Ich weiß, dass ich mir damit keine Freunde mache, aber das ist mir wie immer egal: Dummheit gibt es weltweit und in allen Schichten. Aber auf den Philippinen ist die einfach deutlich tiefer und breiter vertreten. Auch eine Folge von mangelnder Bildung. ![]()
…und deshalb halte ich mich da komplett heraus. Sie müssen ihr eigenes Ding machen und leben.
Das merkt meine Frau dauernd.
Da sie noch recht jung nach Dt. kam und auch dort eine Berufsausbildung machte, hat sie oft mit der Verwandtschaft, anderen Pinoys das Problem, dass sie total aneinander vorbei reden.
Weil sie inzwischen ganz anders denkt als diese.
Oft sagt sie es ist einfach schwierig, weil sich in Gesprächen so viele allgemeine Wissenslücken auf tun und sie vor lauter Erklären gar nicht weiter kommt.
Manchmal findet sie einfach kein gemeinsames Niveau und gibt es irgendwann auf.
Trotz dem zwischenzeitlichen Zugang zu den modernen Medien übers Internet wird das einfach nicht besser.
Weil die einfach nur für Blödsinn verwendet werden, Spiele, BallaBallaVideos u. Co.
Ich frag sie dann als, willst du wirklich wenn ich nicht mehr bin, nur noch hier leben?
Das beantwortet sie dann aber klar mit ja, sie will auf keinen Fall in Dt. in einem Pflegeheim landen.
Zwei Punkte hier:
Trotz dem zwischenzeitlichen Zugang zu den modernen Medien übers Internet wird das einfach nicht besser.
- Man könnte ja auch was aus den Social Media machen, auch da lernt man, man muss sich nur etwas mehr anstrengen …
… sinnloses Zeug strengt eben weniger an.
Ich frag sie dann als, willst du wirklich wenn ich nicht mehr bin, nur noch hier leben?
Das beantwortet sie dann aber klar mit ja, sie will auf keinen Fall in Dt. in einem Pflegeheim landen.
- Dann kommt der große Vorteil der Phils wieder ins Spiel, die menschliche Wärme gegen die Isolation durch Individualismus.

da gibt viel dazu zu sagen. ohne frage gibt es einige sehr gute private schulen. nicht die, die immer wieder genannt werden wenn es um bildung geht (bspl: la salle). wir hatten das glueck das unsere toechter solche schulen besuchen konnten. oft familien gefuehrt od. aus privater iniative betrieben werden.
in einem anderen forum lass ich vor laengerer zeit folg. ein deutscher vater brachte seinen sohn zu schule. die lehrterin fragte, woher kommst du ? aus dtld sagte der papa. ah dtld, sagte die lehrerin, die hauptstadt ist hamburg. der papa korrigierte und sage berlin., nein sagte die lehrerin, hamburg das wuesste sie gan genau.
Ich persönlich würde es nicht unbedingt als Dummheit bezeichnen wollen. Auch wenn ich gut nachvollziehen kann was du meinst. Meine Frau eignet sich jetzt so langsam gewisse deutsche Eigenheiten an und stößt damit bei ihrer philippinischen Familie auf Unverständnis. Andersherum geht ihr der ein oder andere Teil der „philippinischen Mentalität“ mittlerweile mächtig auf den Sack.
Der Sohn ihres Bruders ist ein paar Wochen nach unserem geboren worden. Jetzt entsteht so eine art battle, was ich absolut nicht mag. Welche großartigen Chancen hat der kleine denn in dieser Umgebung, in der man nichts anderes vorlebt als chillen, trinken, rauchen und social media. Sein Vater hat auch nie den „asskick“ bekommen, weshalb er jetzt Schweinedärme ausspült und immer gelernt hat, das andere die Verantwortung übernehmen wenn er Mist gemacht hat.
Ich kann es ihm aber nicht übel nehmen. Er hats nicht anders gelernt.
kommt mir alles sehr bekannt vor wenn ich mich beim kaffee zurueck lehne. als ich meine frau kennen lernte hat sie mich irgendwann am anfang gefragt wie das denn in dtld mit der unterstuetzung des entfernten (u. nicht entfernten) familienkreis ist. warum ? am payday stehen die entf. verwandten auf der matte und wollen geld geschenkt od. geliehen haben, od. beides. und sie wuerde sich doch eigendlich ganz gerne mal ne neue bluse kaufen weil sie immer die gleiche an hat. ich sagte ihr, „jeder fuer sich und gott fuer uns alle“. was sie sehr verinnerlicht hat. es gab in der folge viel streit mit ihrer famile. viele diskussionen, viele traenen, aber am ende war sie so stark das sie den leuten richtig heftig bescheid gesagt hat. der kontakt brach bis auf 1 od. 2 schwester u. 1 schwester aus den usa, ab. wenn sie versucht hat jugendlichen aus dem clan zu helfen fuehrte das zu nichts. bis sie zu dem schluss kam, „es hat keinen sinn“. wenm
n ich dir einen rat als fast 80jaehriger der 2 adoptierte maedchen zu erfolgreichen frauen gross gezogen hat, halte deinen sohn vom clan fern. richtig fern. meine frau sagt immer, die familie muss mindesten 1000 km weit weg sein. spreche mit deinem sohn nur deutsch, nur deutsch wenn er in phil. antwortet verlange von ihm das er auf deutsch antwortet. deine frau, nur wenn sie ein sehr gutes englisch spricht soll nur englisch mit ihm reden, nur englisch. der rest der welt philipino. auch deine frau wenn ihr englisch nicht gut genug ist.
