Wie gesagt, wir haben diese „Herausforderungen“ des Findens des irgendwo (in der eigenen Wahrnehmung) vorhandenen richtigen Standortes auf den Philippinen für eine Familie mit gewissen Ansprüchen an gute (Aus)Bildung und Allgemeinbildung im erweiterten Umfeld insgesamt gerne und lange hinter uns gelassen. Gibt es nicht oder man redet es sich schön… Egal, Hauptsache es funktioniert.
Aber Deine Tipps sind bestimmt für andere Teilnehmer hilfreich.
Natürlich stehen die schönen Philippinen als Erlebnis in der richtigen Dosis immer auf dem Programm.
das waer mir au kalt. aber aus der perspektive versteh ich das. waere ich noch berufstaetig, dann wuerde ich zustimmen. aber nach 25 jahren ruhestand sieht man ehr die vorteile. eine gute ausbildung in manila, kostet aus gutes geld, richtig gutes geld.
Joah, ist aber auch ein Klischee. Im Winter kaum Frost oder Schnee, im Sommer keine Extremhitze, passt schon, auf jeden Fall besser als in D. Im Winter ein paar Wochen in die Wärme und es passt noch besser.
Das ist tatsächlich woanders besser investiert, auch von der Lebensqualität her. Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe @Sir_Pogi. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich denke, dass dieser Zustand jedoch auch gewollt ist. Man stelle sich mal vor, Menschen nicht mehr einfach so verars… zu können, weil sie auf einmal Dinge hinterfragen…
Es ist doch sehr, sehr nützlich für die „Eliten“ im Land.
Von daher fängt es bei mir genau dort an, nicht bei denen, die es nicht besser wissen.
Wohl wahr, aber es ist ein universelles Problem … Unwissende werden immer ausgenutzt, es fragt sich bloß in welchem Stockwerk es geschieht …
„Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer“, woher das wohl kommt? …
Vielleicht schaffen die zurückkehrenden OFWs die Wende? Sie haben es ja teilweise anders erlebt, aber ich habe da meine Zweifel … einige werden es verstehen, die Masse nie. Sie sind auch in ihren Strukturen gefangen, leider.
Der tägliche Handykonsum tut auch nicht gerade die Wende forcieren.
Ich glaube, @Robin_Masters meint das schon etwas anders und liegt damit richtig. In Gesellschaften mit oligarchischen Machtstrukturen ist die Anhebung der Bildung auf breiter Ebene nicht gewünscht. Es reicht, die Sprösslinge der Clans in den wenigen teuren Bildungseinrichtungen auf die Sicherung der Macht vorzubereiten. So ist das auf den Philippinen.
Im Gegensatz dazu wird in anderen Gesellschaften die Bildung der Bevölkerung auf breiter Ebene als Erfolgsfaktor für das Land insgesamt angesehen. Wie Du ja auch richtig erkannt hast:
Ganz genau. Es ist nämlich nicht nur eine Frage einzelner Schulen irgendwo und der Handynutzung, sondern der Mentalität und gesellschaftlichen Verhaltensweisen insgesamt.
Das hat mich auch immer amüsiert. Obwohl ich den Stolz über diese Urkunden und Medallien nicht runterspielen möchte.
Ich habe noch Urkunden aus der Schulzeit von den Bundesjugendspielen…das wars aber auch.
Bin ich jetzt der loser, oder bekommt man auf den PH bereits fürs erfolgreiche pupsen eine Urkunde? Wer weiß😁
Das ist je eher der Beweis, dass dies ein Spezialgebiet ist. Bildung ist gut, Allgemeinbildung für den Horizont vermisse ich selbst in meinem wirklich gebildeten Bekanntenkreis auf den Philippinen. Das Interesse aber auch Verständnis über Themen außerhalb der 7.000 Inseln ist dann doch auch sehr limitiert und ich rede hier über die „Studierten“ und beruflich sehr Erfolgreichen. Es gibt sehr wenige Ausnahmen und diese Personen arbeiteten meistens im Ausland für international tätige Unternehmen in verschiedenen Ländern des Unternehmens. Mit jenen kann man sich dann auch einmal über internationale Themen austauschen.
Es gibt Orte, die oft gemeinsam mit ihren Bürgern unbedingt für irgendwelchen ‚Unfug‘ für das Größte, das Kleinste, die Längste usw. in das Guinessbuch der Rekorde kommen wollen, seltener Einzelpersonen
Hast Du Dir mal die Mühe gemacht die Fragen zu lesen und evt. passende Antworten dazu ? Deinen Beitrag hier im Forum verbuche ich mal als lektorischen Unfall.
Hallo Frankyboy, da hast Du sicher recht. Meine Intension war aber darauf hinzuweisen das das Bildungsniveau auf den Philippinen nicht so schlecht ist. Das Interesse von philippinischen Erwachsenen an internationaler Politik ist eher gering. Viele haben ganz andere Sorgen.
Entschuldige bitte, aber den Versuch mit einem Test vom La Salle das Bildungsniveau auf den Philippinen zu beschreiben verbuche ich dann als sehr abenteuerlich🤷🏻♂️
Wir können sowieso nicht das Ausbildungssystem und den Standard der Philippinen mit unserem vergleichen.
Fängt ja auch an mit dem Begriff „University“. Was auf den Philippinen alles an „Universitäten“ gelehrt wird, hinkt im Vergleich mit unserem System gewaltig.
Ein Beispiel - heute wurden die Universitätsabschlüsse des Faches Master Plumber auf den Philippinen bekannt gegeben. Master Plumber - das ist doch ein Klemptnermeister.
Von den 5.145 Teilnehmer der Abschlussprüfung haben 2.971 bestanden - die haben nun ein University Diploma - halt als Klempner.
Also nicht alles was University auf den Philippinen heisst, bzw. was dort gelehrt wird, ist mit unseren Hochschulen zu vergleichen - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aber auch bei „wirklichen“ Hochschulausbildungen, wie z.B. Arzt - ist es ja extrem schwierig, diesen Abschluss hier auch anerkannt zu bekommen - die Standards der Ausbildung sind halt zu unterschiedlich.
In der Regel handelt es sich maximal um Colleges. Die Qualität kann stark variieren. Wir hatten z.B. einen Mitarbeiter, der am College in der Provinz „Civil Engineering“ „studierte“. Nun kenne ich mich etwas im Baugewerbe aus. Das Niveau war erstaunlicherweise recht hoch. Wir hatten aber auch mal jemanden im Laden der „Computer Engineering“ machte. Das war unterirdisch.
Mit Sicherheit nicht vergleichbar mit einem Meisterbrief in Deutschland. Zumal es den Titel außerhalb des deutschsprachigen Raums überhaupt nicht gibt.