Nur folgende Frage… wie ist das denn wenn man in D in der PKV war; ein Freund meinte man kann diese dann evtl. auf den ausländischen Wohnsitz umschreiben lassen, aber immer eine Einzelfall-Entscheidung der jeweiligen PKV.
Bei mir kommt als Besonderheit noch der Beamten-Status i.R. hinzu (d.h. Beihilfe-Recht); hier kann ggfs. @Bucanero etwas sagen ?
soweit ich weiss geht das nur innerhalb der EU.
Ausserhalb der EU nicht, man kann sie aber „Stillegen“ und eine Anwartschaftsversicherung abschliessen, um bei Rückkehr ohne neue Gesundheitsprügun in den alten Tarif einsteigen zu können.
PKV und Beihilfe zahlen weltweit und zwar bis zur Höhe entsprechender deutscher Erstattungsbeträge.
Ich reiche auch hier alle Rechnungen (bisher: Krankenhausaufenthalt, Hausarzt, Bluttests, EKG, Ultraschall, Impfungen und Medikamente) im Original (englisch) eingescannt über die jeweilige App ein und bekomme bisher alle Kosten schnell und anstandslos voll erstattet (70/30).
Bei Dauermedikamenten benötige ich - anders als in Deutschland - sowohl in der hiesigen Apotheke als auch bei der Abrechnung mit PKV/Beihilfe sogar nur ein Rezept - gültig für drei (ausnahmsweise sogar vier) Monate - bis zur nächsten Kontrolluntersuchung durch meinen Hausarzt.
Natürlich hatte ich vor meiner Auswanderung sowohl die Beihilfe als auch die PKV informiert und mit der PKV sogar einen günstigeren Tarif abschließen können… wohl Verhandlungssache… aber ich bin ja auch schon mehr als 46 Jahre bei der ‚debeka‘…
Mann sollte bei seiner PKV dabei anführen, daß mögliche Erstattungsbeträge auf den Pinas durchgehend niedriger ausfallen werden.
Was aber immer drin ist:
Die Pflegeversicherung fällt auf jeden Fall weg, denn es ist hierfür keine Erstattung im außereuropäischen Ausland vorgesehen.
Man sollte jedoch von sich aus darauf hinweisen/kündigen, das wird sonst gerne mal ‚vergessen‘…
Das kann schon für den Einzelfall sinnvoll sein trotzdem die Pflegeversicherung weiter zu bezahlen. Sie leistet nicht außerhalb der EU, aber bei Rückkehr muss man sie wieder neu abschließen und hat dann eine Wartezeit von 24 Monate bevor Leistungen erbracht werden.
Wer mit einer deutschen ‚Versicherungsmentalität‘ auswandert oder auswandern will, sollte sich fragen, ob er mit den Pinas das richtige Land gewählt hat…
Anders verhält es sich natürlich mit den ‚Winterbirds‘, welche ja ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland behalten und nur ein paar Monate im Jahr ‚Langzeiturlaub‘ machen, aber im fraglichen Beitrag war ja explizit von Auswanderung die Rede…
Zudem:
Bei der Pflegeversicherung handelt es sich um eine Solidarabgabe, um die Kostenbelastung für die Allgemeinheit zu senken, und es sollte jedem klar sein, daß der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung dann im Altersheim - unabhängig von den sonstigen Einschränkungen, welche eine solche Einrichtung „bietet“ - trotzdem nie mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Taschengeld bleiben wird, wovon sie z.B. noch nicht einmal ein gutes Restaurant besuchen könnten, um gelegentlich dem üblichen Kantinenfraß zu entfliehen… ob mit oder ohne Pflegeversicherung.
Das ist Deine Meinung. Andere Leute haben andere Meinungen und andere Situationen, die wir hier nicht im Blick haben. Es wäre anmaßend hier pauschale Ratschläge zu geben, die für alle gelten sollen.
Die Krankenversorgung im Alter zählt zu den größten Kostenrisiken, die nicht selten zu einem tragischen Ende führen können. Ich habe in den einschlägigen Internetforen schon mehrmals Spendenaufrufe lesen müssen, weil die Leute krank geworden sind und keine Versicherung zahlt und kein Geld mehr da ist. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man dann eben von der Brücke springen sollte. Wer sich eine Rückfallstrategie und/oder ausreichend Geldreserven aufgebaut hat, hat verantwortungsvoll gehandelt. Für die anderen würde ich auch nicht einspringen wollen.
