Schrauber- und Bastlerecke

Das wird eh ne Katastrophe, weiß ich jetzt schon.
Ich vermisse unsere Alten Helfer der letzten Jahre hier

Da haben die Pinoys echt nen Schuß.
Großmannssucht halt.
Wenn ich als mitarbeite, wollen sie das immer irgendwie vermeiden.
Klappt aber nie, bin da hartnäckig.
Das passt einfach nicht in ihr Weltbild, eine arbeitende Langnase.
Traurig was das AmiTV hier für ein Weltbild von uns geschaffen hat.

Noch irgendwie behandelt oder nackt drangeschraubt?

Bei uns heissen die „Wässernison“, vermutlich das gleiche. Interessant, alles was Qualität suggerieren soll im Sanitärbedarf hat deutsche oder italienische Namen. Und welche, das ist das beste: „Käsch“, „Teuer“, „Birke“. Von den italienischen fällt mir nur „Pozzi“ ein.

„Kohler“ ist eine amerikanische Marke (vor Urzeiten von einem Österreicher gegründet). Grohe ist eine „deutsche Marke“ (sie gehört einem japanischen Konglomerat, aber ist „deutsch besetzt“). hansgrohe hat damit nichts zu tun (im Ursprung, aber heute nicht mehr) und ist quasi die „Premium-Version“ davon. Bekommt man hier aber eher schwer, den Rest durchaus.

Ich habe auch schon verschiedene Wasserhähne verschiedener Qualitäten verbaut: Die Duscharmatur von „Pozzi“ ist gar nicht so schlecht, beim Bidet musste ich schon einmal den Schlauch wechseln.

Die „namenlosen Teile“ - ja, mal gucken wie lange die halten. Ich habe die „Absperrschieber“ in unserer Zuleitung durch metallene ersetzen lassen, als mir einer abgebrochen ist. Mal gucken wie lange die halten - die müssen halt auch ab und zu mal bewegt werden.

Ich hab halt echt keine Zeit, mich um sowas aktiv zu kümmern. Ich würde gern mehr machen, aber es ist im Vergleich zu Deutschland echt viel mehr Aufwand und da bin ich noch nicht, und da ist mein Leben auch noch nicht. Einfache Sachen wie Steckdosen oder Lichtschalter tauschen oder IKEA aufbauen jetzt mal ausgenommen.

Wir haben gerade Fliesenleger im Haus, aber da berichte ich lieber mal separat - denn hier soll’s ja ums „selber machen“ gehen.

Grohe ist auch nicht mehr was es mal war.
Inzwischen auch designet in Germany, Made in China, steht drauf.
Habe letzt bei uns im Appartement in Frankreich eine am Waschtisch eingebaut.
Bei Amazon gekauft.
7 Monate später tropfte es unten aus der Armatur raus.
Undicht geworden und der Unterschrank ebenso zerstört, weil erst spät gemerkt.
Support Amazon hat die nach langen Verhandlungen wieder zurückgenommen.
Mußte aber drohen, dass ich sonst keine Rezensionen mehr schreibe, wenn sie mich drauf hocken lassen.
Erst dann gabs das Geld zurück.
Wollten mich davor mit Rabattrückerstattung 5%, 15% bewegen den unbrauchbaren Schrott zu behalten.
Was soll ich mit einer undichten Armatur anfangen ?
Habe dann was billiges von Lidl montiert, war bis Abreise zumindest dicht.

Viele Firmen lassen laut IHREN Vorgaben in China produzieren. Dies muss kein Nachteil sein, man muss halt die Spezifikationen zu Quali geben. Da liegt das Problem, will man gute Quali muss man halt auch in China mehr ausgeben.

Es liegt in der Hand der Namensgeber, in dem Fall Grohe, welche Quali hergestellt wird …

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Hatte die Tage eine Wohnung in Deutschland renoviert.
Wannen- und Waschtisch Armaturen von Grohe Made in Thailand. Machten einen guten Eindruck.

Selbst vor einigen Jahren Waschtisch Armatur eingebaut, nach etwa 2 Monaten undicht an der Kartusche. Konnte ich nachziehen. Darf nicht passieren, tut es aber.
Die Qualität geht immer weiter bergab, weltweit.
Seit Jahren beobachte ich, dass viele Hersteller scheinbar versuchen die Schmerzgrenze der Verbraucher zu testen.

Es ärgert mich, wenn ich Produkte wegwerfen muss, die an weniger Cent mehr Materialaufwand irreparabel scheitern.
Was könnten für Müllberge vermieden werden.

Dann klinke ich mich hier auch einmal ein.
Einige kennen mich ja schon.
Ich habe hier auf Camiguin 2 Häuser am Strand gebaut.
Das Gästehaus ist vor 15 Jahren fertig geworden und steht immer noch.
Unser eigenes Haus ist jetzt 12 Jahre alt und steht auch immer noch.

