Staubecken in gebirgigen Gegenden der Philippinen

Ein Thema, welches für die Landwirtschaft auf den Philippinen von zentraler Bedeutung ist: Staubecken in gebirgigen Regionen, die vor allem der Bewässerung von Reisfeldern dienen. Bei uns in Negros Oriental gibt es mehrere solcher Anlagen, darunter den NIA Dam in Dauin und einen weiteren Stausee in der Nachbargemeinde Zamboanguita. Dieser wird gerade saniert und zusaätzlich als Touristenziel ausgebaut. In Dauin am Staubecken habe ich auch schon mal Kinder beim Baden sehen können.

Die Rolle von Staubecken in der Landwirtschaft

Die Philippinen sind ein bergiges Land mit vielen Flüssen und saisonalen Niederschlägen. Staubecken speichern Wasser in der Regenzeit, um in der Trockenperiode die Reisfelder zu bewässern – eine lebenswichtige Funktion für die Ernährungssicherheit. Ein bekanntes Beispiel ist der Pantabangan-Stausee in Luzon, der nicht nur Strom erzeugt, sondern auch über 1.000 km² Land bewässert. Auch kleinere Anlagen wie der NIA Dam in Dauin erfüllen diese Aufgabe im lokalen Maßstab.

Der NIA Dam in Dauin

Der NIA Dam (National Irrigation Authority Dam) in Magsaysay, Dauin, ist ein typisches Beispiel für ein gebirgiges Staubecken. Er reguliert den Wasserfluss und versorgt die umliegenden Reisfelder. Die Gegend ist geprägt von vulkanischem Gestein, was den dunklen Sandstrand von Dauin erklärt. Interessanterweise ist der Stausee auch ein beliebter Ort für Einheimische und sogar ein Fotospot.

Ein weiteres Beispiel: Zamboanguita

In der Nachbargemeinde Zamboanguita gibt es ebenfalls ein solches Staubecken mit dem Namen Calango Dam. Die Region ist zwar eher für ihre Tauchresorts und die Nähe zu Apo Island bekannt, doch auch hier spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Die Bewässerungssysteme tragen dazu bei, die Reisfelder in den hügeligen Gebieten nachhaltig zu versorgen.

Herausforderungen und Bedeutung

Solche Staubecken sind oft anfällig für extreme Wetterereignisse, wie die verheerenden Überschwemmungen in anderen Teilen der Philippinen zeigen, bei denen Dämme überlastet wurden. Dennoch sind sie unverzichtbar für die lokale Landwirtschaft.

Fazit:
Staubecken wie der NIA Dam in Dauin und das Pendant in Zamboanguita sind lebenswichtige Infrastrukturen für die Reisbauern in gebirgigen Regionen. Sie verbinden traditionelle Bewässerung mit moderner Wasserregulierung und tragen zur Stabilität der ländlichen Gemeinden bei.

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Ich hab erst mal Staub-Ecken gelesen, es waren aber Seen gemeint :smiley: :smiley: :smiley:

Witzigerweise musste ich grad gestern dran denken, wie ich mir weiland den Fuss verknackst hab weil ich in den Emiraten in einem Stausee vom Pegelturm gesprungen bin.

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wenn ich mich recht erinnere sollten die chinesen noerdlich von manila mal einen staudamm bauen zur wasserversorgung von manila, seit jahrzehnent hat sich so gut wie nichts getan. das uebliche halt …

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