Der „Trick“ ist hier folgender: wenn es wirklich teuer wird für die Versicherung z.b. es um ein Implantat geht wird sie euch anschreiben - und die Versicherung will herausfinden ob die Behandlung vor Abschluss der Versicherung bereits angeraten wurde, damit sie nicht zahlen müssen.
Wenn ihr nun die Versicherung abschließt bevor sie jemals in D bei einem Zahnarzt war … Ich denke ihr wisst was ich damit sagen will .
Ich weiss von vielen Pinays dass die Zähne ein grosses Problem sind
Hier noch weiterer Tipp.
Es wird ja auch immer nach „fehlenden, nicht ersetzten Zähnen“ gefragt, welche entweder später ausgeschlossen sind, oder nur gegen Zuschlag versichert werden können.
Lasst für eure Partner auf den Phils VOR Antragstellung auf den Phils irgendwelchen billigen Ersatz anfertigen, den sie im Zweifelsfall beim ersten Zahnarztbesuch in Deutschland trägt, dann wird dieser nämlich als nicht fehlender, sondern ersetzter Zahn gewertet.
Ansonsten…ich war 27Jahre in dem Gewerbe unterwegs, darf man mich gern fragen.
LG
Dexter
Generell sind die philippinischen Zahnärzte ja nicht zimperlich, was das Entfernen von Zähnen angeht. Wo ich in Deutschland eine ordentliche Wurzelbehandlung erwarten würde, wird hier einfach entfernt.
Wie ist das bei Behandlungen auf den Philippinen.
In unseren Bekanntenkreis lassen sich gerade viele die Zähne behandeln im 4 wöchigen Urlaub.
Ich Frage jedes Mal sind dann Volgebehandlungen in D nicht ausgeschlossen?
Keiner antwortet darauf, jeder sagt das wird schon gut gehen…
Aber was sagen unsere Specialisten hier. Ist man dann noch versichert in D wenn man nicht dringend benötigte Behandlungen aus Kostengründen im nicht EU Ausland erledigen lässt?
Es gibt da keine Probleme, denn eine Zahnbehandlung, oder auch Zahnersatz, bleiben ja erstmal auch nichts anderes, als was sie in EU-Ländern sind.
Der Fortbestand des Versicherungsschutzes ist davon nicht berührt.
Man kann ja auch davon ausgehen, dass man sich im Ausland auch keinem Pferdedoktor in die Hände begibt, nur weil der günstiger ist. Die Standards sind schon recht ausgeglichen, nur sind eben die Honorare dafür günstiger.
Ich muss hier nochmal reingrätschen.
Ich möchte von dieser Vorgehensweise abraten, DENN…im Regelfall wird bei Antragstellung bei den Gesundheitsfragen auch nach dem Zahnarzt, bei dem man i.d.R. in Behandlung ist, oder der eben im Ernstfall am besten Auskunft über den Ist-Status zum Zeitpunkt der Antragstellung geben könnte, gefragt. Das heißt nicht, dass der dann angeschrieben wird, nachdem man den Antrag zum Abschluss der Versicherung gestellt hat. Aber spätestens, wenn der Leistungsfall eintritt, wird er zum Zahnstatus zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gefragt.
Wenn ich nun aus einem anderen Land stamme, naturgemäß am Anfang auch noch die philippinische Staatsangehörigkeit habe und dann im Antrag keinen Arzt/Zahnarzt benenne, oder benennen kann, dann wird entweder der Antrag nicht angenommen und ausgefertigt, oder die Versicherung sagt: „Geh zu einem beliebigen Zahnarzt und lass einen aktuellen Zahnstatus erstellen. Wenn du den dann hast, können wir über die Annahme und die Konditionen entscheiden.“
Wenn es zu diesem Punkt kommt, ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Selbst wenn man sich dann weigert, zu einem Zahnarzt zwecks Erstellung eines Status zu gehen und die Versicherung nicht zustande kommt, so ist der Antrag ja schonmal gestellt und wird digital dokumentiert. Versucht man nun später bei einer anderen Gesellschaft unterzukommen, wird diese explizit auch danach fragen, ob man schonmal versucht hat, einen Vertrag abzuschließen, auch wenn dieser schlussendlich nicht zustande kam. Und glaubt mir, die neue Versicherung wird auch das im Leistungsfall checken und nicht leisten, obwohl ihr vielleicht schon Jahre gezahlt habt…am Ende umsonst gezahlt habt.
