“Die Philippinen gelten heute als einer der zentralen Akteure in einem potenziellen Taiwan-Konflikt. Aufgrund ihrer geografischen Lage und ihrer engen Verteidigungsallianz mit den USA ist ein Hineinziehen in eine solche Eskalation laut Experten und philippinischen Regierungsvertretern kaum vermeidbar. [1, 2, 3, 4]
Werden die Philippinen in einen Taiwan-Konflikt hineingezogen?
Es gibt mehrere Gründe, warum eine Beteiligung der Philippinen als wahrscheinlich gilt:
Geografische Nähe: Die nördlichste philippinische Provinz, Batanes, liegt nur etwa 140 Kilometer von der Südspitze Taiwans entfernt. Der strategisch wichtige Bashi-Kanal trennt beide Länder und ist ein Nadelöhr für Chinas Marine in den Westpazifik.
Militärische Nutzung: Manila hat den USA Zugang zu neun Militärstützpunkten gewährt (EDCA-Abkommen), von denen sich einige in unmittelbarer Nähe zu Taiwan befinden. Diese Stützpunkte würden im Falle eines Konflikts höchstwahrscheinlich als logistische Drehkreuze oder für Raketensysteme genutzt, was die Philippinen zu einem potenziellen Ziel für China macht.
Humanitäre Krise: In Taiwan leben über 150.000 philippinische Gastarbeiter, deren Evakuierung im Kriegsfall eine massive logistische und militärische Operation erfordern würde. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8]
Wahrscheinlichkeit einer chinesischen Aktion nach Ukraine und Iran
Die Kriege in der Ukraine und die Spannungen im Nahen Osten haben die Debatte über den Zeitpunkt eines Angriffs auf Taiwan verschärft: [1]
Test der US-Entschlossenheit: Experten sehen diese Krisen als Test für die Fähigkeit der USA, mehrere Konflikte gleichzeitig zu managen. Ein mögliches „Wegschauen“ oder eine Überlastung Washingtons könnte Peking signalisieren, dass ein Zeitfenster für eine Aktion offen steht.
Lehren aus der Ukraine: China analysiert genau, wie der Westen auf die russische Invasion reagiert hat (z.B. Sanktionen, Waffenlieferungen). Während einige Beobachter glauben, die Risiken einer Invasion seien für Peking gestiegen, warnen andere vor einer „routinisierten Eskalation“ durch immer größere Militärmanöver Chinas, die eine Blockade Taiwans proben.
Zeitplan: China strebt eine „Wiedervereinigung“ bis spätestens 2049 an, wobei US-Militärvertreter bereits ab 2027 vor einer erhöhten Gefahr warnen. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9]
Verpflichtung bei Angriffen: Die USA sind rechtlich verpflichtet, die Philippinen zu verteidigen, falls deren Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge im Pazifik angegriffen werden.
Abschreckung: Die US-Regierung hat diese Beistandspflicht wiederholt als „eisenhart“ bezeichnet, insbesondere in Bezug auf die territorialen Streitigkeiten im Südchinesischen Meer.
Kettenreaktion: Sollte China philippinisches Territorium oder dort stationierte US-Truppen angreifen, um Taiwan zu isolieren, würde dies die Beistandspflicht auslösen und die USA direkt in einen Krieg mit China führen. [1, 2, 3, 4, 5, 6]”
Wer Probleme in Europa sieht und daher die Philippinen als sicheren Hafen ansieht, dort auswandern will, sollte sich bewusst sein, dass dieses Pulverfass sehr bald hochgehen wird. China ist in seinen Absichten ganz klar. Die aktuelle Lage in Europa und im Nahen Osten ist für China eine Fallstudie.
Hat sich auch schon jemand überlegt, dass mit Nordkorea und China gleich zwei Atommächte vor der philippinischen Haustür liegen?
Sicherlich nicht, aber es reicht, dass Geisteskranke in der Nähe wohnen …
Schauen wir das Ganze aus der Vogelperspektive.
