Mein (geplantes) monatliches Budget für das Leben auf den Philippinen

Während meines 3-monatigen Aufenthaltes wollte ich ja auch für mich herausfinden, welche durchschnittlichen monatlichen Kosten bei einem Leben auf den Philippinen für mich so ungefähr anfallen würden.

Deshalb habe ich Maria jeden Monat auf ihr Gcash-Konto 30.000 PHP gesendet, mit denen dann all unsere normalen und in der Regel auch jeden Monat so anfallenden Kosten zu bestreiten wären.

Diese 30K sollten somit Lebensmittel, Getränke, Waschmittel, Körperpflegeprodukte, Reinigungsmittel, Strom, Gas, Internet, Telephonkosten, Medikamente für sie und mich, wie auch ihre PhilHealth Kosten abdecken - also alle die normalen Kosten, die ja ständig anfallen.

Und diese 30K haben in all den 3 Monaten auch gereicht.

Dazu muss man aber auch die noch zusätzlich von mir in den 3 Monaten ausgegebenen 18.190 PHP für Europäischen Käse, Serrano Schinken, zwei mal Australische Steaks, 2 Falschen Gin, Tonic in Mengen und Zigaretten rechnen.

Weitere Ausgaben - die dann unregelmäßig aber auch immer mal wieder anfallen werden waren hier 14.519 PHP für Anschaffungen (Pfanne, Gläser, Küchenmessers, Aufbewahrungsbehälter, Gummistiefel, Spaten, Hacke, großer Stand-Fan mit 3 Stufen-Getriebe und - wenn verwundert es auf den Philippinen - ein paar Blink-Blink Weichnachtsdekorationsteile, sowie ein bisschen Kleinzeugs)

Auch immer wieder in der Zukunft vorkommen werden ja Bekleidungsteile sein. In den 3 Monaten waren das Adidas Turnschuhe (ich hoffe doch die echten, da es in einem Adidas Laden am Festive Walk war), 2 Kleider für Maria, Schlappen für mich, sowie 1 kurze Hose für mich. Dies verschlang dann weitere 10.591 Peso.

Und die Kosten für das Ausgehen - also Dining & Wining waren nicht in Marias Budget enthalten. Wir sind so in der Regel 2-3 die Woche Essen gegangen, und fast jeden Tag irgendwo einen Kaffee, Snack, was auch immer zu uns genommen - hierfür wurden um die 35.000 PHP ausgegeben und einmal - 8.400 für die Bewirtung von 12 Personen - die „Feier“ auf der ich der Trophy Man war - also in den 3 Monaten waren das dann 43.400 PHP inkl. Trinkgeldern.

Für Kosten für unsere Reisen mit dann Hotel und Verpflegung, aber auch Transport oder Mietwagen gab es ein extra Budget - hier habe ich einfach alles mal gesammelt, was da so angefallen ist.

Und obwohl wir in den 3 Monaten insgesamt 5 Wochen am Reisen waren (Manila, 2 x länger Guimaras, 2 mehrtägige Rundreisen auf Panay) habe ich dafür nur 96.246 PHP ausgegeben.

Wenn ich nun mal die Reisekosten aussen vor lasse und nur die Kosten für die monatlichen fixen und nicht fixen, aber doch immer wieder kehrenden Ausgaben zusammenrechne (inkl. der Dining & Wining Kosten) komme ich also auf 176.300 für 3 Monate, also auf durchschnittlich 58.766,66 PHP.

Das wären dann (hatte ja alles mit dem Kurs von 1:68 getauscht) € 864,22 pro Monat.

Wenn ich davon ausgehen würde, auch in Zukunft soviel zu reisen, kämen nochmals - basierend auf die aufgelisteten Werte, € 471,79 dazu.

