Das Wort Hasenscharte habe ich tatsächlich heute zum ersten Mal gehört. Aber ja, viele solche Konditionen werden nicht operiert, da spielt auch Geld die Rolle.
Gut zu wissen, dass es so eine Foundation gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass man etwas gemeinsam tun kann. Meldet man bei ihnen, wenn ein Mensch diese Konditionen hat? Es gibt bestimmt noch solche Fälle und wenn ich mal in Tondo oder anderen Slum area bin, werde ich mal nachhören!
Danke schön. Es gibt doch mehr soziale Bewegungen hier in Forum als man denkt. Das freut mich.
Diese Hilfen kommen doch mit weit weniger Verwaltungskosten an, als über eine große Organisation. Ich habe ja gesehen, dass du gestern auch mit Louanne geschrieben hast, unabhängig der eigentlichen Hilfe, ist doch die Organisation und Umsetzung auch mit einer tiefen Befriedigung verbunden.
Mit dieser Aussage hast du redlich verdient … ich erkenne, dass das Forum hier sehr unterstützend wirkt, ein echter Mutmacher. Für solche Projekte ist es aber auch notwendig zu sehen, dass man nicht alleine unterwegs ist.
Ich muss einfach mal meinen Facebook-Post hier einfügen. Das war im Sommer, und ich hatte das Fest der Kulturen im Juli schon seit vier bis fünf Monaten geplant. Die ganze Planung musste ich fast allein machen und ich war völlig erschöpft.
Bei allem Elan, nur mal rein vorsichtshalber hier:
Man darf auf den Philippinen nicht einfach eine „Wohltätigkeitsorganisation“, gleich welcher Art betreiben, vielmer bedarf es dafür einer Registrierung und einer Lizenz.
In gleicher Weise darf man auf den Philippinen nicht einfach Spenden sammeln. Hintergrund ist presidential decree 1564 philippines, dass Diktator Ferdinant Marcos in den 1970er Jahren erlassen hat (vermutlich als ein Mittel, um das Erstarken einer politischen Opposition zu verhindern), und das noch heute in Kraft ist. 2007 es noch einmal konkretisiert (und es gibt auch noch jüngere Ausführungsbestimmungen hierzu):
Während der CoVid Pandemie wurde die Vorschrift völlig unsinniger Weise dazu benutzt selbst nachbarschaftliches Fundraising zu Verunmöglichen. - Man ist insofern in jedem Fall gut beraten, immer nachweisen zu können, dass das Geld für welche Art von Charity auch immer nicht auf den Philippinen eingesammelt wurde.
@July → mal konkret gefragt wie/wo kann man denn jetzt konkret für Deine Projekte spenden (sorry ich bin nicht in FB aktiv - gibt es einen Aktionsplan und jährlichen Rechenschaftsbericht von Dir ?
@diogenes das ist in der Tat ein wichtiger Hinweis auch für @july , d.h. man braucht einen lizensierten Projektpartner auf den Philippinen (wie es z.B. „Little Children of the Philippines“ wären); was kleinere Projekte natürlich eher erschwert; denn der philippinische Projektpartner hat ja auch wieder „Overheads“.
Mein Resümee - auch aus eigenen früheren Erfahrungen: kleinere Projekte besser unmittelbar in der phil. Community oder über die Familie organisieren mit „Family & Friends“ Spenden. Größere Projekte mit externem Fundraising sind leider sehr verwaltungintensiv und – sorry, wenn ich es so offen sage - auf den Philippinen leider auch Korruptions-gefährdet !
Das sollte aber kein bequemes Alibi sein, dass man sich zurückzieht, da man ja eh nicht sinnvoll helfen kann, da alles im „dunklen Kanälen“ versickert - sondern jeder von uns mit Philippinen-Bezug hat die Möglichkeit in der eigenen Familie und in der engeren community seiner Familie sinnvolle Projekte zu fördern (man muss nur mal mit wachen Augen in die örtlichen Kindergärten oder Schulen gehen, wo wir z.B. auch mal neues Equipment als Sachleistung „spenden“); denn die „öffentliche Hand“ scheint chronisch klamm zu sein.
In diesem Sinne frohe Weihnachtstage
ja, ist tatsächlich so dass ein NGO eine Genehmigung braucht um eine Solicitation oder Fundraising Events zu ermöglichen. Ich folge die FB-Seite von DSWD und bekomme dort auch einiges über SWDA’s, so nennen sie die NGOs.
Es hat mich gewundert, dass die Philippinen in diesem Bereich strenger sind als Deutschland. Leider wird aber nicht streng genug überwacht, wofür die Steuern der Filipinos verwendet werden, und viele Politiker können das Geld einfach in private Taschen stecken.