Krieg in Middle East - Folgen für Reisende

Teil 4: Der Rückflug.

Die Erleichterung war groß, als der Flieger erreicht war. Bei der herzlichen Begrüßung durch die Crew und die Piloten fielen allen tonnenweise Steine vom Herzen. Der Flieger war gerammelt voll.

Die Ansage des Piloten war sehr emotional, es gab tosenden Beifall.

Die Crew (Pressebilder)

Die B737 Max kann die Distanz nach Dubai im Direktflug zwar erreichen, aber um die Arabische Halbinsel herum muss ein Zwischenstopp in Hurghada in Ägypten eingelegt werden. Dieser Flug dauerte weniger als vier Stunden. Dort wurde die Maschine aufgetankt und die Crew ausgewechselt. Zurück ging es nun mit zwei Crews.

Während des Tankvorgangs tauchten auch unsere Georgier zum Tanken auf. Auf dem Parkplatz herrschte Hochbetrieb und auch die Feuerwehr, die für diese Betankung mit Passagieren offenbar notwendig ist, hatte alle Hände voll zu tun. Der Flugplatz scheint einer der Ausweichplätze für Rückflüge zu sein.

Während des unspektakulären Flugs nach Luxemburg war Ruhe im Flieger. Die Müdigkeit und die Strapazen zeigten ihre Wirkung.

Ich denke, dass keiner der Passagiere es vergessen hat, sich bei der Crew für ihre geleistete Arbeit zu bedanken, als er das Flugzeug in Luxemburg verließ. Wie ich später in Interviews mit den Piloten hörte, war es auch für sie ein berührender und nicht alltägliche flugtechnische Reise.

Ende gut, alles gut.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch das persönliche Fazit dieser Evakuierung in Teil 5 zu ziehen.

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