Bevor ich hier detailliert auf einige Statements zur Sinnhaftigkeit von Versicherungen im Allgemeinen eingehe, vielleicht mal Grundsätzliches.
Was ist eine Versicherung und was ist deren Wesen?
…im Grunde eine Interessengemeinschaft von Menschen, die eigene private RISIKEN auf die Schultern vieler Gleichgesinnter verteilen wollen.
Ich brauche keine Versicherung, wenn ich weiß, dass der Fall X am Tag Y eintritt.
Jeder normale Mensch wird doch alles daran setzen, das möglichst nichts passiert, was negativen Einfluss auf unser Hab und Gut, unsere Gesundheit, oder unser Leben hat.
Nur…die Realität sieht so aus, dass wir uns das nicht immer aussuchen können.
Jetzt liegt es an jedem Einzelnen, wie er mit diesen Risiken umgehen möchte UND ob er diese Risiken im Zweifelsfall auch auf seine Angehörigen umlegt/abwälzt.
Ja, abwälzt! Denn in einer Familie sitzen alle in einem Boot und auch Frau und Kinder sind davon betroffen, wie ICH mich entscheide. Wir reden hier im Ernstfall von einer wirtschaftlichen Existenz.
Bei manchen Risiken kann man die Mathematik bemühen und überlegen, ob etwas existentiell bedrohlich ist…Hausrat, Kasko vom Auto…und ja, auch Zähne.
Da aber niemand von uns weiß, wann Fall X eintritt, ist der Gedanke, sich die Beiträge zu sparen und auf die Seite zu legen, Augenwischerei und Selbstbetrug, in der Hoffnung, dass man bis zum Tag X genug auf die Seite geschafft hat, um für den Fall gewappnet zu sein. Welche Strategie die finanziell bessere war, zeigt sich erst, wenn man selbst den finalen Weg antritt und sicher ist, dass auch die Hinterbliebenen genug Kohle zu Verfügung haben, den nächsten Tax X zu überstehen.
So, nun habe ich bei meiner eigenen GKV angerufen und die bestätigte mit erstmal die Version deiner Kasse.
Sie verwies dann aber noch auf einen evtl. notwendigen Gutachter, wenn der Fall der Fälle eingetreten ist, um festzustellen, ob die aufgetretenen Probleme ursächlich mit dem Implantat zusammenhängen.
Haha, das schreit ja förmlich nach einer Rechtsschutzversicherung.
Nö, finde ich nicht Dexter.
PrivatHaftpflicht ist wichtig, Krankenversicherung auch, so lange sie nicht zu teuer ist, ab 65 werde ich daher vermutlich keine mehr haben.
Da zahle ich dann lieber selbst auf den Phils was anfällt.
Habe auch noch Rechtsschutz seit 2016, weil ich die letzten Jahre viel mit meinem exArbeitgeber wegen der Betriebsrente rumprozessieren musste.
Das war mir durch exKollegen schon vorher klar, dass die sich beim Bezahlen drücken werden, also mit einkalkuliert.
Also es gibt schon wenige Versicherungen die man zum richtigen Zeitpunkt haben sollte.
Da gehört aber meiner Meinung nach heute kein Zahnzusatzversicherung dazu.
Zähne sind leider nicht medizinisch notwendig.
Ein Gebiss tuts auch und das zahlt die GKV.
Mein eines Implantat, nun ja, meine Frau häts nicht gemacht.
Sie will später mal ein Gebiss.
Warum? Weil sie 11 Jahre in der Pflege gearbeitet hat und sie da erlebt hat dass ein Gebiss in der Handhabung für die alten Leute wesentlich einfacher ist als lauter Stummel von Implantaten die nicht mehr versorgt werden.
Gebiss raus in die Reinigungsflüssigkeit und morgens wieder gereinigt rein, fertig.
Also hat alles Vor und Nachteile.
Klar, die zahlen nicht mal wenn die Implantate wackeln oder das Zahnfleisch deshalb entzündet ist, habe ich vorhin gelesen.
Die GKV schickt das dann zum medizinischen Dienst, der wiederum von den GKVen bezahlt wird.
