Meine Erfahrungen mit philippinischen Mangos: Indian Mango & Pajo Mango
Vor kurzem haben wir von einer guten Freundin der Familie eine kleine Lieferung philippinischer Mangos bekommen – sowohl die bekannte Indian Mango als auch die etwas exotischere Pajo Mango (sprich: Paho). Da ich beide Sorten sehr spannend finde, möchte ich hier mal von meinen Eindrücken berichten und ein bisschen teilen, was ich über die Pajo Mango in Erfahrung bringen konnte.
Indian Mango – Mein saurer Liebling im halbreifen Zustand
Ich liebe die Indian Mango am meisten, wenn sie noch halbreif und schön sauer ist. Einfach so pur, ohne alles – das ist für mich der perfekte Snack! Meine Frau schneidet sie mir meist in dünne Scheiben, und ich genieße dann das feste, leicht säuerliche Fruchtfleisch. Interessanterweise wird sie ja mit zunehmender Reife süßer, aber ich mag sie genau wegen dieses frisch-herben Geschmacks im unreifen Stadium.
Ich habe gelesen, dass man sie auf den Philippinen oft mit fermentierter Garnelenpaste oder Salz isst – das muss ich unbedingt auch mal ausprobieren! Vielleicht mache ich demnächst auch einen Salat damit, denn die Kombination mit Fisch oder Meeresfrüchten soll ja richtig gut sein.
Pajo Mango – Eine kleine, aber faszinierende Entdeckung
Die Pajo Mango war für mich bisher eher unbekannt, und da wir sie noch nicht ganz reif bekommen haben, probiere ich sie gerade ähnlich wie die Indian Mango – also grün und in Scheiben geschnitten. Der Geschmack ist etwas harziger und intensiver, aber trotzdem lecker.
Was ich besonders spannend finde: Wenn sie richtig reif ist, soll man sie wie einen Lutscher essen können! Also Schale abziehen und dann direkt genießen. Das werde ich auf jeden Fall testen, sobald sie soweit ist. Allerdings habe ich gelesen, dass sie dann etwas faseriger sein kann – mal sehen, wie das in der Praxis wird.
Was ich über die Pajo Mango herausgefunden habe
- Sie ist viel seltener als die Indian Mango und wird oft wild geerntet statt angebaut.
- Ihre Saison ist kurz – nur von März bis Mai –, was sie zu einer echten Rarität macht.
- Man kann sie nicht nur frisch essen, sondern auch einlegen, ähnlich wie Oliven. Das würde ich gern mal ausprobieren!
- Sie ist wohl etwas bedroht, weil ihr natürlicher Lebensraum schwindet – umso cooler, dass ich sie jetzt probieren kann.
Mein Fazit
Beide Mangosorten haben ihren ganz eigenen Charme: Die Indian Mango ist für mich der perfekte saure Snack, während die Pajo Mango eine spannende, fast schon exotische Variante ist. Ich freue mich schon darauf, sie in verschiedenen Reifegraden zu testen – vielleicht mache ich sogar mal eine kleine Marmelade daraus.
