Die Pläne beider Häuser hatte ich selbst gezeichnet und mit einem lokalen Betonzeichner (wurde als Architekt und Engineer vorgestellt) an die lokalen Normen angepasst. Fotos beider Bauten kann ich auf Wunsch hier einbringen.

Dieses Jahr nun haben die ersten Haushaltsgeräte angefangen schlapp zu machen. Der Kühl/Gefrierschrank hat ein kleines Kühlmittelleck. Den habe ich ersetzt. Die Reparatur war lokal versucht worden, hatte aber zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt.

Plötzlich machte auch die Waschmaschiene schlapp. Da hatten wir zufällig einen jungen Techniker gefunden, der mit Freunden daran ist, ein Servicezenter aufzubauen. Sehr vielversprechend. Wenn er sagt, dass er um 08:00 hier sei, dann klingelt er um 07:59. Die Waschmaschiene läuft wieder.

Und all die anderen Sachen versuche ich immer noch selbst zu reparieren.
Nur, als ich hier angefangen hatte, stand da noch eine 5 am Anfang meines Alters. Jetzt steht da so eine eckige 7 und mahnt mich, nicht mehr zuviel auf den Dächern und Leitern herumzukraxeln.

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Das würde mich interessieren. Habe ja auch im Kopf nach (eventueller) Übersiedlung ein Haus und Gästehaus zu errichten.

Mach doch einen eigenen kleinen Thread auf „Mein Paradies auf Camiguin“ oder ähnlich.
Dann verwässern wir hier den Thread nicht und können uns dort dann dazu austauschen.

Anekdote: Freund von mir hat ein Tesla Model 3. Seine Aussage: „Das ist einer von den guten, der wurde in China gebaut“ - denn die US-Qualität war stellenweise mehr als schlampig. Das war bevor die Dinger auch in Deutschland gebaut wurden.

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Wer die weiße Kunststoffwasserleitung verlegt hat, sollte die vor Sonne schützen.
Ich denke, die Leitung ist für Wandeinbau konzipiert und da auch haltbar. Bei mir schaut ein Stück aussen aus der Wand für den Wasserhahn draußen.
Diesen habe ich eben ersetzt, weil er seine max. Lebensdauer von 2 Jahren erreicht hat.
Dabei habe ich gesehen, dass der weiße Kunststoff der Leitung genauer des Anschlussstutzen bröselig geworden ist.
Ich habe alles mit Wandfarbe gestrichen.

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Warnung vor phil. Elektromaterial.
Fast jeder hat sie im Haushalt, Verlängerungsleitungen.
Eben habe ich mir Mal welche der unteren und mittleren Preisklasse angesehen, die ich im Vorrat habe.
Die etwas bessere hat einen Aufdruck auf der Leitung: 1000W.
Das bedeutet, dass da nur knapp 5A Stromstärke zugelassen sind. Das issa ja man nich viel.
Ich habe Mal die Leitung durchschnitten und mir das Kupfer angesehen. Da würde ich auch wirklich nicht mehr Belastung drauf geben.
Das etwas billigere Verlängerungskabel ist noch dünner. Da steht aber nichts drauf. Schämt sich der Hersteller bestimmt.
Damit nicht genug, auf einem Stecker zum Selbstmachen fand ich den Aufdruck 3A.
Das sind bei 220V hier gerade Mal 660 Watt.
Kein Wunder also, das viele Brände durch Elektrik verursacht werden.
Also Augen auf, bei der Auswahl des Materials. Lieber etwas mehr ausgeben und hoffen, damit auch höhere Qualität zu erhalten.

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Oh ha - darauf hatte ich noch gar nicht geachtet Danke für den Hinweis - da werde ich mir bei meinem nächsten Aufenthalt in meiner "Hütte " mal genauer die Kabel anschauen.

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Ich hab von elektro keine ahnung. Als wir bauten, hab ich das alles vertrauensvoll in die Hände meines Schwagers gelegt. Die Hauptsicherung ist auf 125A ausgelegt.
Vernutlich müssten dann auch die Kupferkabel etwas Dicker sein?

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Die spinnen die Pinoys.
Glauben wenn auf Sicherungen eine hohe Zahl steht, wäre das toll.
In Deutschland wird ein Haus im verplombten Kasten mit 63A oder weniger abgesichert.
Dahinter sitzt meist eine 35A Sicherung.
Die Heinis, die meine Aircon eingebaut haben, wollten einen 40A Aufputz Breaker daneben setzen, obwohl in der Unterverteilung noch Platz für Automaten frei war.
Kurzer Überschlag, 1650 Watt, macht 7,5A, nächste Stufe 10A hätte gereicht. Gibt’s gerade nicht, also 20A. Ist sicher, weil 5,5 qmm Leitung gelegt wurde.
Die Fragezeichen in den Gesichtern - erschreckend dafür, dass sie das jeden Tag machen.