Weißt du was dabei raus kommt?..
Ja.. weil dann eben der Arzt in der Haftung ist welcher die Behandlung verpfuscht hat …
Trotzdem wirst du erstmal Notfallbehandelt.
Das ist das gleiche wie wenn ich Schuld bin dass du gestürzt bist und dir dann das Bein brichst. Das zahlt erstmal deine GKV aber die versucht dann das Geld von mir zurück zu holen. Wer wollte hier nochmal keine Haftpflicht ? Die ist nämlich genauso für sowas dann da.
Ich antworte jetzt hier mal auf deinen Beitrag insgesamt, ohne alles einzeln zu zitieren.
„Augenwischerei und Selbstbetrug“, doch schon, und zwar in dem Sinne, dass man meint, wenn man sich die z.B. 150€/Jahr für die Hausratversicherung spart, dass man dann ja in 10 Jahren 1.500 plus paar Zinsen obendrauf hat. in 20 Jahren dann eben das Doppelte. Einmal durch ne Wasser-, oder Feuerschaden für paar Wochen in´s Hotel, schon geht die Rechnung nicht mehr auf.
Privathaftpflicht ist absolutes MUSS! Da rede ich jetzt nicht vom Kratzer an dem Auto vom Nachbarn, wo das eigene Kind mit dem Stock dran langgeschrammt ist.
Die PHV ist ja nicht nur dazu da, mich selbst vor möglichen horrenden Schadensersatzforderungen zu schützen, sondern sie erfüllt ja auch einen sozialen Aspekt, denn wenn ich jemanden schädige, dann ist es meine verdammte Pflicht, das Opfer finanziell so zu stellen, dass es zumindest wirtschaftlich nicht darunter zu leiden hat. Und da kann ich dann auch nicht sagen:„sorry, aber ich hab nur 5.000 auf dem Konto, Pech gehabt.“
Ich möchte hier niemanden angreifen, oder beleidigen, aber ohne PHV verhält man sich seinem Umfeld gegenüber nicht sozial, auch wenn das korrekte Wort dafür eigentlich a-sozial lautet.
Rechtsschutz,ja kann man haben, muss man aber nicht zwingend. Die Krux beim RS ist…je mehr ihn haben, desto mehr brauchen ihn, da die Scheu vor den Gerichtskosten niemanden abschrecken, der RS hat. Und so wird dann eben fleißig geklagt, wo früher vielleicht ein Gespräch für Klärung gesorgt hat.
Bei Zahnzusatzversicherung bin ich geteilter Meinung. Von Tarifen, die lediglich den Festzuschuss der Kasse verdoppeln, halte ich gar nix, da dieser eh schon lächerlich gering ist. Da kann man wirklich rechnen, ob man sich jeden Monat paar Euro auf die Seite legt.
Aber alles, was mit Implantaten zu tun hat, da ist sie eigentlich zwingend notwendig, DENN…was eine komplett implantatgetragene obere und untere Kauleiste kostet, sorry…das Geld schafft sich niemand aus „eingesparten“ Beiträgen auf die Seite. Vor ca 19 Jahren hat allein der Oberkiefer meiner ex Schwiegermutter schon knapp 12.000€ gekostet. Nur der Oberkiefer. Ihr Eigenanteil lag damals, durch die Zusatzversicherung, bei knapp unter 1.500€, und sie hatte die Versicherung damals noch keine 2 Jahre. Monatlicher Beitrag um die 19€. Der Rest ist einfache Mathematik.
Ich kann das Argument mit den nicht versorgten Implantaten bei Pflegebedürftigen nachvollziehen. Ich sehe aber auch bei meiner demenzkranken Mutter, die ich auch noch pflege, dass die klassischen Vollprothesen trotz Haftcreme auch kaum ordentlich halten. Zudem hat sie ihre vom Oberkiefer letzte Woche Montagnacht irgendwo unauffindbar entsorgt. Das ist dann halt das Problem von nicht festsitzenden Zahnersatz.