das andere die Verantwortung übernehmen wenn er Mist gemacht hat.
das scheint ein generellen phil problem zu sein nicht nur bei der „massa“.
Dummheit gibt es weltweit und in allen Schichten.
Bisher vertrat ich auch die Meinung, dass es in Phils schon sehr ausgeprägt ist, wie „anders“ es dort läuft.
Inzwischen habe ich recht guten Einblick in das Leben eines jüngeren Neffen nebst Freundin.
Ich muss sagen, ich bin erschrocken, wie sehr sich die Verhaltensmuster ähneln.
Trotz gutem Job kein Geld auf der Tasche. Alles in den Konsum von Markenartikeln incl. Food und Fastfood. Keinerlei Allgemeinbildung. „Zu doof einen Hammer zu halten“.
Die Freundin das gleiche Bild. Trotz Arbeit im öff. Dienst keine Ahnung von nix.
Jede freie Minute ein Smartphone (teurer Apfel) in der Hand.
Beide laufen mit Scheuklappen durch die Gegend und sehen die einfachsten Dinge nicht.
Nichts wird erledigt, alles auf die lange Bank geschoben und dort vergessen.
Ich sagte schon zu meiner Frau, wenn sie mal die Phils vermisst, besuchen wir die beiden. ![]()
Aber das ist kein reines philippinisches Problem - gibt es hier in D auch - und leider immer mehr.
War vor Kurzen mit der Straßenbahn unterwegs. Junges Pärchen mit Baby im Kinderwagen. Aussehen, Stil, Benehmen der beiden lies einen schon eine Schublade öffnen.
Beide starten jeweils auf ihr Handy und unterhielten sich über die Inhalte - nach ein paar Minuten des mithören müssen dachte ich nur: „Armes Kind, das hat wirklich keine Chancen im Leben“.
das gibt es eigendlich ueberall. es fragt sich nur wie ausgepraegt das ist. und in den phil ist das schon sehr ausgepraegt. vielmehr als z.b. in korea od. singapore. wir hatten in unserem buero in manila bis auf den fahrer (der ok war) nur frauen. probleme in unserem betrieb in bataan haben nur die maenner gemacht, besonders am montag.
Aber das ist kein reines philippinisches Problem - gibt es hier in D auch
Das mag ja sein, aber solche Vergleiche verbessern die Situation ja nicht. Ich denke man sollte die Situation immer für sich betrachten. Vergleiche helfen da nicht weiter, außer man möchte vielleicht eine Statistik erstellen.
nur wenn sie ein sehr gutes englisch spricht soll nur englisch mit ihm reden, nur englisch. der rest der welt philipino. auch deine frau wenn ihr englisch nicht gut genug ist.
Ich hab hier im Bekanntenkreis einen Foreinger/Filipino Teenager der jetzt Probleme in der Schule hat weil er zwar gut Englisch und Bisaya spricht aber erhebliche Schwierigkeiten mit Tagalog hat.Tagalog sollte man also nicht vernachlässigen
Um beim Titel zu bleiben … ja, das Smartphone (oder ähnliches) ist ein extremer Zeitdieb. Das sieht ja jeder bei sich selber. Gerade bei Jugendlichen in der Ausbildung ist der Zeitaufwand für falsche Benutzung fatal. Wenn ich stundenlang Unsinn treibe, fehlt irgendwo die Zeit für Nützliches.
Das ist aber nicht nur auf den Phils ein Problem …
…
Foreinger/Filipino Teenager der jetzt Probleme in der Schule hat
Eigentlich seltsam, da in der High school theoretisch das Meiste auf Englisch gelehrt wird (oder besser „gelehrt werden soll“). Wenn’s mit Tagalog dann nicht so prickelnd ist, sollte das kein KO Kriterium sein.
Wenn’s mit Tagalog dann nicht so prickelnd ist, sollte das kein KO Kriterium sein.
Sieht dann wohl in der Praxis anders aus.Und es ist eine relativ teure Privatschule die da Wert auf Tagalog legt
Ich persönlich würde es nicht unbedingt als Dummheit bezeichnen wollen.
