Umtauschkurse von Euro zu Peso

Die Frage für uns ist ja weniger, wieweit der Dollar noch nachgeben wird, sondern wie stabil der Peso bleibt.

Es gibt da eine gewisse Korrelation, aber der Dollar ist ja auch gegenüber dem Peso gefallen und nicht nur gegenüber dem Euro. Also hält sich der Peso einigermaßen stabil.

Ach, hätte ich jetzt nicht gedacht… :person_facepalming:

Die wäre schon interessant. Denn wenn der Peso sich nicht komplett abkoppeln kann, wird es spannend.

Und das wird unter Trump immer größer.
Da kann er bei den Behörden einsparen so viel er will, das gleicht das trotzdem nicht aus.

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Was er anscheinend nicht begriffen hat: solange der US-Dollar die Welthandelswährung ist, kann das Haushaltsdefizit der USA so hoch sein wie es will, da die von ausländischen Akteuren nachgefragten Dollar wie ein Kredit für die USA wirken.

Er aber schwächt den Dollar nicht nur im Sinne des Kurses, sondern auch im Sinne des Vertrauens und das kann zu einer zumindest teilweisen Ablösung des Dollars als Handelswährung führen, mit all den negativen Folgen für die USA.

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Da fällt mir eigentlich nur Trump und Las Vegas ein, hoffen wir, es endet nicht wie dort.

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Mit etwas Glück wird sich der Umtauschkurs für uns auf dem Niveau halten, bzw. sogar noch etwas verbessern.

Wie WorldBank hat heute die Wirtschaftswachstumsprognose für die Philippinen herabgesenkt.
Das hat natürlich Auswirkungen auf den Stockmarkt der Philippinen, wie aber auch auf den Kurs ihrer Währung. Heute gäbe es schon mal einen Peak kurz nach der Verkündung der Worldbank, hat sich aber wieder etwas abgeschwächt - schauen wir mal die nächsten Tage, wie sich der Peso (aus unserer Sicht) so macht.

Leider ist der Kurs wieder gefallen - wer also letzte Woche noch umgetauscht hat, kann sich freuen.

Die Aktienmärkte haben sich ja wieder erholt.
Dollar etwas fester.
MSCI World hat etwa die Hälfte seiner Verluste seit dem All Time High wett gemacht.
Jetzt ist er wieder da, wo ich in dieser Phase das erste mal ins fallende Messer gegriffen habe und dann weiter fallend nachgekauft.
Kann nur noch besser werden. :wink:

Und es geht rot weiter - wieder ist der Wechselkurs um einen halben Peso gefallen.
Alles noch im gewohnten Bereich, aber der Kursgewinn von fast 2 Peso ist nun wieder dahin.
Glückwunsch an alle, die rechtzeitig etwas Geld getauscht haben.

Relativ stabil ist der Wechselkurs momentan - keine wesentliche Veränderung zu letzter Woche.

Ich hoffe dass der Kurs besser wird (aus meiner Sicht), würde schonmal was tauschen wollen.

Ja ich hoffte auch, das der kurzzeitige Anstieg vor ein paar Wochen noch weiter gehen würde - würde meine Urlaubskasse etwas entspannen - aber es sieht momentan nicht danach aus.

Eine ganz, ganz leichte Erhöhung zu unserem Gunsten, aber eher doch eine Seitwärtsbewegung.
Na solange der Umtauschkurs sich nicht wieder verschlechtert, will ich mal nicht meckern.

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Und es geht wieder etwas aufwärts - die 63 Peso-Marke ist wieder genommen worden.
Also wer etwas Urlaubsgeld für diese Jahr noch bei Wise oder sonstwo parken will - gerade nicht schlecht bei diesem Wechselkurs zuzuschlagen.

Gestern umgetauscht, da war der Kurs noch leicht unter dem aktuellen. Aber schon ganz gut.

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Und weiter gehts nach oben - der Wechselkurs hat sich wieder etwas zu unsren Gunsten verändert.

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Obwohl wir mit dem Euro keine gute Währung erdulden müssen - es ist schließlich eine obergrenzenlose vermehrbare FIAT Währung - ist sie immer noch relativ gesehen stärker als die meisten anderen. Das macht sich im langfristigen Aufwärtstrend zum Peso bemerkbar und positiv für jene wirkt, die Euro bekommen und sie in Peso tauschen können. Der langfristige Abwärtstrend ist gebrochen und ein Aufwärtstrendkanal hat sich beginnend mit 2015 gebildet.

quote="Karlhans
Obwohl wir mit dem Euro keine gute Währung erdulden müssen
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Jetzt stehe ich auf dem Schlauch, könntest Du das bitte mal erklären? Was ist dann eine „gute Währung“?

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Nun, der Euro hat nicht mehr die stabilen Qualitäten der Dt. Mark oder des Schillings. Er wurde mit Weichwährungen wie dem franz. Franc oder der Lire verwässert. Die einst solide Bundesbank hat kaum mehr etwas zu sagen. Die Währung ist mangels Deckung (wie andere auch) abhängig von Vertrauen. An diesem Vertrauen nagt die Tatsache, dass ständig gegen die an sich guten Maastrich Kriterien verstoßen wird und dies folgenlos bleibt. Der Euro haftet sogar für Schulden anderer Staaten. Dazu kommen die Target 2 Forderungen die fast ausschließlich Deutschland treffen. Die Verschuldung aller Staaten nimmt stetig zu, die Zinsen steigen und das Geld wird nicht nachhaltig investiert. Die Geldmenge M2 nimmt im Schnitt 4,5% jährlich zu, in den USA sogar 6,5%. Das ist deutlich mehr als die Wirtschaftsleistung wächst und unterm Strich bleibt Inflation übrig. Die einzige „Währung“ die eben nicht beliebig vermehrbar ist und den Wert intrinsisch hält, ist Gold. Alle beliebig vermehrbaren Währungen werden über die Zeit massiv entwertet und sind damit als Wertspeicher nur sehr kurzfristig geeignet. Der Euro ist auch noch ideologisch belastet - Weltrettung, wir sind schuld an allem und zahlen alles. In Summe ist unsere Währung schlecht gemanaged und es bedarf individueller Anstrengung um Verluste über die Zeit zu minimieren. Dazu kommt noch die baldige Einführung des digitalen Euros, der nur der absoluten Überwachung dient und durch planwirtschaftliche autoritäre Lenkung die Lebensdauer der Währung verlängern wird.

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@Karlhans Danke für Deine detaillierte Einschätzung und Meinung. Das wäre ein eigenes Thema, allerdings mit wenig Philippinenbezug. :wink:

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