Wie gesagt, muss jeder selber wissen, aber sobald es um Implantate geht, funktioniert das Modell „ich spar mir das Geld über gesparte Beiträge selber an“, nicht mehr.
Jetzt würde mich aber interessieren, warum du mit 65 keine KV mehr haben solltest?
LG
Dexter
Hier muss ich widersprechen.
Hausratversicherungen versichern nach dem Prinzip des gleitenden Neuwertes.
D.h. Wiederbeschaffung der betroffenen Sachen in gleicher Qualität und Güte zum Neupreis am Tag des Schadens. Wenn früher der Echtholzschrank z.B. 500 Mark gekostet hat, heut ein vergleichbarer (den alten gibt´s ja nicht mehr im Handel) aber z.B. 2.500€ kostet, dann gibt es eben die 2.500€.
Und dann kommt zu dem gebrochenen Bein nämlich noch das eigene wirtschaftlich gebrochene Genick dazu. Eine preiswerte PHV bekommt man heute schon für 50€ im Jahr. Einmal Essen gehen kostet inzwischen mehr.
Diesen Punkt solltest du, auch grad im Hinblick auf deine Mitmenschen, vielleicht nochmal überdenken.
Den Rest mit dem Zusammenhang von den 1200 und den monatlichen 3€, sowie der Differenz zur Versicherung, müsstest du bitte nochmal erläutern.
3€ zu 1.200€ bedeuten 400 Monate, gleich 33,33 Jahre…
Das hat nix mit Pfusch zu tun, manchmal funktioniert das mit Implantaten einfach nicht.
Kann auch erst viel später los gehen mit den Problemen, wenn irgendwas durch die Zahnfleischbariere kommt und in den Kieferknochen einwandert, was bei Implantaten leichter passieren kann.
Ich hatte auf das Implantat 5 Jahre Garantie, hört sich gut an, umfasst aber nicht wenns Probleme gibt, wächst nicht ein, wackelt, entzündet sich usw.
Mc Tan hat keine, ich habe ein.
Das hört sich ja wie die Angstmacherei der Versicherungswirtschaft an.
Wir kommen dann schon bei der Verwandtschaft unter.
Das Haus hat eh eine Gebäudeversicherung.
Hausrat kaufen wir dann halt neu nach der heißen Sanierung.
Siehe oben, habe ich und gilt weltweit.
War wegen der Betriebsrente nützlich, werde die, wenn der Fall in Frankreich erledigt ist, wieder kündigen.
Deshalb zahl ich die Vergemeinschaftung der Kosten ja nicht mit.
Bis auf den einen WurzelProblemZahn, seit 2014 Implantat, ist mein Gebiss ok.
Also lohnt sich für mich nicht.
Wenn man ein einigermaßen normales Gebiss hat, spart man besser das Geld.
Die Paradontose, die ich mir 2019 auf den Phils geholt habe, habe ich im Griff.
Mein bei der Auktion runtergebotenes Implantat hat mich nur 708,04 Euro gekostet.
Die Keramik Vollkrone oben drauf hat 669,94 gekostet, davon hat die KK 414,62 Euro gezahlt.
So hat mich das ganze Implantat selbst nur 963 Euro gekostet.
Dafür zahlt man doch nicht Jahrzehnte lang eine Zahnzusatzversicherung?
Von Zahnärzten bei uns in der Region hatte ich Kostenvoranschläge mit exakt den gleichen Materialien für 3500 Euro…
Insbesondere wegen einem reingelogenen kostspieligen Knochenaufbau, der bei mir in Wahrheit gar nicht erforderlich war.
Weil ab 65 die Preise für die Verträge enorm ansteigen.
Derzeit sind wir ja immer ein volles Jahr mit BB auf den Phils und machen dann den Visarun.
Das ist noch günstig, jedes mal mit einer Langzeitreisekrankenversicherung.
Wir müssen hier der Fairness wegen sagen, dass du hier von EINEM Implantat sprichst. Du zahlst ja aber nicht jahrelang wegen einem Implantat in eine Zusatzversicherung, sondern im Ernstfall, was ja auch die Regel ist, für zwei komplette Kauleisten. Die Zusatzversicherung deckt ja nicht nur EIN Implantat ab, sondern im Regelfall 6 Stück pro Kiefer, plus den ganzen Kladeradatsch, der da noch dazukommt.
