Warum willst Du auf die Philippinen auswandern, oder warum nicht?

Ja die ICU (Intensivstationszimmer) können auch bis zu 35.000 Peso pro Tag kosten, je nach Hospital und Schwere des Falls.
Und auch wenn Krankenhäuser eigentlich niemanden festhalten dürfen, gibt es für sie die Möglichkeit, sofern der Patient nicht in einem „Ward“-Zimmer untergebracht ist, sondern in einem 1-Bett oder 2-Bett Zimmer. Da gibt es keine Möglichkeit raus zu kommen, bis die Kosten alle bezahlt sind.

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In der Situation bin ich jetzt angekommen,ungeplant ,hat sich halt so ergeben und geht dann hoffentlich noch ein Weilchen

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Ich sehr hoffe, dass es für Dich „noch ein Weilchen geht“

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Die Winterbirds gibt es ja auch in Europa z.B. Spanien und Portugal.

Da wir hier ein Philippinenforum haben, mit Anhang, liegt SOA auf der Hand.

Allerdings haben wir Luxemburger extrem gute Anbindung nach Portugal (gleich 4 Airlines / Tag). Winterbirding geht da schon recht gut, schnelle Flüge, gutes Essen und in der Gesamtrechnung nicht teurer bei wesentlich höherem Standard.

Wenn ich Madeira mit den Phils für MICH vergleiche, dann wird es schon sehr eng für die Philippinen. Aber das wäre ein anderes Thema … :wink:

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Portugal wäre mein Favorit in Europa,hab einige Wohnmobilwinter dort verbracht.Ohne familiäre Bindungen hier auf den Philippinen(zwei Kinder noch im College)schaff ich’s ja vielleicht mal dorthin.Noch besser Kanaren/Gomera ,aber eben teurer.

Um solche Sachen zu erleben, wandert man ja in der Regel nicht aus.
Zumal als Deutscher hat man ja immer noch die Möglichkeit bei solchen langwierigen Behandlungen nach D. zurück zu gehen.
Habe auch vor, bei der deutsche Flugrettung Mitglied zu werden, dann wird der Rückflug, wenn man das selbst nicht mehr managen kann, nicht so extrem teuer.
Übrigens, mit 100K meinte ich Euro, nicht Peso.

Wen interessiert auf den Phils schon was man darf oder nicht darf, wenn es um die Kohle geht?
Die lassen dich nicht raus, wenn die Rechnung nicht zu 100% beglichen ist.
Da kommst du unten an den Secureties nicht vorbei. Die kontrollieren die Quittungen, bevor du raus gehen kannst, war so bei meiner Frau.

Ja ist halt in vielen Bereichen „closer to home“. Aber noch ne Sprache lernen? :smiley: (irgendwas findet man immer)

Nein auf keinen Fall, ich wollte nur zeigen dass sich das schnell akkumuliert. Und 2Mio sind 30kEUR, plus Operation vorher plus Nachsorge (noch mal, der Junge ist Gemüse. Der kann grad mal so selbst atmen), da bist auch schnell in Grössenordnungen wo es nicht mehr witzig ist. Wird in D viel von der Krankenkasse getragen aber hier bist halt selbst dran.

Ich glaube aber, die Gründe fürs auswandern wollen sind auch so verschieden wie die Leute dahinter. Und da sind (nicht nur) die Philippinen eher für das Alter eine Option. Die jungen Leute machen dann eher Dubai, Australien, Spanien, vielleicht USA, da will man im Alter nicht mehr überall hin. Wenn Asien, dann will das Jungvolk eher nach Bali aber dann auch nicht für immer.

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Haben wir auch 2 Jahre während Corona gemacht, weil man konnte gar nicht mehr auf die Phils fliegen.
Da fehlte meiner Frau aber Garten und Phils Familie und unser Haus auf den Phils, viel länger hätte sie das nicht ausgehalten.
Während Corona bekam man wenigstens gute bis sehr gute und kostenlose Stellplätze.
Das ist ja heute eine Katastrophe geworden wie ich höre, alles total mit WoMos überlaufen und immer mehr Beschilderungen mit WoMo parken verboten.
Aber war eine Schöne Zeit mit unserem WoMo, wollte ich nicht vermissen, war gut dass wir das genau in der Zeit gemacht haben, in der es Stellplätze genug gab, weil kaum jemand unterwegs war.

