Sara Duterte vorne bei Umfragen zu Präsidentschaftswahlen

Artikel: Manila Times, 28/04/2026


Duterte liegt in Umfragen weiterhin vorn, doch der Vorsprung schrumpft

Sollten heute Präsidentschaftswahlen stattfinden, würde Vizepräsidentin Sara Duterte in einem direkten Duell gegen die Bürgermeisterin von Naga City, Leni Robredo, gewinnen, teilte OCTA Research am Montag mit.

In der vom 19. bis 25. März 2026 durchgeführten Umfrage „Tugon ng Masa“ lag Duterte bei 46 Prozent der Wählerpräferenz, während Robredo 35 Prozent erreichte. Etwa 19 Prozent waren unentschlossen.

OCTA merkte jedoch an, dass Duterte zwar in einem direkten Kopf-an-Kopf-Szenario weiterhin einen klaren Vorsprung hat, der Abstand zwischen den beiden Kandidaten jedoch nicht mehr so groß ist wie in früheren Umfrageperioden.

„Dies deutet darauf hin, dass Vizepräsidentin Duterte zwar weiterhin vorne liegt, der Wahlkampf im ersten Quartal 2026 jedoch umkämpfter erscheint als in früheren Quartalen“, so das Meinungsforschungsinstitut.

Es wurde auch angemerkt, dass die 19 Prozent, die noch unentschlossen sind, einen „erheblichen Teil“ der Wählerschaft ausmachen und somit weiterhin umkämpfbar sind.

„Dies deutet darauf hin, dass zwar die grobe Struktur des Wahlkampfs bereits erkennbar ist, der derzeitige Vorsprung jedoch weiterhin umkämpft und offen für Veränderungen bleibt, da sich die Positionierung der Kandidaten, Bündnisse, die Sichtbarkeit der Wahlkampagnen und die nationalen Bedingungen weiterentwickeln“, so OCTA.

OCTA erklärte, Dutertes Vorsprung sei eher auf eine starke regionale Konzentration als auf eine nationale Dominanz zurückzuführen, und hob dabei ihren überwältigenden Vorsprung von 88 Prozent in Mindanao sowie ihre Mehrheit von 53 Prozent in den Visayas hervor.

Robredo hingegen ist in der National Capital Region mit 52 Prozent und in Balance Luzon mit 47 Prozent stark, was auf eine geografisch abgegrenzte Unterstützerkoalition hindeutet, die sich auf städtische und nördliche Gebiete konzentriert.

Die Umfrage umfasste 1.200 Befragte und weist landesweit eine Fehlerquote von plus/minus 3 Prozent auf.