VIDEO: Aktivitäten rund um ein öffentliches Krankenhaus

Lebensader vor dem Krankenhaus: Das bunte Treiben am Northern Mindanao Medical Center

Hast du schon mal gesehen, wie lebendig es vor einem großen Krankenhaus auf den Philippinen zugeht? In diesem Video tauchst du in die bunte und geschäftige Welt rund um das Northern Mindanao Medical Center ein – eines der belebtesten Krankenhäuser der Region.

Stell dir eine Straße vor, die niemals schläft: Patienten, Angehörige (vor Ort liebevoll „watchers“ genannt) und flinke Straßenhändler sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Überall gibt es etwas zu entdecken: Apotheken mit dringend benötigten Medikamenten, kleine Garküchen, die Ärzte, Pflegekräfte und Besucher verpflegen, und Läden, die Kopierservices (hier oft „Xerox“ genannt) anbieten. Besonders praktisch: Günstige Ventilatoren werden an jeder Ecke verkauft – ein Muss für die nicht klimatisierten Krankenzimmer!

Das Video zeigt mehr als nur ein Krankenhausumfeld – es fängt den Geist einer Gemeinschaft ein, die mit viel Improvisationstalent und Herz zusammenarbeitet. Wenn du wissen willst, wie Resilienz und Kreativität im Alltag aussehen, dann schau rein!

Anmerkung. Ob ich nun wirklich diese Dienstleistungen innerhalb oder außerhalb eines Krankenhauses der Stadt oder der Provinz in Anspruch nehmen möchte, da bin ich eher auf der Nein-Seite. Was hilft es aber, wenn kein anderes Krankenhaus in der weiteren Umgebung ist.

Unser Tierarzt wollte unseren Deutschen Schäferhund Max röntgen und schickte uns genau zu diesem Dienstleister vor diesem Krankenhaus und ich war erstaunt, dass man uns mit dem großen Hund sofort einließ und er auf den Röntgentisch gelegt werden konnte. Das war schon ein Drama. Beim ersten Versuch war der Hund nicht narkotisiert und wehrte sich. Wir mussten zurück zum Tierarzt, der ihm eine Beruhigungsspritze gab. Beim zweiten Anlauf konnte dann die Stelle geröngt werden.

Jetzt zu meinem Video:

PHILIPPINES | Action around a PUBLIC HOSPITAL

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Schöner Bericht über die Zu- und Umstände um ein ländliches Krankenhaus herum.

Ja und der Watcher - etwas was man bei uns ja so ganz und garnicht kennt.

Hatte dazu schon mal was geschrieben

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Ja, das sind spannende Momente in und um eine Krankhaus.

Ich war mal im Lorma Hospital in San Fernando, La Union beim HNO. Im Wartesaal sah alles sehr modern aus. Drinnen beim Arzt war das schon enger, Arzt und Helferin teilten sich ein Büro. Der Arzt verschrieb uns Medikamente, eine Anleitung bekamen wir aber nicht. Wir sollten zuerst in der Apotheke die Pillen beschaffen, dann zurückkommen für die Anleitung. Da war keine Apotheke im direkten Umfeld, also ging es per Trike zum Mercury und dann wieder zurück ins Lorma zur (feierlichen) Überreichung der Einnahmeanleitung … ich fand das etwas spaßig, wäre allerdings nichts bei ernster Krankheit gewesen … :slight_smile:

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Habe mich schon daran gewöhnt wenn ich zu einem Arzt oder ins Krankenhaus gehe werde ich immer gefragt ob ich alleine bin? Filipinos sind immer zumindest zu zweit oder mehr. Deswegen sind die Wartezimmer auch immer so voll.

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Nicht vergessen werden sollten auch die Dienstleister, die vorm KH herumlungern und ihr Blut anbieten.
Praktischerweise ist ihre Blutgruppe bekannt.
Ebenso bekannt ist oft aber dem KH- Personal die Drogensucht.
Schnell bekannt werden einem möglichen Kunden die Preise.
Nicht, dass sie die Notlage ausnutzen wollen. Es dient nur der schnellen Bearbeitung, wenn sie in Gold aufwiegen wollen.