Ist auch etwas drastisch… Unwissenheit mangels Bildung trifft es eher.
da gibt viel dazu zu sagen. ohne frage gibt es einige sehr gute private schulen. nicht die, die immer wieder genannt werden wenn es um bildung geht (bspl: la salle). wir hatten das glueck das unsere toechter solche schulen besuchen konnten. oft familien gefuehrt od. aus privater iniative betrieben werden.
Natürlich gibt es die, die berühmten Bildungsinseln. Und vielleicht haben dann auch Erziehung, Umgebung und Umgang ein gewisses (Bildungs)Niveau. Trotzdem alles Inseln und nicht stellvertretend für das Land.
Aber das ist kein reines philippinisches Problem - gibt es hier in D auch - und leider immer mehr.
Bezogen auf Handy? Logisch gibt es da überall auf der Welt irgendwo irgendwelche Beispiele.. dann braucht man auch keine Diskussion mehr. Aber vielleicht war die Überschrift da auch etwas irreführend.
Um beim Titel zu bleiben … ja, das Smartphone (oder ähnliches) ist ein extremer Zeitdieb. Das sieht ja jeder bei sich selber. Gerade bei Jugendlichen in der Ausbildung ist der Zeitaufwand für falsche Benutzung fatal. Wenn ich stundenlang Unsinn treibe, fehlt irgendwo die Zeit für Nützliches.
Das ist aber nicht nur auf den Phils ein Problem …
Irgendwo auf der Welt steht immer ein Dummer auf, auch so eine Binsenweisheit. ![]()
Vergleiche helfen da nicht weiter, außer man möchte vielleicht eine Statistik erstellen.
Korrekt. Wobei es Statistiken über das Bildungsniveau von Ländern ja gibt. ![]()
Oft sagt sie es ist einfach schwierig, weil sich in Gesprächen so viele allgemeine Wissenslücken auf tun und sie vor lauter Erklären gar nicht weiter kommt.
Manchmal findet sie einfach kein gemeinsames Niveau und gibt es irgendwann auf.
Trotz dem zwischenzeitlichen Zugang zu den modernen Medien übers Internet wird das einfach nicht besser.
Weil die einfach nur für Blödsinn verwendet werden, Spiele, BallaBallaVideos u. Co.
Bester Beitrag für mich hier! Medien sind im besten Fall Wissensquellen, im schlechtesten Fall Verdummer.
Was die Allgemeinbildung betrifft, so treffe ich bei zehn Kontakten auf den Phils mit etwas Glück vielleicht auf eine helle Kerze auf der Torte. In Ländern mit guter Allgemeinbildung geht das deutlich über 5, eher mehr.
Ich bin froh, dass meine Kinder in einem wirklich englischsprachigen Land mit guter Schul- und Allgemeinbildung aufwachsen. Ein grosser Vorteil fürs Leben. Von anderen Chancen und Infrastruktur, Pässen etc. mal ganz abgesehen.
Das ist auf den Philippinen mit viel Aufwand und Geld nur zu einem Bruchteil erreichbar, wenn überhaupt. Es ist und bleibt eine bildungsferne Kultur.
Bitte nicht falsch verstehen: Die Philippinen sind ein tolles Land! Natur, Kultur, Menschen - alles spannend, immer wieder.
Aber bei Bildung und Allgemeinbildung ist das Land in der Breite der Bevölkerung erstaunlich schwach, trotz aller Show und Zertifikate. Und das Handy macht es nicht besser, leider.
das hatten meine auch. der kindergarten war nur englischsprachig. und in der schule sprachen sie schlechtes tatgalog mit akzent. bei uns zuhause wird nur cebuano gesprochen. das hat sich mit der zeit gegeben. wie auch immer, kinder im alter deines sohns identifizieren die sprache mit dem gesicht. deshalb sollte jedes gesicht grundsaetzlich nur in einer sprache sprechen.
vor jahrzehnten sprach mein sohn mit mit (schlechtes) deutsche, er drehte sich und sprach mit der mutter (us-ami) englich und dann mit der maid koreanisch. er ging spaeter auf ein internat in dtld.
deine frau muss mit ihm nur die sprache sprechen die sie richtig spricht, vielleicht visaja. das wird sicher nicht einfach, aber es erspart dir jahre spaeter viel kopfschmerzen/aerger. ich habe in asien expat-kinder erlebt die 3 oder 4 sprachen sprachen, KEINE richtig u. machmal alle zusammen. und die eltern waren auf diesen bloedsinn noch stolz. die kamen auf keine schule zurecht.
ausserdem ist die umgebung wichtig. fernhalten vom clan u. in den besten kindergarten den es in der umgebung gibt.
Aber bei Bildung und Allgemeinbildung ist das Land in der Breite der Bevölkerung erstaunlich schwach, trotz aller Show und Zertifikate.
das ist so fuer grossse teile der bevoelkung richtig. unsere phil. bekannten/freunde nennen diese leute „die massa“. es gibt duraus eine bildungselite die ueberlall mithalten kann. vielleicht lebst du in der falschen umgebung.