Bezüglich deiner KV für´s Ausland…
Wie lang bist du denn da jetzt schon bei deinem bisherigen Anbieter? Ich gehe davon aus, dass du eine sogenannte Expat-Versicherung hast, oder?
Wenn ich einem Mitmenschen einen Schaden verursache, komme ich dafür auch auf. Da muss sich niemand Sorgen machen.
Was Zähne angeht, wenn da etwas fällig wird, bezahle ich das, was die GKV nicht trägt.
Ich weiß Versicherungen durchaus zu schätzen - als Aktie im Depot.
Nein, sind keine Expat-Versicherungen, sondern normale Langzeit-Auslandsreisekrankenversicherungen. Die kann man meist bis zu einem Jahr abschließen, gibt auch welche für 5 Jahre, ist aber dann wieder teurer.
Ich habe keine Versicherung die ich aus Gewohnheit immer nehme.
Bisher warens HanseMerkur, TravelSecure, Envivas, immer was halt gerade am billigsten war.
Nächstes Jahr werden wir die AXA nehmen, die Gobi hatte, Preis ist gut.
Ja das ist verschieden, welche versichern auch gar nicht mehr ab 65.
Die, die ich bisher hatte, da kommt der große Preissprung ab 65.
Wenns so weit ist in einigen Jahren, werde ich noch mal gucken oder eben gar keine mehr kaufen.
Bei uns ist das auch kein Problem solche Sachen selbst zu zahlen.
Das ist ja erstmal ehrenwert, aber die Frage ist, wo ist dein Limit, gesetzt durch dein Guthaben.
Der krasseste Fall aus meiner Laufbahn waren knapp 12 Mio.€
Wenn ich von Dividenden leben kann, dann setze ich mein Vermögen doch nicht wegen 50€ Beitrag im Jahr in´s Risiko…da machen mich die 50€ doch nicht wirklich ärmer.
Ich spreche ja hier nicht für die Versicherung, sondern dafür, dass man der Verantwortung gegenüber der eigenen Familie und den Mitmenschen gerecht wird.
Wenn man der Meinung ist, 50€ Beitrag „gespart“ zu haben, sei ein finanzieller Genie-Streich, dann kann man beim nächsten Autokauf ja auch auf sämtliche Airbags, ABS und sonstige sicherheitsrelevante Features verzichten, da spart man Unsummen mehr.
Wie gesagt, ich kann und will hier niemandem Vorschriften machen, aber solche Klekerless-Summen machen doch weder einen selbst ärmer, noch eine Versicherung reicher. Aber sie sorgen dafür, dass ich weder mich selbst, noch meine Mitmenschen in existentielle Nöte stürze, sollte meine eigene Unachtsamkeit mal die Ursache für z.B. einen heftigen Personenschaden an einer, oder mehrerer Personen sein.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Sohnemann vor 25 Jahren ein Vertreter auf dem Bürgersteig mit dem Fahrrad niedergemacht hat … Kieferbruch, Krankenhaus, Arbeitsunfähigkeit, etc …
Schaden: 18.000 € Gesamtsumme (Rechnung habe ich erhalten)
Jahresprämie der Haftpflicht: 15 €
Eigenbeteiligung: 0 €
Da kann man sich ja leicht ausrechnen, wer der Verlierer ist …
Das war sicher ein Fall für die private Haftpflichtversicherung.
Auf die würde ich auch nicht verzichten.
Wir hatten da auch mal so einen Fall.
Meiner Frau hatte bei der RadFahrt ins Geschäft ein auf die Straße ragendes Tor vor die Nase geknallt bekommen und ist ordentlich gestürzt.
War ambulant im Krankenhaus.
Anwalt eingeschaltet, weder der Hausbesitzer noch der der das Tor öffnete waren irgendwie versichert stellte sich heraus
Anwalt meinte dann, da ist auch privat nix zu holen, also vergesst es.
