Rainer Werning ist ein deutscher Politik- und Sozialwissenschaftler, Publizist und Sachbuchautor mit den Fachschwerpunkten Südost- und Ostasien.
Tätigkeiten und Arbeitsbereiche
Schwerpunktregionen: Insbesondere die Philippinen sowie Nord- und Südkorea stehen im Zentrum seiner Arbeit. Seit den 1970er-Jahren absolvierte er zahlreiche Studienaufenthalte und Forschungsreisen in diesen Regionen (unter anderem am Asian Center der University of the Philippines).
Publizistik und Lehre
Er arbeitet als freier Autor für Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, engagiert sich in der Erwachsenenbildung und war als Lehrbeauftragter an Hochschulen (u. a. an der Universität Osnabrück) tätig.
Bekannte Veröffentlichungen (Auswahl):
Handbuch Philippinen: Gesellschaft – Politik – Wirtschaft – Kultur (Herausgeber zusammen mit Jörg Schwieger)
Ein Leben im Widerstand: Gespräche über Imperialismus, Sozialismus und Befreiung (Interviewband mit José Maria Sison).
Als Gesellschaftswissenschaftler müsste ich den Kollegen eigentlich kennen, aber irgendwie ist der Name an mir vorbeigegangen.
Wohl auch deshalb, weil ich mich während meiner Studienzeit mehr auf andere Teile der Welt konzentriert hatte, unter anderem den Nahen Osten, und mein Interesse an Südostasien erst später dazu kam, speziell auch an den Philippinen. Generell ist die Südostasienforschung in der Politikwissenschaft aber eher eine Nische.
Er ist wohl eher links angehaucht, aber damit komme ich eher klar als mit dem Gegenteil. Ist spannend zu sehen, was er besonders zu den letzten Jahren auf den Philippinen geschrieben hat. Werde ich mir anschauen.
Er schrieb (oder schreibt) auch mal fürs „Neue Deutschland“, da ist die Ausrichtung relativ klar.
Seine Ausführungen zu dem Konflikt in Mindanao geben, wenn auch recht komprimiert, einen guten Überblick über die Ursachen des Konflikts, vom Eintreffen der Spanier über das katastrophale Agieren der USA sowie der späteren Regierung in Manila. Er beschreibt einige Dinge, die mir bislang nicht bekannt waren.