BTW, ihr gebt mit Unterschrift unter den Antrag auch das OK, dass sich die Versicherung überall, also bei Ärzten, anderen Versicherungen, auch bei eurer Krankenkasse Informationen einholen darf.
Also bitte. Die Idee mit dem Abschluß VOR einem Zahnarztbesuch in DE ist garantiert lieb gemeint, aber dieser Schuß geht nach hinten los.
Man muss ja sogar schon sehr vorsichtig sein, wenn eine Versicherung einen Abschluss OHNE Gesundheitsfragen anbietet. Da heißt es, sich das Kleingedruckte besser einmal mehr, als einmal weniger durchzulesen.
In diesem Sinne
Ich habe mir 2014 ein Implantat, Backenzahn in Dt. machen lassen.
Selbst bezahlt, GKV gab nur den üblichen Kronen-Zuschuss dazu.
Habe dazu die Krankenkasse gefragt, auf was ich da achten muss.
Dort hat man mir dann schriftlich gegeben, dass das eine privatärztliche Leistung ist und keine Kassenleistung.
Jegliche Folgeschäden die ev. auftreten, Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, müssten dann ebenso selbst privat gezahlt werden.
Also die GKVen sind dann bezüglich Haftung voll raus.
Gab bei mir zum Glück keine Folgeschäden, lief alles gut.
P.S. Hatte mir damals auch Angebote auf den Phils eingeholt.
Wäre bei einem vernünftigen Zahnarzt in Davao nicht billiger geworden.
Habe online bei Zahngebot.de von den Zahnärzten den Preis runterbieten lassen.
Wieso ? Also bei unserer Versicherung gab es schon Gesundheitsfragen. Eigentlich nur ob aktuell eine Behandlung läuft oder angeraten ist und wie viele Zähne fehlen. Ein Zahnarzt musste nicht benannt werden.
Und im Leistungsfall sag ich vor Abschluss wurde kein Zahnarzt in D besucht was ja stimmt. Vielleicht gibt es Versicherungen die einen Zahnstatus wollen vor Abschluss. Bei den Zusatzversicherungen ist mir da jetzt keine bekannt
Meiner Meinung nach das Kind eher in den Brunnen gefallen wenn ich nach einem Zahnarztbesuch die Versicherung abschließe. Denn dann kann ja die Versicherung bei diesem fragen was vor Abschluss schon alles bekannt war. Natürlich müssen die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden da stimme ich dir zu.
Bei einem Bekannten wo die Frau nicht in die GKV konnt war es aber bei einer kranken Vollversicherung so. Die wollten alles wissen und vor Annahme mussten sogar auf eigene Kosten diverse Arztbescheinigungen vorgelegt werden.
Warum willst du eigentlich eine Zahnzusatzversicherung abschließen?
Rechne mal durch, es ist billiger wenn man das gesparte Geld investiert und dann die Behandlungen selbst zahlt.
Insbesondere heute, wo es die Portale für günstige Zahnbehandlungen gibt.
Auch sparst du dir dann den ganzen bürokratischen Aufwand mit den Versicherungen.
Viel wichtiger ist die Risikolebensversicherung und die auf möglichst über 30 Jahre abschließen.
So hab ichs damals gemacht und bei meiner Frau läuft die noch bis 2033.
Sehe ich genauso.
Habe keine Versicherungen, die entbehrlich sind.
Auch eine Privathaftpflicht haben wir nicht.
Bisher hat meine Frau 1200€ zuzahlen müssen für den besten Zahnersatz.
Das wären 3€ im Monat.
Die Differenz zur Versicherung bringt inzwischen die Erträge, die für eine komplette Kauleiste reichen, ohne Dividenden für andere.
Privathaftpflicht haben wir, aber schon seit vielen Jahren keine Hausratversicherung mehr.
Unser Zeug ist schon relativ alt, da gibts eh nur Restkaufwert.
Das steht längst nicht mehr im Verhältnis zu den Prämien.
Wenn eingebrochen oder sonst wie was zerstört wird.
Wird halt neu gekauft, das gesparte Geld hat den Gegenwert schon längst erwirtschaftet.
Hier ziehst du daraus die falschen Schlüsse.
Die GKV ist nicht raus, wenn du Probleme mit dem Implantat hast. Das hast du sicher auch nirgends schriftlich bekommen.
Kommt es zu Entzündungen, oder Abstoßung und deshalb werden Notfallbehandlungen, auch Operationen, notwendig, sind diese über die GKV gedeckt, unabhängig von der Ursache. Wird dann wieder ein neues Implantat gesetzt, so gibt es dazu auch nur wieder den gesetzlichen Festzuschuss.