Wir hatten früher viele Jahre vor, von ca. November bis April nach Asien zu fliegen, aber da wir im Gegensatz zu vielen anderen Rentnern in der glücklichen Lage sind, alle paar Monate zumindest mit kleinerem Budget zu verreisen, reichen im Winter gute zwei Monate Asien. Ein guter Monat auf Langkawi gar nix tun und dann noch ein paar Wochen Indonesien, Thailand oder Vietnam (oder, wie dieses Jahr, einfach die ganze Zeit in Malaysia sitzenbleiben).

Komplett auswandern war nie geplant, weils ja besonders im Sommer bei uns auch schön ist. Wir haben seit etlichen Jahren einen Dauer-Campingplatz, den wir allerdings nur ein halbes Jahr nutzen, und das auch nur tagsüber, weil er sehr nahe an der Wohnung ist. Bin und war nie ein Camper. :grinning_face:

Die Philippinen interessieren mich seit ein paar Jahren generell relativ wenig. Rest-Family dort stirbt langsam weg, der Rest sitzt ausserdem grossteils in Quezon City und vom Land haben wir viel auf früheren Reisen gesehen. Ausserdem hat meiner Meinung nach fast jedes andere südost-asiatische Land ein besseres Preis-, Leistungsverhältnis.

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Da könntest Du doch gut berichten, fällt ja unter unsere SOA Stopover Rubrik … :wink:

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Ja, könnte ich schon. Leider war mein Aktionsradus in ganzen 2 Monaten dieses Jahr nur ca. 2 km um die Unterkunft. Ein Bewegungs-Monster war ich zwar noch nie, aber das war mir sogar im Nachhinein zu wenig. Deshalb werde ich ab Mitte Januar vielleicht den Radius wieder mal etwas erweitern. :grinning_face: :grinning_face:

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Ich kenne die Siliman University gut und dachte immer, dass die eine gute Uniklinik hätten? Ist das medizinische System wirklich so grottenschlecht im Vergleich zu Europa? Das wäre im Alter natürlich dann eher ein Argument im Großraum Manila zu leben mit Zugang zu den Spitzenkliniken.

War. Gesamtkosten 7 Mio. Zahlt natürlich niemand mehr, der Bub ist tot und damit ist die Sache (krankenhaustechnisch) gegessen.

Der Grundtenor zum Gesundheitssystem der Philippinen ist ja, dass die medizinische Versorgung - selbst bei ausreichender KV - eine echte Katastrophe ist. Ist diese denn in Thailand oder Malaysia qualitativ besser?

So wenig die Siliman University eine Universität ist im Vergleich zu einer Universität in Europa ist die angegliederte Uniklinik auch nicht das was wir in Europa unter einer Uniklink verstehen . Das ist alles typisch Philippinen "Mehr Schein als Sein " .

Meine Frau war bei der Siliman University eingeschrieben und wollte dort " Social works " studieren. Nach einem Semester mussten wir uns eingestehen dass das reine Zeitvergeudung war da dort mehr über die Farbe des zu tragenden T shirts diskutiert wurde als Fachwissen vermittelt , es gab auch recht viel Religion … :face_with_spiral_eyes: .
Ich will aber nicht weiter ins Detail gehen da Kinder von Freunden von uns dort studierten und dann bei der Rückkehr in Europa feststellen mussten dass der Diplom quasi 0 Wert hatte . Damals wurde er zwar über den Umweg einer englischen Universität anerkannt aber auch dann war er nicht gleichgestellt mit einem europäischen Diplom . Nun nach dem Brexit ist diese Hintertür auch nicht mehr offen und das Diplom kann man nur noch an die Wand hängen als Dekoration .

Die Siliman Uniklink hat in meinen Augen das selbe Level aber hey das sind meine Erfahrungen mit den Aerzten dort und andere haben hoffentlich bessere Erfahrungen gemacht . Aber es war in der Siliman Uniklinik wo ich erlebt habe dass die meisten Aerzte nach Cebu zum Kongress fuhren , nur ganz wenige dort blieben und die Krankenschwestern schalten und walten liessen .

Ja ,St. Lukes ist besser , aber man muss es erst biss dorthin schaffen .

In Cebu gibt es auch einige Hospitale wo man hingehen kann wenn man muss , meine besten Erfahrungen habe ich damals in der neuen MAAYO Clinic (https://www.facebook.com/thehospitalatmaayo/) gemacht . Die Aerzte die ich dort besuchte waren aber nur tages oder stundenweise dort vor Ort da sie auch in anderen Hospitälern praktizierten . Der entscheidende Unterschied war aber dass die Maayo nicht überlaufen war und die Behandlungsräume alle neu ,abgetrennt von den nachfolgenden Patienten und sauber waren was in anderen Spitälern nicht so der Fall war .