Mal ganz davon abgesehen, dass bei einem Pflegefall bereits ab Stufe 1 ein Restaurantbesuch körperlich schon sehr schwierig sein wird, ist dies auch eine individuelle Kosten-Nutzen-Frage von jedem Einzelnen. Ich gebe dir recht, dass es meist wohl keinen Sinn machen wird, bei einem langjährigen Auslandsaufenthalt in die Pflegeversicherung ein zu zahlen. Die Zahlungen im Leistungsfall betragen aber im äußersten Fall bis zu ca. 2000 EUR/ Monat, auf die man in den ersten 24 Monaten nach Rückkehr verzichten müsste. Das ist mehr als ein lapidares Taschengeld und sinnvoll darüber nachzudenken. Ich schreibe das hier auch, weil ich vor meiner Auswanderung im Beratungsgespräch von meiner gesetzlichen Krankenkasse gerade auf diesen Punkt hingewiesen wurde.
Nun… ich habe mit meiner Aussage ganz offensichtlich Stellung zum von dir behandelten Thema ‚Pflegeversicherung‘ bezogen. Da ich selbst krankenversichert bin und hier zuvor auch ausführlich meine Erfahrungen darüber geschildert hatte, kann ich die Krankenversicherung damit gar nicht gemeint haben und somit auch nicht als anmaßend über Menschen mit Krankenversicherungsschutz verstanden werden.
Genau mit dem Thema ‚Krankenversicherung‘ begründest du jedoch - vollkommen sachfremd - deine Kritik an meiner Aussage.
Ich ärgere mich schon ein wenig darüber, wenn Teilaussagen aus Beiträgen zitiert und dann isoliert betrachtet kommentiert werden.
Sei’s drum…
Als Ruhestandsbeamter habe ich zum Thema Krankenversicherung eh’ alles beigesteuert, was ich darüber zu berichten weiß und bin daher fertig…
und @Bucanero du hast auch vollkommen recht mit dieser Aussage!
Fuer mich gilt dass die Pflegeversicherung mir scheissegal ist! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass ich wissentlich mein ganzes soziales Umfeld, mein Leben hier verlasse um dieses (in dem Fall dann) elende Leben noch um ein paar Jahre im deutschen Pflegeknast zu verlaengern!
Das Thema hier lautet aber „Langzeit-Reisekrankenversicherung“.
Das impliziert eine geplante Rückkehr in die Heimat.
Wer das nicht vor hat, kann andere Prioritäten setzen.
und ich antwortete auf @Bucanero der von Auswanderern sprach!
Aus Deutschland auf der HP der Advigon wird keine Auslandskrankenversicherung angeboten.
Ich bin gerade auf der Suche nach einer Auslands-(reise)-Krankenversicherung für längere Reisen.
Es ist geradezu abenteuerlich, was da für Kurse von sog. Vergleichsportalen herumgereicht werden.
Bei keiner Suche trifft man aber auf die AXA .
Dort lautet die Rechnung so: 0,30€ für 30 Tage plus 1,20 pro weiterem Tag bis max. 365.
Kennt jemand was günstigeres?
Die Advignon ist der Versicherer, jedoch nicht der Makler. Du musst beim Versicherungsmakler Care Concept abschließen. Bitte nimm diesen Link:
Langzeit-Auslandskrankenversicherung über Care Concept abschließen
Da werden dir je nach Dauer der Reise und dein Alter unterschiedliche Tarife angeboten. Wenn du noch in Deutschland lebst und wieder zurückkehren willst, ist es die ideale Lösung. Wenn du dein Wohnsitz in Deutschland vorübergehend auflösen oder untervermieten möchtest, ist dies auch möglich. Dann kannst du für diese Zeit dich von der Krankenversicherung in Deutschland abmelden.
Würde für mich 149€ /Monat kosten und ist somit wesentlich teurer, als die AXA.
Der Winter steht vor der Tür und damit die Abreise ins Warme.
Hat jemand Erfahrungen mit der Mawista Langzeitreisekrankenversicherung?
Ich hatte da kürzlich angerufen um die Frage der angebotenen "Anschluss Versicherung " zu klären. Man kann auch bereits ausgereist noch abschließen .
Das wäre interessant für den häufig vorkommenden Fall einer üblichen Reisekrankenversicherung, die auf 56 Tage begrenzt ist.
Unter der Beratungsnummer darf man sich aber leider nur mit einer KI unterhalten, die nicht versteht, um was es geht.
Es wird kein menschlicher Kontakt angeboten.
Auf eine sogleich geschickte Mail erhielt ich bisher lediglich die Eingangsbestätigung.
Für mich ist der Laden daher keine Empfehlung.
Das kann ich nach einem Gespräch mit meiner KV in D nicht bestätigen!
Nur bei Abmeldung in D (also Wohnsitz auflösen) ist die Abmeldung von der deutschen KV möglich, sagte man mir vor 2 Wochen.
Ich konnte mich (als ich Privatier war) abmelden. Wenn man irgendwo angestellt ist, dann geht es nicht.