Da ich nicht davon ausgehe / ausgehen kann, auch in Zukunft immer mit dem Wert von € 864,22 auskommen zu können, gehe ich gerade von durchschnittlich € 1.000,00 aus. Hinzu käme auf jeden Fall noch eine Expat Krankenversicherung - hier gehe ich gerade von einem Betrag um die € 300,00 pro Monat aus und eine kleine Reserve für dies oder das oder aber auch um noch für eine gewisse Zeit die Anwartschaft für meine deutsche Krankenversicherung aufrecht zu erhalten.

Somit komme ich auf ein (momentanes) Planbudget von € 1.500,00 pro Monat, excl. Reisen und Notfälle.

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Was setzt Du für das Thema Wohnen an?
Ihr werdet ja nicht dauerhaft in Deinem kleinen Häuschen leben.
Für den Anfang mieten?

Ich habe deine Frage mal hierher verschoben, dann bleibt es auch im Faden.

Geplant ist, in dem Häuschen zu wohnen, bis ein Grundstück gefunden ist und dann für die Bauphase in die Nähe des Grundstückes zu ziehen und von dort aus den Bau zu überwachen.

Denke / hoffe, dass dies nicht mehr als ein Jahr in unserem aktuellen Häuschen bedeutet.

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1000 Euro im Monat, das kommt gut hin.
So viel ist es bei uns auf den Phils auch etwa, da ist das reingerechnet, was wir an Lebensmittel aus D. mitgebracht haben.
Da sind auch kleiner Reisen dabei, essen gehen auch ab und zu.
Paar Klamotten, auch welche die wir nach D. mitgebracht haben, gab wieder mal günstige Jeans in Oz.
Und alles was das ganze Jahr über am Haus anfällt, das ist auch dabei.
In D. brauchen wir in den Monaten in denen wir hier sind 1500 Euro monatlich.
Also etwa 500 Euro auf den Phils weniger als in D.

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Kleine Reisen und auch größere Reisen, wie auch die Entstandhaltung für das noch zu bauend Haus sind bei mir in den € 1.000,00 nicht inkludiert. Wenn es aber zum Teil so klappen würde, hätte ich auch nichts dagegen.

Bauen willst Du auf jeden Fall?

Ja, das ist der Plan.
Aber ersteinmal muss ein passendes (Strand)-grundstück gefunden werden - das kann etwas dauern.

Dazu, was an einem Strandgrundstück alles passieren kann, schreibe ich demnächst mal etwas. Am Strand, an dem unser Grundstück liegt, hat man eine Seawall gebaut und somit den Weg zum (Rest-)Strand versperrt und auch den Blick aufs Wasser. Ich brauchte ein paar Tage um das zu verdauen. Werde dazu ein separates Thema aufmachen, wenn ich Zeit finde.

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Guten Morgen,

Deine Rechnung sollte mehr als passen. 1.000 bis 1.500 ohne KV und ohne „Miete oder Abschreibung“ ist mehr als reel. Wenn man im Vergleich DE sieht wo eine gute Rente 2.500 Euro netto ist, dann sieht man eigentlich das es 1:1 ist PH und DE. Der Unterschied ist was bekomme ich an Qualität.

VG W

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Tja, das besagte Strandgrundstück, das wollen sehr viele haben, fast alle Neulinge die ich so frage und treffe. Natürlich hat das schon seinen Reiz. Da werdet ihr dann alle Nachbarn.:kissing_face_with_smiling_eyes:
Doch persönlich strebe ich ein solches Grundstück nicht an. Es reicht mir wenn der Strand in gut erreichbarer Nähe liegt.
Bei den Lebenshaltungskosten stimme ich den hier genannten Summen zu., das passt schon.

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Ob es dann endgültig eines wird, oder aber doch nur in Strandnähe, wird sich noch zeigen.
Aber träumen darf man ja. Auch wenn ich weiß, dass eigentlich einiges gegen ein Grundstück direkt am Strand spricht - trotzdem momentan noch weit oben auf meiner Wunschliste.

Habe das optimale Grundstück eigentlich schon gefunden, aber aber aber - da gibt es noch viel viel abzuklären und ich gehe momentan auch nicht davon aus, das es damit klappt. Aber sehen wir mal.