Exakt.
Deshalb ja mein Appell hier.
Stell dir vor, deine Frau wäre so unglücklich gestürzt, dass eine Querschnittlähmung das Ergebnis gewesen wäre.
Dann wäre euer Leben im A…h gewesen, nur weil andere meinten, sie bräuchten keine Haftpflicht.
Ich habe für mein Haus eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht, weil es ein Zweifam.Haus ist. Denn wäre es ein EFH, wäre es über die PHV mitversichert.
Aber das führt jetzt hier zu weit.
Was auf jeden Fall absolut empfehlenswert ist, ist die schon erwähnte Risiko-LV
In meinem privaten Umfeld gab es bisher noch nie einen privaten Haftpflichtschaden.
Es hat ja Gründe, warum die Prämien so niedrig sind.
Wie schwierig mag es werden, eine dt. Versicherung für Schäden in Phils heranzuziehen?
Falls da überhaupt jemand auf die Idee käme zu klagen und auch noch Recht bekäme.
Es möge jeder für sich ausmachen, was er will, aber nicht missionieren.
PS, eine Gebäudehaftpflicht habe ich.
Fällt ein Dachziegel auf Nachbars Auto, zahlt die aber auch nicht, wie viele glauben.
Das gilt als Lebensriko.
Vor allem so lange wie möglich versichern, bzw. vergleichen wer am längsten versichert.
Wenn dann die Versicherung später öfters schreibt, dass man doch den Vertrag in der Versicherungssumme aufstocken möge, hat mans richtig gemacht.
Natürlich darf man niemals den alten Vertrag ändern oder anpassen.
Es liegt in der Natur der Sache, dass ich natürlich mehr mit solchen Schäden zu tun hatte, als jeder einzelne hier das in seinem Umfeld hat.
Das macht jeden einzelnen Schaden aber nicht ungeschehen, und glaube mir, kein einziger Schaden basierte auf Mutwilligkeit, oder Vorsatz.
Es sind unsere kleinen Unzulänglichkeiten, Unachtsamkeiten, die zu den Schäden führen.
Pusa´s Sohn hat den Vertreter doch nicht mit Absicht umgefahren. Und bei Mindanaos Frau hat doch auch keine das Tor geöffnet, um Sie mit ihrem Fahrrad abzuräumen.
Das ist ganz einfach. Erstens hast du weltweite Deckung und zweitens gibt es internationale Abkommen zwischen Versicherungskonzernen, wo die Bearbeitung und Abwicklung des Schadens einfach an einen im jeweiligen Land ansässigen Versicherungskonzern übertragen wird. Auch solche Fälle hatte ich schon.
Ach, denke mal nicht.
Wenn die Sachlage klar ist, wird sich schon ein Anwalt finden, zumal die Versicherung dann auch noch den Anwalt mit bezahlen darf
Da muss ich dir widersprechen.
In dem von dir geschilderten Szenario ist es eher so, dass der Geschädigte DIR nachweisen muss, dass du deinen Instandhaltungspflichten am Haus/Dach nicht nachgekommen bist und deshalb der Ziegel durch den Sturm herunterfallen konnte.
Was kaum einer weiß…
Eine Haftpflichtversicherung hat auch immer einen passiven RechtsschutzCharakter.
Im Schadensfall überprüft sie die Ansprüche, gleicht die berechtigten Ansprüche auch aus…lehnt aber auch ungerechtfertigte Ansprüche gegen den eigenen Versicherungsnehmer ab, und das zur Not auch vor Gericht.
D.h. für dich…sollte z.B. auf den Phils jemand mit erfundenen Ansprüchen an dich herantreten, kümmert sich da auch deine PHV im Zweifelsfall um die Abwehr.
Das ist im Bereich der Lebens-und Krankenversicherung richtig, denn bei jeder Änderung wird das aktuelle Alter zum Zeitpunkt der Änderung für den neu hinzukommenden Versicherungsschutz hergenommen und irgendwann frisst der Mehraufwand den Nutzen auf.