Allerdings muss man aufpassen wegen (kopiert aus Google-Antwort):
„Um nach dem Renteneintritt in die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zu gelangen, müssen Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens (nach dem 40. Lebensjahr) für mindestens 90 Prozent der Zeit gesetzlich krankenversichert gewesen sein. Dies ist die entscheidende Voraussetzung, um eine freiwillige Mitgliedschaft oder eine private Versicherung zu vermeiden und keine Beiträge auf sonstige Einkünfte (neben der Rente) zahlen zu müssen“.
Einzelheiten bitte bei seiner KV erkundigen. Meine GKV hat entgegenkommenderweise nachträglich deshalb eine Kündigung in eine Anwartschaft.umgewandelt.
Stimmt, solange wie man in DE gemeldet ist, kann man sich bei der KV nicht abmelden, da in DE eine Versicherungspflicht besteht. Man kann die KV aber auf Anwartschaft stellen lassen. D.h. solange wie man im Ausland ist, zahlt man einen stark reduzierten Beitrag. Bei Wiedereinreise nach DE lebt die KV wieder auf und man zahlt den normalen Beitrag. So hatten mein Ex und ich das bei unseren 3 Monats Urlauben gemacht. Ging bei meiner GKV und auch bei seiner PKV. Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir für die Zeit der Anwartschaft ungefähr ein Viertel des normalen Beitrags gezahlt. Das hat sich gerechnet.
Die genauen Modalitäten auf jeden Fall bei der jeweiligen KV anfragen.
Da man ja auch in der Zeit der Anwartschaft weiterhin Mitglied der KV ist, dürfte es keine Auswirkungen auf die KVdR haben. So zumindest meine Logik.
Die TK schreibt auf ihrer HP:
„Auch bei privaten Auslandsaufenthalten ab einer Länge von mehr als drei Kalendermonaten erhalten Sie eine Anwartschaft. Allerdings ist diese ausgeschlossen, wenn Sie sich im EU/EWR-Raum aufhalten oder in einem Staat, mit dem ein Sozialversicherungsabkommen in der Krankenversicherung besteht.“
Bei mir hat die GKV 3 x eine „richtige“ Kündigung akzeptiert. Ich musste nur nachweisen, dass ich eine langfristige Auslandskrankenversicherung für meinen Aufenthalt in den Philippinen habe. Vor dem Rückflug nach D. bin die dann wieder in den gleiche GKV eingetreten.
Bei mir war es eine BKK. Ich weiss jetzt nicht, ob es alle gesetzlichen Krankenversicherungen so handhaben (müssen). Auf alle Fälle mit der Krankenversicherung sprechen!
Das muß dann aber neu sein, wir haben in der Vergangenheit schon beide Versionen mehrfach gemacht, also in D. abgemeldet und auch mit in D. nicht abgemeldet.
Hatte jedes mal mit unserer GKV funktioniert.
Also „Vorübergehender Abmeldung von der GKV wegen vorübergehendem Aufenthalt im aussereuropäischen Ausland für maximal 1 Jahr.“
Kein Sozialversicherung mit dem Land, in unserem Fall Phils existiert nur bezüglich der Rentenversicherung ein Sozialversicherungsabkommen, bezüglich Krankenkasseversicherung nicht.
Lass dir mal vom Sacharbeiter die Gesetzesgrundlage geben.
Die letzten Jahre, seit ich die Betriebsrente ausbezahlt bekommen habe, haben wir das aber nicht mehr gemacht, weil ich ja die 10 Jahre GKV vom Hals haben will und Abmeldung die Zahlungen hemmt und zukünftig wird die GKV sicher teurer und nicht billiger, daher will ichs weg haben und auch nicht meiner Frau vererben.
Man weiß nie ob sie nach mir doch in D. bleibt, warum auch immer, das will ich ihr nicht nehmen.
Na ja, etwas kompliziert bei uns das Ganze…
Da komme ich rein, das habe ich schon schriftlich von meiner GKV bekommen, sobald ich die staatliche Rente kriege.
Arbeite ja nicht mehr werde es auch nicht mehr tun, also ist bei mir die zweite Hälfte des Erwerbslebens eh schon abgeschlossen.
Auf jeden Fall, denn da kocht jede GKV ihr eigenes Süppchen.
Werde uns wohl bei der AXA diesmal versichern.
Ist ja die günstigste habe ich festgestellt.
Glaube Mindanao war nicht ausgeschlossen, nur Kriegsgebiete usw.
Muss mich da noch mal mit beschäftigen.
Mache ich vor Abflug immer als letztes.
Habe ja von ner Agentur in der Nähe die AVBs geschickt bekommen, also ist ja alles da, werds wohl online abchließen, wenn alles passt.