Es gibt verschiedene Surfgebiete auf den Philippinen, wie z.B. Baler oder La Union auf der Insel Luzon.
Hier aber ein mehr detaillierter Überblick über die Surfspots auf Siargao.
Siargao ist ein kleines, aber lohnenswertes Surferparadies auf den Philippinen.
Siargao ist eine fantastische Insel mit einer einzigartigen Surf-Atmosphäre. Die Einheimischen sind freundlich und erfahrene Surfer, die Wellen sind herausfordernd und das Wasser ist wunderbar warm und klar.
Unterkünfte und Restaurants für jedes Budget; man kann einen ruhigen Urlaub mit entspannten Surf-Vibes dort ebenso genießen, wie auch den „echten“ Party-Karaoke-Surf Urlaub.
Kristallklares Wasser, weiße pudrige Sandstrände und Riffwellen, die verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten – gibt es alles da.
Vom September an (der Monat in dem auch auf Siargao internationale Surfwettbewerbe an der berühmten Cloud 9-Welle stattfinden) bis hinein in den März gibt es eigentliche gute Surfbedingungen – trotzdem muss man immer die aktuellen Wettervorhersagen im Blick behalten – es kann zumindest in den Monaten September bis Dezember auch mal sehr ungemütlich stürmisch auf der Insel werden.
Zum Surfen lernen ist Siargao nicht unbedingt das beste Gebiet, für die, die es sich doch zutrauen, gibt es den Spot „Jacking Horse“, welcher eine sehr sanfte Welle hat – also wenn schon lernen, dann dort.
Nun noch ein paar Angaben zu den Wellen. Viele Spots, abgesehen von Cloud 9 und ein paar anderen, können nur mit dem Boot erreicht werden. Man sollte schon etwas „surf-fit“ sein - von der Fitness her, wie auch vom Können – um sich da hinaus zu begeben.
Auch die Zeitplanung ist nicht zu verachten, um die richtige Tide zu erwischen.
Hier ein paar Angaben zu den wichtigsten Spots:
CLOUD 9
Die Welle zählt zu den besten Spots der Welt, kraftvolle schnelle Barell-Wellen über flachem Riff – also das eigene Surfniveau sollte irgendwo zwischen Profi und Kamikaze liegen, um dort mithalten zu können. Außerhalb der Hauptwellensaison von August bis November ist es angeblich möglich, dass normale Surfer dort Wellen erwischen können.
QUICKSILVER
Links neben der Cloud 9 befindet sich der Quicksilver-Spot. Je nach Bedingungen kann die Welle superschnell and barrelnd sein. Auf jedenfall ebenso herausfordernd, wie Cloud 9 – also nichts für ungeübte Haudegen.
LITTLE TAHITI
Direkt neben dem Quicksilver-Sport liegt Little Tahiti. Dieser Spot ist auch nur für sehr erfahrene Surfer reserviert.
JACKING HORSE
Kleine sanfte Wellen, die man vom Ufer aus erreichen kann – der einzige Anfängerspot auf der Insel.
Vom Parkplatz vor der Uferpromenade aus geht es links an “Cafe Loka” vorbei, bis du den Strand erreichst
TUAZON POINT
Der Tuason Point liegt südlich von Cloud 9 und ist ohne Boot zu erreichen.
Nur bei Flut zu empfehlen, da schnelle Linkswellen über ein sehr flaches Riff hier rauschen.
HAWAII JACK
Eine besondere Welle, die am Riff vor dem La Luna Resort bricht.
Nur mit dem Boot gut zu erreichen, oder man paddelt ca. 15-20 Minuten.
Je nach Wellenrichtung und natürlich -größe gibt es mehrere Peaks.
Die Hauptwelle funktioniert am besten nach rechts und erzeugt unter den richtigen Bedingungen dicke, steile Barrels.
Tubenritte sind hier auch möglich, aber dann sollte man wissen, was man tut und auf eine höhere Flut achten.
DAKU ISLAND
Daku Island ist eine kleine, Siargao vorgelagerte Insel mit einem eigenen Surfspot, zu welche man sich mit einem Boot bringen lässt.
Wenn es bei Flut eine größere Dünung gibt, erlebt man lange Rechtswellen mit einem einfachen Takeoff.
Surflehrer bringen hierher oft leicht fortgeschrittene Anfänger, insgesamt wird man hier immer auf viele Surfer treffen, da dies einer der angesagtesten Spots ist.
GUIUAN
Schwer ohne Guide zu finden und für fortgeschrittene Anfänger, wie auch Geübte zu empfehlen. Obwohl hier sehr wenig Wasser über dem Riff ist, sind die südlichen Wellen oft knie- bis schulterhoch.
STIMPSY
Stimpsy liegt nördlich vor Cloud 9 und ist nur mit dem Boot zu erreichen. Eine Linkswelle, je nach Tagesbedingung von einer gemütlichen Spaßwelle bis hin zu schnelleren kopfhohen Wellen und ganzen Barrels.
ROCK ISLAND
Nicht weit von Stimpsy ragt ein zweiter Felsen aus dem Wasser. Der Start auf der rechtshändigen Welle ist nicht so einfach und die Welle ist sehr schnell.
PACIFICO
Etwas abgelegen im Norden von Siargao, auch „Schwester von Cloud 9“ genannt.
Nur eine längere, linkshändige Version, bei kleineren Swells soll es eine schöne Welle für Fortgeschrittene sein. Die Strömung sollte auch nicht unterschätzt werden
SALVACION
Die Anfahrt hat es schon in sich. Zuerst eine längere Anfahrt mit dem Moped, danach noch mit dem Boot. Die Welle bricht nach rechts und ist normalerweise schulter- bis kopfhoch. Geeignet für fortgeschrittene Surfer.


