Revolut zeigt Interesse am philippinischen Markt

Das globale Fintech-Unternehmen Revolut, mit mehr als 50 Millionen Kunden weltweit, ist am Markteintritt auf den Philippinen interessiert. Es wäre das Tor zum breiteren ASEAN-Markt.

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Wäre interessant, wenn sie in den philippinischen Markt eintreten.

Suche ja gerade eine Bank, da sie aber bisher nicht den philippinischen Markt mit anboten, hatte ich sie eigentlich schon aussortiert. Das kann sich nun wieder ändern.

Bin aber bei meiner Recherche noch nicht so richtig fündig geworden, wie den auf dem Konto befindliche Gelder abgesichert sind.
Sie weisen nur darauf hin, das sie als die verpflichtet sind das „Safeguard-System“ zu haben.
„„When you keep money with an e-money institution, it’s safeguarded instead of having FSCS protection (sometimes called “deposit insurance”).““"

Bei der FSCS Protection sind ja Summen bis zu 85.000 Pfund abgesichert. Wieviel es aber im Zweifelsfall beim Safeguardsystem sind - keine Ahnung, finde ich keine weiteren Information hierzu.

Vielleicht weiß ja jemand mehr darüber? evtl. @diogenes ?

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Kreditinstitute, die Erlaubnis besitzen das Einlagengeschäft („deposits“, also „unbedingt zurückzahlbare Gelder des Publikums“) zu btreiben, müssen i.d.R. einem Einlagensicherungssystem angeschlossen sein. In Europa sind die Systeme noch mitgliedsstaatlich organisiert (auch weil Deutschland dies bisher so möchte), die Mindeststandards sind jedoch harmonisiert. Die gesetzlich abgesicherte Summe beträgt für Privatpersonen 100.000,- EUR pro Bank und Kund (hinzu kommen ggf. höhere „freiwillige“ Sicherungszusagen). Eine Besonderheit bildet die sog. "Institutssicherung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Was die im Zweifel wert ist, hat man aber z.B. in der Finanzkrise gesehen. Am tiefsten in die öffentlichen Taschen haben damals die Landesbanken gegriffen, die eigentlich von den Sparkassen hätten aufgefangen werden müssen.

E-Geld Unternehmen und Zahlungsdienstleister und sonstigen Finanzdienstleistern kommt es darauf an, ob diese befugt sind sich Besitz an Geldern und oder Vermögenswerten des Publikuns zu beschaffen. Häufig besteht jedoch die Verpflichtung zur getrennten Vermögensverwaltung (eventuell ist dies mit „Safeguard-System“ gemeint) oder aber - die ist bei Wertpapieren so - diese sind im Insolvenzfall aussonderungsberechtigt, fallen also nicht in die Insolvenzmasse. Da jetzt in die Tiefe zu gehen wird schnell kompliziert. Zudem gelten außerhalb Europas wieder andere Regeln und manches Geschäftsmodell - auch von Zahlungsdienstleistern - mag sich in einer Grauzohne bewegen.

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3 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Banken und Konto auf den Philippinen

Die einzige Angabe die ich aus den Revolut Seiten gefunden habe, besagt folgendes:

Revolut dürfte nicht wie Banken Kundengelder ausleihen, daher wären die eingezahlten Kundengelder immer vorhanden und somit auch immer verfügbar.

Finde das etwas schwammig - sagt ja nichts über den Ernstfall aus.

Das ist in der Tat schwammig, denn natürlich kann Kundengeld auch ohne Kreditgeschäft Risiken ausgesetzt sein, bis hin zur Unterschlagung oder ein Partner bzw. eine „correspondent bank“ in einem Zielland geht in die Insolvenz wärend Kundengleder gerade „in transit“ sind. Mit anderen Worten schiefgehen kann immer etwas. Ganz falsch ist es aber natürlich nicht darauf hinzuweisen, dass Kundengelder nicht in Form von Krediten ausgereicht werden.

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In Deutschland weist Revolut auf die Einlagensicherung i.H.v. 100kEUR hin.

wo hast du das gefunden? vielleicht war ich auch einfach auf der falschen Seite unterwegs, da ich mich bei der Seite der Hauptniederlassung in GB umgeschaut habe.

Ich hab das auf der deutschen Seite gefunden und nehme an, dass das auch nur für den deutschen / EU-Markt gilt. Der Rest (Singapur etc. ) hat auch das obige „Safeguard“ ohne weitere Details.

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Hier steht’s, man muss etwas suchen:
https://www.revolut.com/blog/post/how-we-keep-your-money-safe-if-youre-a-customer-in-the-european-economic-area/

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Ich kenne jetzt das Geschäftsmodell und die vermutlich unterschiedlichen Varianten mit Resulut Geld zu überweisen nicht. Von der gesetzlichen Einlagensicherung bis 100k EUR sind jedoch wie der Name schon sagt nur „Einlagen“ / „deposits“ bei der Revolut Bank UAB abgedeckt.