Nicht vergessen, mit einem Strandgrundstück steigen die Instandhaltungskosten für das Haus. Weil alles schneller kaputt geht.

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Habt ihr bei einem Strand-Grundstück keine Sorgen wegen Klimaveränderung, Tsunamis, Feuchtigkeit etc. ?
Also gefühlt würde ich immer ein Grundstück nicht in unmittelbarer Strandnähe bevorzugen, scheint mir sicherer zu sein.

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Berechtigte Frage. Als wir unser Grundstück gekauft haben, hat noch niemand darüber nachgedacht. Vielleicht ein paar Wissenschaftler, aber allgemein war das noch kein Thema.

Ganz stimmt das nicht.
Ich habe mich schon lange mit dem Klimawandel beschäftigt.
Seit den 80er Jahren, als ich im Spiegel den Bericht vom Club of Rome las.
Auch einer der Deutschen für die ich ein Paar Monate in Cebu, bei San Remigio gearbeitet habe, der hat aus dem Grund nicht am Strand gebaut, sondern am Berg oben.
Er hatte auch recht, der Strand unten aus den 90ern existiert nicht mehr.
Sind 2009 wieder dort vorbei gefahren.
Also es gab schon Leute, die sich damit beschäftigten, nicht nur Wissenschaftler.

Wow ist der aber teuer geworden, hätte ich die Spiegelausgabe damals nur behalten…

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Mag sein, für uns war das auf jeden Fall noch kein Thema.

1994 wollte ich auch ein Lot am Wasser haben und hatte eins im Auge.
Da ich noch nicht verheiratet war, war mir die Investition zu heikel.
Hätte ich mal. Der Preis ist explodiert.
Bis heute ist die uralte Treppe ins Wasser zu sehen. Es waren 5 Stufen. Die oberen immer trocken.
Die schnelle Alterung jeglichen Materials ist schon bedenklich und teuer.
Ich würde heute eher Höhe bevorzugen, wegen der Luft, werde aber nicht mehr umziehen.

Gibt es eigentlich eine Tsunami Karte über gefährdete Gebiete in Philippinen?

doch habe ich alles in meine Überlegungen einbezogen.
Also wenn Strandgrundstück, dann kein flaches, welches in 1-2 Jahrzehnten dann wohl nicht mehr vorhanden sein wird, der Meeresspiegel steigt.
Schon mit leichtem Hang oder Gefälle, sodaß das Haus dann mehr als 1,50 über dem heutigen Wasserspiegel bei Flut stehen kann.
Tsunamis - auch wichtiges Thema - aber auf Guimaras suche ich ja auf der Seite, welche weniger oder auch fast kaum davon betroffen sein würde (vorgelagert Panay Island, etc).
Aber ganz ausschliessen kann man das wohl nie - also auch deshalb sollte das Haus nicht unten direkt an der Wasserlinie stehen.
Ja und Feuchtigkeit - da habe ich auf der doch kleineren Insel Guimaras nicht so viel Unterschied zwischen Strandnähe und höheren Gebieten ausmachen können.
Aber ja - es gibt eine höhere Korresionsanfälligkeit am Meer - muß man auch vor allem bei der Auswahl der Baumaterialien berücksichtigen.

Das ist wohl so. Wir haben zwar bislang kein Gebäude gebaut, aber doch eine Erfahrung gemacht, was passieren kann. Meine Frau wollte das Grundstück mit Stacheldraht einzäunen. Gesagt, getan. Der Draht war nach 2-3 Jahren schlicht nicht mehr vorhanden. Hatte sich anscheinend komplett in Eisendünger verwandelt.
Daher würde ich in der Nähe des Meeres nie einen Metall Dachstuhl bauen.

Hier solltest Du fündig werden. Google Earth braucht es.
Und das ist für alle nur vorstellbaren Katastrophen, aber eben auch Tsunamis.

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