Schlimm war auch, was ich hinter der Abdeckung der Verteilung gesehen habe.
Eigentlich ein gutes Fabrikat, FI, 2 Sammelschienen je für PE und N auch gekennzeichnet. Nur gibt es hier keinen PE und N.
Da haben die Holzköpfe die vom Zähler kommenden Hauptleitungen auf die blanken Schienen gelegt und von dort in den FI, statt direkt von unten in den FI.
Normal schaltet man den FI aus und hat einen stromlosen Kasten zum Arbeiten.
Hier nicht. Die blanken Schienen sind unter Dauerspannung nicht abschaltbar.
Der Elektriker der Aircon Firma hat das gar nicht verstanden und wollte da voll ran. Als ich dezent auf sein baldiges Ableben hinwies, hat er seine Schutzausrüstung angezogen - seine Senilas😧

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Hier war letztens im Dirty Kitchen und allem was danach kommt der Strom weg. Erste Vermutung war Wasser, denn es hatte vorher kräftigst geregnet. Sicherungen waren aber alle noch drin.
Der Elektriker meinte dann, das sei ein Wunder dass das solange gehalten hat, es wurde nämlich Lautsprecherkabel(!!!) verwendet, um den Bereich mit Strom zu versorgen. Hängt ja auch nur die Waschmaschine dran und ein Durchlauferhitzer (und Kleinkram wie die Aussenbeleuchtung für zwei kleine Bereiche).
Wenn der philippinische Elektriker schon eine Meinung zu der Installation hat, dann ist es wirklich schlimm :smiley: Andererseits ist es wahrscheinlich gar nicht so unüblich, das ist ja jetzt nicht gerade eine Wellblech-Hütte hier. Und - ich habe es schon mal gesagt - mit einem sehr einfacher Farbkodierungsschema für die elektrischen Leitungen: Blau ist Ground Floor, Schwarz ist First Floor :man_facepalming:

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Sicherungskasten hat bei uns auch Elektriker gemacht, jeder Strang mit 45 Ampere abgesichert.
Zu viel, denn in Dt sind das meist max 16 Ampere.
Aber als wir einen Kurzschluß hatten, Geckoei hatte den verursacht, ist die trotzdem rausgeflogen.
Jedenfalls, hatte ich alle Kabel aus Dt mitgebracht die hier installiert sind.
Schon irre was hier so gepfuscht wird, wenn man ins Detail geht.
Einfach nur noch lebensgefährlich.

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Wenn die Weissen Rohre so schnell kaputt gehen, würde ja bedeuten, die blauen sind langlebiger.
Die Blauen liegen bei uns hinterm Haus auf der Südseite nun schon 6 Jahre teiweise in der prallen Sonne und zeigen keine Alterungserscheinungen.

Ja die blauen können Sonne vertragen.
Soweit ich das beurteilen kann, sind die Blauen aus PVC. Werden ja auch mit PVC-Solvent geklebt.
Fensterrahmen sind ja meist auch aus PVC und halten.
Das weiße Zeugs muss was anderes sein.
Ich habe eine Windowtype, die unten drunter weiße Teile hat. Auch die kreiden völlig aus.

Ich bin nachher bei Citi Hardware shopping.
Guck mal ob ich was erfahre woraus die Weißen sind.
Würde auf PE tippen, weil die doch in Schmelztechnik verbunden werden, wenn ich mich recht erinnere.
PE witterungsbeständig oder nicht?
Die einen Firmen im Inet sagen ja, andere wiederum nein.
Rätselhaft für mich.

Ich möchte mich an dieser Stelle gerne bei Euch für das Teilen eurer Erfahrungen bedanken. Ich kann aus diesem Faden so einige gute Infos und Tipps für später rausziehen. Ich freue mich wenn hier noch mehr Erfahrungen geteilt werden!

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Heute wieder Stahleinkauf.
Da muß das wichtigste Gerät zur Wandstärke messen natürlich dabei sein.
Denn die Verkäufer wissen als selbst nicht, was genau sie da eigentlich verkaufen.
Muß leider feststellen, das Material hier wird bei der maximal möglichen Wandstärke immer dünner.
Bis letztes Jahr hatte das vierkantrohr das ich verschweißte noch 2,5mm.
Inzwischen kriegt man das nicht mehr maximal noch 2mm das natürlich auch als 2,5mm verkauft wird.
Die Tendenz geht immer mehr zu alles 1mm Wandstärke.
Beschissen zu schweißen und rostet auch mit Anstrich im Assenbereich hier in wenigen Jahren durch.
Habe gefragt warum immer dünner, Antwort war weil dick nicht nachgefragt wird.
Von wem?
Von den Engeneers, alias Contractors.
So so, wird also für extra viel Geld besonders liederliches Material verbaut…
Hier das Prüfgerät für die Materialstärke:

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