„All your deposits held with Revolut Bank UAB are aggregated, and the insurance coverage limit of EUR 100,000 applies to the total amount of your deposits.“

Einlagen sind „unbedingt zurückzahlbare Gelder des Publikums“, will heißen, Du musst bei Resulut Bank UAB (und nur dort) ein Konto haben, auf das man, zunächst unabhängig von einem konkreten Geldtransfer (sonst ist das Geld nich „unbedingt zurückzahlbar“), einzahlt. Nur diese Gelder sind von der Einlagensicherung erfasst. Natürlich kann ich dann von diesem Konto Überweisungen tätigen. In dem Moment an dem der Überweisungsbetrag das Konto von Revolut Bank UAB verlässt, gilt auch keine Einlagensicherung mehr.

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Ich hatte jahrzehnte lang bei der HSBC in Cebu ein Konto.
Kann nichts negatives berichten.
Da ich es aber nicht mehr brauchte, habe ich es 2022 zu gemacht und das vorhandene Kapital mitgenommen.

Sollte mich bei Revolut melden um meinen Standort zu verifizieren:

https://prohibitedaccess.pldtsmart.com.ph/

das erhalte ich wenn ich Revolut aufrufe. Die sind somit wertlos, unbrauchbar für mich.
VPN shurfshark scheint auch nicht zu helfen.

Oder gibt es Wege die ich noch nicht kenne?

Der Link lädt bei mir nicht

Das ist das was ich inzwischen auch feststelle.
Letztes Jahr funktionierten noch bei fast allen Banken in Europa die ich habe der Zugriff von Asien aus.
Jetzt ist das teilweise nicht mehr möglich nach meinen Tests, die ich von hier aus fahre, wegen den verschärften EU Geldwäscheregeln.
Wenn man Apps verwendet ist der Standort noch einfacher von denen festzustellen, insbesondere bei der Zweiwegverifizierung, bei der ja eine App erforderlich ist. Die können damit den Standort auch dann feststellen, wenn das in der App ausgeschaltet ist.
VPN hilft da auch nichts mehr, irgendwie sickert das trotzdem durch, muss ich feststellen.

Habe Chatgpt auf das Phenomen hin mal angesprochen, hier die Antwort:

Es gibt politische und regulatorische Veränderungen in der EU bzw. im europäischen Bankensektor, die erklären können, warum man erschwert auf europäischen Konten zuzugreifen kann oder plötzlich Standort‑/Identitätsabfragen durchgeführt werden müssen. Allerdings ist es nicht so, dass über den Jahreswechsel eine einzelne neue Regel kam, die all das auf einmal ausgelöst hat. Vielmehr sind in den letzten Monaten mehrere Entwicklungen zusammengekommen, die zu strengeren Sicherheits‑ und Compliance‑Prüfungen führen.

Nun, das Problem tritt bei PLDT Fibre auf, also Festnetz. Im Haus liegen Kabel.

Ich vermute das PLDT/SMART den Namen bemänget, Revolut(ion). Und Revolut hat meinen neuen Standort erkannt, anhand der IP, die nicht Europa zuzuordnen ist. Die Wege lassen sich ja verfolgen. Das ist nicht neu. Aber VPN hat auch nicht geholfen!? Hmm.
Nun denn, Revolut ist nur eine Ersatzlösung, also nicht so schlimm wenn die mich nicht wollen.

Mein nächster Transferdienstleister wird BPI werden!

@ Guimaras: das erscheint bei mir wenn ich Revolut aufrufe:

The website you are trying to access may contain harmful and malicious content that may be in violation of Philippine laws and regulations.

Diese Meldung klingt zwar dramatisch, ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit kein echter „Malware‑Hinweis“, sondern das Ergebnis staatlicher oder providerseitiger Filter‑ und Compliance‑Mechanismen auf den Philippinen, die in den letzten 12–18 Monaten deutlich ausgeweitet wurden.

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Ich habe jetzt gerade mal getestet, ob ich mit VPN auf Asien eingestellt auf die DKB zugreifen kann. Ja, das funktioniert.
DKB ist aber eine Ausnahme, die erlauben den Wohnsitz fast weltweit, viele andere Banken in D. bieten ihre Dienste nur an, wenn man seinen Wohnsitz in D. hat und jetzt haben sie halt die Möglichkeiten geschaffen das zu überprüfen, ob man will oder nicht.
Aber Asien ist bei der VPN irgendwo in China verortet, kann die Phils nicht direkt einschalten.
Wäre ja katastrophal, wenn wir runterfliegen und uns plötzlich kein Geld mehr überweisen könnten, werde das auch noch mit Wise testen.
Aber die top level domain ist halt nicht ,ph , sondern .cn .