Ich kann nur sagen das ich Mitte-Ende 80er Jahre beruflich in den Michelinsterne- Restaurantküchen im Raum Hamburg unterwegs war.Man sollte sich bezüglich Sauberkeit und Hygiene in den Küchen keinen Illusionen hingeben.Ich habe da teilweise Haarsträubendes gesehen.Im Grossen und Ganzen war meist alles ok,aber in einigen Fällen ,wie gesagt ,unterirdisch.
Insofern,teuer muss nicht immer besser sein und meine Schmerzgrenze ist preislich hier bei 600p pro Gericht,meist eher so um die 300p und da bekomme ich schon reichlich gute Auswahl.
Carenderias und Steetfood meide ich weitestgehend ,eben wegen meist/oft mangelhafter Hygiene und unschöner Präsentation
Das gilt denke ich für Gastro im allgemeinen. Nicht weil die Leute gern im Dreck Essen zubereiten, sondern weil nicht immer für alles die Zeit ist. Und wenn sich der Zustand täglich ein bisschen verändert, ist es ganz normal für die, die dort arbeiten – aber für den Neuankömmling ein furchtbarer Zustand.
Ich will das auch gar nicht immer wissen. Ich rede mir ein, dass das schon alles OK ist. „Teuer“ ist ja nicht eine Frage der Sauberkeit (die man implizit annimmt), sondern man zahlt für Zutaten, Zubereitung, Geschmack, Präsentation, und Ambiente. Geschmack ist eben nur ein Teil, denn dass Essen nicht zwingend teuer sein muss um gut zu schmecken, darin sind wir uns alle einig.
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