Im pazifischen Raum besitzen 2 Mächte Atomwaffen, Nordkorea und China. Beide Länder sind nicht gerade als freundliche Nachbarn bekannt.
Durch Trumps Gewüte im Porzellanladen, mit seinen immerwährenden Aussagen dass jeder sich selbst zu schützen hat, sind nicht nur die Europäer aufgewacht, sondern auch Südkorea, Japan und Taiwan. Taiwan hat in dieser Hinsicht eine Vergangenheit. Ihr Atom-Projekt wurde in den 80ger Jahren von der USA gestoppt.
Diese 3 Länder überlegen aber wieder, was sie ohne Atomwaffen tun sollen? Die verherrende Politik Trumps verursacht weltweite Aufrüstung, und eben auch den Bau neuer Waffensysteme u.a. auch Atomprogramme. Genau das sollte nicht passieren.
Wo stehen dann die Philippinen? Auf die USA sollte man nicht zählen, das sieht man klar in der Welt. Sollten dann einige zusätzliche Atommächte sich im pazifischen Raum einreihen liegen die Philippinen im Zentrum. Können es sich die Philippinen leisten ihre Militär aufzurüsten? Schon jetzt sind sie am Minimum.
Zum Beistand der Amerikaner:
China hat ja nun schon mehrfach einfach Inseln und Atolle im Südchinesischen Meer,nach internationalem Recht illegal, annektiert.Und was hat die USA gemacht?
So gut wie nichts.
Bezüglich Atommächte in Europa:
Da gibt es drei,Frankreich,UK und Russland.Und das mit einem real existierenden Krieg in der Ukraine.
Das heisst nicht das ich mich hier auf den Philippinen sicherer fühle,unmittelbar neben einer Naval Base am südchinesischen Meer lebend.Aber muss man vor China wirklich mehr Angst haben als vor den USA? Ich bin mir da ernsthaft nicht mehr so sicher.
Eins sollte man jetzt aber weltweit gelernt haben:Auf die USA kann man sich momentan auf gar keinen Fall verlassen
“Angst” wäre nicht meine Wortwahl. “Respekt” schon eher. Die Chinesen verfolgen ihre Ziele langfristiger und abeiten mit stetigem Druck und Kontrolle. Krieg ist dabei nicht das bevorzugte Instrument. Das Ziel ist der perfekte und technikgestützte Kontrollstaat. Der Raum für individuelle Freiheit wird eng. Vielleicht ist das besser für die menschliche Natur… Erleben möchte ich das nicht mehr.
Trump und die Macher hinter ihm wollen eine amerikanische Variante des chinesischen Modells kreieren. Dazu müssen sie aber die Demokratie abschaffen und das wird nicht ohne Randale abgehen.
Ob die Europäer einen dritten Weg anbieten können? Wir werden sehen. Gut wäre, wenn der fette O. am Wochenende abgewählt wird.
Mal schauen was er sich noch alles einfallen lässt um die Midtermwahlen
entweder ganz ausfallen zu lassen ,könnte so Richtung Kriegsrecht gehen,oder extrem zu manipulieren.Da arbeitet er ja auch schon dran.Das Dumme ist halt das solche Autokratien wie China anscheinend recht gut funktionieren und erfolgreich sind.
Das ist nicht dumm, das ist sogar sehr klug, denn solange man auf Linie ist hat man wirklich jegliche Unterstützung, und Dinge gehen viel schneller (und es ist Geld da). Geht halt nicht mit dem zusammen was wir so als Werte haben, wobei ja gerade gezeigt wird dass für 30 Silberlinge diese auch mal weggelassen werden können.
Wird interessant zu sehen, wie die USA versuchen den Sozialismus amerikanischer Prägung einzuführen.
Ist das eigentlich Cultural Appropriation wenn die das durchziehen? Und werden wir beleidigt sein weil wir es erfunden haben? Wird es eine Kaugummiversion davon, die nur die Oberfläche zitiert, aber die Tiefe missen lässt? Fragen über Fragen.