KI-Frage und Antwort:
implantat ist keine kassenleistung zahlt die gkv bei komplikationen
Nein, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt in der Regel keine Kosten für Zahnimplantate, da diese als Privatleistung gelten.
Dies gilt auch für eventuelle Komplikationen, die im Zusammenhang mit der Implantation auftreten.
So ähnlich hat mir das damals die Kasse auch per Mail geschrieben.
Ich guck mal, ob ich das Schreiben noch in der Cloud habe.
Meine Erfahrungen in nem knappen viertel Jahrhundert in diesem Business sagen mir, dass Versicherungen bei ausländischen Mitbürgern, und das sind unsere Pinays im Regelfall ja, bis sie irgendwann die dt. Staatsbürgerschaft annehmen, eher zurückhaltend sind, da sie ja außer auf die Angaben im Antrag, im Zweifelsfall auf keine Datenbasis zurückgreifen können, um sicher zu sein, was vor Vertragsabschluss evtl. schon an Problemen vorhanden war. Das ist für die ja wie Russisch Roulette, welche Risiken sie sich einkaufen. Die Frage ist, wie verhalten sie sich dann im Leistungsfall!?
Und hier beschreibst du ja selbst exakt das Problem. Hab ich nichts zu verheimlichen und muss im Leistungsfall auch nicht damit rechnen, dass mir etwas auf die Füße fällt, kann ich einem Streit mit der Versicherung dann auch (hoffentlich) gelassen in´s Auge sehen.
Ja, in der PKV läuft das genauso ab, und das hat auch seine Gründe.
Eine private Zusatzversicherung ist ja auch eine „PKV“, nur eben mit überschaubaren Risiko (je nach Tarif) für die Krankenversicherung.
Hallo! Wenn es im Nachgang des Setzens eines Zahnimplantats zu Komplikationen kommt, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland grundsätzlich die Kosten für die Behandlung dieser Komplikationen, sofern sie medizinisch notwendig sind. Das bedeutet, dass die GKV die Kosten für notwendige Nachbesserungen, Behandlungen bei Infektionen oder andere medizinisch begründete Maßnahmen übernimmt.
Allerdings ist die genaue Kostenübernahme abhängig von der Art der Komplikation und der Notwendigkeit der Behandlung. In der Regel deckt die GKV die Behandlung von Komplikationen, die auf Fehler des Zahnarztes oder auf medizinisch notwendige Maßnahmen zurückzuführen sind. Nicht alle Zusatzleistungen oder spezielle Behandlungen sind automatisch abgedeckt, und manchmal können zusätzliche Kosten entstehen, wenn beispielsweise spezielle Materialien oder aufwändigere Verfahren notwendig sind.
Es ist ratsam, im Falle von Komplikationen direkt mit deinem Zahnarzt und deiner Krankenkasse Kontakt aufzunehmen. Dein Zahnarzt kann dir eine genaue Einschätzung geben, welche Leistungen notwendig sind und ob diese von der GKV übernommen werden. Falls du unsicher bist, kannst du auch bei deiner Krankenkasse nachfragen, um Klarheit über die Kostenübernahme zu erhalten.
LG
Dexter
PS. Ja, das konkrete Schreiben deiner GKV wäre hilfreich.
Also das Originalschreiben von damals habe ich nun in der Cloud gefunden.
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 13. November 2014.
An den Kosten für Ihren Zahnersatz (Suprakonstruktion) beteiligen wir uns
mit Festzuschüssen. Die Höhe habe ich Ihnen in unserem
Bewilligungsschreiben vom 12. November 2014 mitgeteilt.
Leider können wir uns an den Kosten für Ihre Zahnimplantate und die hierfür
erforderliche zahnärztliche Behandlung nicht beteiligen. Darunter fallen
auch die von Ihnen aufgeführten zwei Positionen.
Im Folgenden erläutere ich Ihnen gern die Gründe für unsere Entscheidung:
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Beachten Sie bitte, dass funktionsanalytische und -therapeutische Maßnahmen
keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Daher können
wir uns auch hier leider nicht an den Kosten beteiligen. Ihr Zahnarzt muss
Sie hierüber informieren, bevor er die Behandlung durchführt.
Bitte beachten Sie: Alle anfallenden Folgekosten, die im Zusammenhang mit
den Zahnimplantaten stehen, sind von Ihnen selbst zu zahlen. Dies können
zum Beispiel spätere Kontrollen oder verordnete Medikamente sein.