Wie @Wumk schon gesagt hat, würde ich auf jeden Fall Dumaguete in die Liste mitaufnehmen.
Ich glaube aber, dass Wünsche und Lebensweise so subjektiv und individuell sind, dass man nicht „eine Liste mit locations für alle“ haben kann.
Der eine will nightlife in der Nähe haben, der nächste schöne Natur und Ruhe, und ein anderer wieder ist ein Grosstadt-Mensch.
Für mich würde ich etwas wählen, was nicht direkt in einer riesigen Stadt ist, aber etwas wo man eine Stadt zumindest in erreichbarer Nähe hat.
Mein Ideal wäre eher den Winter auf den Philippinen zu verbringen für so evtl. 3 od. 4 Monate. Und den Sommer bzw. die gemässigten Jahreszeiten hier im Raum Wien, wo ich herkomme. Ganz zu 100% auswandern würde ich auf die Philippinen nicht wollen.
Ich würde es in Betracht ziehen, vielleicht später wenn ich Rentner bin auch nebenbei ein kleines Business als zweites Standbein und Zeitvertreib zu haben. Dann würde ich einen Ort wählen, der nicht extrem abgeschieden ist.
Für mich muss es ein gutes Mittelding sein:
- nicht mitten in einer Metropole, aber auch nicht ganz abgeschieden.
- schöne Natur und/oder Strände will in der Nähe haben
- brauchbare Krankenhäuser ohne zu langem Anfahrtsweg
- Tourismus oder zumindest eine gewisse Menge an ansässigen Expats oder locals mit etwas Geld, als Potential für irgendein business
Northern Luzon wäre mir etwas zu abgelegen, wenn man jetzt zB. von Baguio spricht.
In Mindanao war ich nur auf der West-Seite: Davao, Aguasan, Surigao, etc. - Hier ist der Standard sehr niedrig und keine gute Infrastruktur, ausser halt in Davao, das nicht so ganz mein Ding ist.
Palawan ist wunderschön, aber ausser Puerto Princesa auch recht schlechte Infrastruktur. El Nido ist mir zu sehr Hotspot geworden in letzter Zeit. Aus den selben Gründen würde ich auch Boracay meiden: Hier ist zu viel los. Das ist das andere Extrem. Nach Palawan würde ich jedenfalls jederzeit als Tourist wieder fahren, aber mit dem Gedanken dort zu leben könnte ich mich nicht ganz anfreunden.
Western Visayas: Ich hab Bekannte in Samar. - Viel Verzicht, wenig Infrastruktur, ärmere Gegend, destruktive Taifune, lange Wege um woanders hinzukommen.
Ähnlich empfand ich Bicol Region, wobei ich es dort etwas schöner empfand.
Ich finde die Central Visayas Region am ansprechendsten. Also das Drehkreuz zwischen Cebu, Bohol, Negros und Siquijor. Meiner Meinung nach findet man hier alle Facetten die man wollen könnte: Städte, schöne Strände, business potential, Infrastruktur, aber auch wahlweise ruhigere Abgeschiedenheit in allen Ausprägungen, je nach Standort. Und wenn man hier lebt, kann man auch bei Langeweile kurzfristig viel unternehmen, oder zB. übers Wochenende leicht woanders hinfahren.
Bacolod hat alles was man von einer grösseren Stadt erwarten würde, und ist von den Locals her eine recht freundliche Stadt. Schöne Strände dürften aber nicht in unmittelbarer Nähe sein.
Dumaguete ist kleiner, aber evtl. etwas lebenswerter. Beide haben brauchbare Krankenhäuser.
Ich selbst finde auch Siquijor sehr nett. Es ist kein Massentourismus-Hotspot, aber genügend um geschäftlich etwas am laufen zu haben. Es hat von allem ein bisschen was: Ein bisschen nightlife, ein bisschen Strände, und Dumaguete ist in 40 min mit der Fähre erreichbar. Direkt in Siquijor gibt es leider keine Stadt mit brauchbarem Krankenhaus. Flughafen ist in Dumaguete. Vielleicht ist es deshalb bisher verschont geblieben von den richtig grossen Touristen-Massen wie in Panglao.
Bohol wäre auch eine Überlegung. Hat alle Facetten von Massentourismus in Panglao, bis zur Ostseite in Anda, wo es sehr ruhig ist. Viele schöne Strände, viel business potential. Cebu City in ca. 2 Stunden mit der Ferry erreichbar, Flughafen in Panglao.
Das wären meine Favoriten.