Einzig die Zahnärzte auf den Philippinen haben für mich gute Arbeit geleistet …:sleepy_face:

Malaysia weiss ich nicht , war zwar öfters da aber war nie bei einem Doc oder in einem Spital.

Wir haben von 2003-2010 in Thailand gelebt und meine Erfahrungen mit den Hospitälern dort waren recht positiv . Bangkok hospitals und Bumrungrad Hospital habe ich selber erlebt wenn auch nur ambulant und ja die waren schon damals um Längen besser als wie die auf den Philippinen . Ich denke dass die heute noch besser sind als sie damals schon waren wobei auf den Philippinen sich das zäher entwickelt .

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Ich denke das trifft auf fast alle „Universities“ im Lande zu, die ja eigentlich eher sowas wie Colleges sind. Ausnehmen würde ich da UP und Ateneo. Mag sein dass es noch ein paar mehr Ausnahmen gibt, mir fallen keine ein.

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Ja, leider muss ich bei der Qualität der philippinischen Colleges zustimmen. Siliman war zwar bei unseren deutschen Gaststudenten sehr beliebt, dort ein Auslandssemester zu absolvieren, aber nicht unbedingt wegen der Qualität der Lehre, sondern wg. des philippinischen „way of Life“ quasi eher als exotisches Beach- und Urlaubssemester; aber zumindest die interkulturelle Erfahrung bietet m.E. eine gewisse Bereicherung und auch sportliche Aktivitäten haben einen größeren Stellenwert als in Deutschland! Die Studenten haben meist die starke Verschulung mit Anwesenheitspflicht etc. beklagt, und man kann es wohl eher mit einer besseren Berufsoberschule vergleichen. Ich muss aber fairerweise dazu sagen, dass diese Einschätzung noch auf Basis der 10-järigen Highschool Ausbildung erfolgt (d.h. die phil. College-Studenten hatten eigentlich nur einen Realschulabsluss); ob es jetzt nach Umstellung auf das zwölfjährige System sich verbessert hat, wäre zu wünschen, aber hängt auch an der Qualität des Lehrkörpers.
Doch haben die meisten philippinischen College-Professoren auch keine Promotion oder sonstigen wissenschaftlichen Background (d.h. Publikationen) vorzuweisen, allenfalls einen Bachelor oder Master-degree. Eine große Ausnahme ist wirklich die UP (und vielleicht auch noch Ateneo oder Santo Tomas) , wo die Profs auch einen PhD benötigen, diese Insitutionen waren aber unseren deutschen Gaststudenten dann wiederum zu stressig - denn da wäre das easy „Urlaubssemester“ nicht so einfach gewesen :sweat_smile:

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LaSalle? Die Leute die ich kenne die dort studiert haben sind recht fit.

Ja La Salle gehört auch zu den Top-5 Universitäten… basierend auf aktuellen international anerkannten Rankings (wie QS World University Rankings und Times Higher Education, ergänzt durch andere verlässliche Quellen):

  1. University of the Philippines (UP) System – The national university system of the Philippines and consistently the highest-ranked institution both globally and in Asia (e.g., QS World University Rankings). UP Diliman, the flagship campus, often leads in research, academic reputation and international performance.
  2. Ateneo de Manila University – One of the top private universities in the country, frequently featured in global rankings and well-regarded for its programs in humanities, social sciences, business and research output.
  3. De La Salle University (DLSU) – Another leading private institution with strong international visibility, particularly in business, engineering, and the sciences.
  4. University of Santo Tomas (UST) – Among the oldest universities in Asia and regularly included in international rankings; noted for its broad range of academic programs and historic legacy.
  5. Adamson University / Mapúa University – Both institutions typically appear in recent QS World University Rankings and are considered among the top five Philippine universities globally. In some ranking lists, Adamson edges in ahead due to its placement within the 1001–1200 global bracket, followed closely by Mapúa University.

:pushpin: Hinweis: Die Positionen 4 und 5 können je nach Ranking-System leicht variieren (z. B. QS World vs. THE), aber diese fünf gehören regelmäßig zu den bestplatzierten philippinischen Universitäten im internationalen Vergleich.

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Wie mag es mit der Weiterbildung eines Doktors aussehen, der in einer Privatklinik, was anderes kann man ohnehin nicht zumuten, sein Geschäft hat?