei Anreise + die Zahlung für das Zimmer in cash.
Nun könnte man auch denken ob scam ? . Hat aber alles super geklappt allerdings frage ich mich bis Heute wie hätte ich das Deposit denn zurückbekommen? Denn das wird per gcash zurück überwiesen aber wenn man kein gcash hat ?! hmm
Jetzt bei der 2. Buchung mache wir es so wir kommen abends an und am nächsten morgen schicke ich alles per gcash und fertig. Deposit kommt dann auch wieder per gcash zurück.
Wenn man verstanden hat wie es läuft total ok aber für einen touristen der mal eben ein Aoartment buchen will wird sich denken airbnb scheisse teuer hier …
Bin froh, dass ich wo auf den Phils wohne, wo es so gut wie keinen Tourismus hat. Daher sind die Preise auch wesentlich günstiger und das ist mir wichtig.
Ansonsten, wenn man von den Phils was hört, dann ist es meist negativ.
Wenn ich als in D. wieder ankomme, werde ich gefragt, wie ist die Sicherheitslage auf den Phils oder schon wieder ein Erdbeben, oder Orkan oder sonstige Katastrophe.
Das setzt sich natürlich in den Köpfen der Leute fest.
Dann noch Entführungen, das vergessen die Menschen Jahre lang nicht mehr, wenn so was im TV kam.
Bezüglich D. hat sich halt auch die Stimmung allgemein verändert.
Man hat Angst um den Job, Angst um den Frieden, Angst um die Rente, wie überleben im Alter?
Die Leute hier haben inzwischen ganz andere Sorgen, als Urlaub stelle ich fest.
Der Einzelhandelt jammmert, schlechtetste Umsätze schon wieder.
Ja, den Leuten vergeht natürlich das Geld ausgeben, die müssen ja jetzt für die Rente privat vorsorgen, denn die staatliche Rentenversicherung wird ja systematisch kaputt gemacht und schlecht geredet.
Private Altersvorsorge kostet Geld, viel Geld und dann ist da nichts mehr für Urlaub und Weihnachten halt übrig.
Ein großer Teil dieser kundenunfreundlichen Unflexibilität kommt von der völlig wegtrainierten Eigeninitiative am Arbeitsplatz.
Es stellt sich natürlich die Henne-Ei Frage:
Hat ein Mitarbeiter keinerlei Handlungsspielraum, weil er sonst nur Fehler macht, oder hat er Angst vor Fehlern, weil diese von oben bestraft werden?
Letztes Jahr wollte ich in einem Topp Hotel von hier aus zwei Zimmer reservieren zu flexiblen Tagen, wenn was frei ist. Alle vier Personen waren im Jahr zuvor schon mal da. Also im Computer namentlich bekannt. Anruf, geht nicht, Reservierung nur über das Buchungssytem online.
Ok, online geschaut, keine Übersicht über freie Zimmer, sondern immer voll nach Datumsangabe.
Anderer Tag, doch was gefunden. Anzahlung nur per Karte.
Über Kontaktformular deutliche aber freundliche Mail geschrieben, dass ich nicht mit Karte zahlen will, da Auslandseinsatz Gebühren.
Keine Antwort.
Dann Anruf dort, dass wir am xy ankommen werden und wenn nichts frei ist, wir eben woanders hingehen.
Unverbindliches Gelaber.
Anreise, Rezeption, Wunsch vorgetragen, ah ja sicher, da sind mehrere Zimmer und unsere bevorzugten vom letzten Jahr könnten wir auch wieder bekommen.
Ein weiteres Paar reiste uns später noch nach und bekam auch noch ein Zimmer.
Mich regt das gar nicht mehr auf. Ich bin zeitlebens Geschäftsmann gewesen und denke eher über entgehende Gewinne für Betreiber nach.
Ist mir mehrmals passiert, dass „fully booked“ war, aber in Wirklickheit freie Kapazitäten vorhanden waren. Nach Gründen suche ich immer noch.
2 Beispiele:
In Pagudpud, Ilocos Norte, bot man uns ein völlig inakzeptables Zimmer an. Da wir umziehen wollten, sagte man uns, dass sie „fully booked“ wären. Dabei waren wir die EiNZIGEN Gäste … ![]()
In Hundred Islands buchte ich ein Zimmer Wochen vor der Abreise. Es gab nie eine Antwort. Vorort haben wir dann etwas gegessen, und das Personal gefragt, wie das Hotel belegt wäre. Die Antwort war, dass es ziemlich gästelos sei. Wochen nach unserer Rückkehr kam die Antwort auf die Mail, dass sie „fully booked“ wären. ![]()
Ein rezentes Beispiel mit dem Aureo Resort in SFLU. Laut ihrer Buchungsseite waren alle Termine belegt. Unsere Bekannten haben dann telefonisch nachgefragt. Selbstverständlich wären Zimmer frei. Ich habe dann dankend abgelegt, ich muss ja nicht über jedes Reisfeld werkeln um 120 € / Nacht unters Volk zu bringen.
Aber ich wundere mich halt, wieso man keine Kunden will?
Böse Zungen könnten natürlich behaupten, daß man viel Arbeit spart, wenn keine Kunden stören.
Würde ich natürlich nie sagen.
Daher fällt mir noch als Grund ein, daß man vielleicht versucht, dem Besitzer zu schaden.
Aber glauben wir doch lieber an das Gute im Menschen und nehmen simple Dummheit als Ursache an.
Ich schaue immer in Google Maps nach möglichen Unterkünften für das nächste Ziel und suche dann gezielt die Facebookseite und schreibe die dann per Messenger an, frage nach den Übernachtungspreisen und ob ich via Facerbook Messenger rervieren könnte. Diese Art zu reservieren klappt eigentlich immer. Oft möchte man eine Anzahlung via Gcasch. Ich erkläre dann dass ich als ausländischer Tourist kein Gcash haben darf (die Regierung ist Schuld
), ich könnte aber eine Anzahlung per Paypal anbieten. Wohlwissend dass hier kaum jemand Paypal hat. In der Regel kommt dann die Antwort, dass man in meinem Fall eine Ausnahme macht und ich dann beim einchecken zahlen kann. Gestern habe ich direkt geschrieben, dass ich kein Gcash habe (haben darf). War dann sofort OK. Übrigens fand ich für philippinische Verhältnisse ein äußerst angenehmes Plätzchen (McArthur, Leyte). 1.600,-- Peso mit Frühstück. Finde ich durchaus OK, das geht auf den Philippinen schlechter.
Wahrscheinlich keins von deinen Argumenten.
Es ist wahrscheinlich einfach nur hierarchisches Denken (der Chef macht das schon oder sonstwer). Wenn aber jeder so denkt, fallen wir natürlich mit unserem Denken und Handlungsweise sofort auf, man hinterfragt dort nicht.
Es nervt aber auch oft Filipinos, die länger hier unterwegs sind, kann ich dir bestätigen.
@Wumk … das mit FB klappt aber auch nicht immer. Das habe ich beim Sunset Beach Resort jetzt erlebt. Nachdem sie ihre Webseite nach 20 Jahren kurz abgeschaltet haben, versuchte ich es über Messenger. VERGEBLICH. GsD hatte ich noch die alte Mailadresse, und natürlich wieder das Reisfeld bemüht. Heute kam das ok, dass BDO meine Wise Anzahlung erhalten hat. 6 Tage Wartezeit, mit mehreren Nachfragen. Sehr mühselig, das Ganze. Und wie @frankyboy schrieb, das tun sich nicht viele an. Man muss schon Gründe haben, warum man sich in dieses Spielchen einlässt.




