Gibt noch mehr Artikel. Jetzt wundere ich mich über zwei Sachen: warum sind es gerade die Israelis, die hier so herausstechen? Denn Siargao ist ja schon länger das was Bali mal war, und voll mit Leuten jeglicher Herkunft. Und warum gerade dort, und nirgends anders?
Ich will hier bitte keinen Antisemitismus schüren, sondern bin wirklich interessiert warum es so ist. Andererseits, wären es Russen oder Amis wäre ich nicht überrascht. Vielleicht ist es wirklich einfach was neues, dass sich auch Angehörige anderer Nationen (in der Fremde) so dermassen arschlochhaft aufführen können, dass sie ein Leuchtturm des schlechten Benehmens werden.
In den 90ern hat mal ein Israeli in Thailand versucht, mir das häufig grenzwertige Verhalten so mancher Israelis zu erklären.
Er meinte, die Tatsache, dass die Menschen in einer feindlich eingestellten Region aufwachsen und leben, würde eine gewisse „Härte“ erzeugen. Dazu hat ein Großteil der israelischen Touristen 2 bzw. 3 Jahre Wehrdienst hinter sich. Das teilweise auch in Kampfeinsätzen (mit der Abfindung geht es dann für ein paar Monate nach Fernost). Das geht nicht spurlos an Menschen vorüber. Daraus kann entsprechendes Verhalten resultieren.
Ich habe in Thailand und Laos Israelis kennengelernt, die sich grundsätzlich von ihren Landsleuten fern hielten. Ich habe so einige unangenehme Situationen mit Israelis erlebt.
Gerade sagte ein israelischer Professor bei Lanz: Der Überlebenskampf des Staates Israel habe über die Jahrzehnte zu einer breiten national-jüdischen Strömung in der Bevölkerung geführt, mit dem Ziel „Sicherheit durch Stärke“ zu erreichen. Da werden die Befindlichkeiten und Wünsche anderer Völker dann hinten angestellt.
Habe ich so zuvor noch nicht gehört. Deshalb ist die aktuelle Politik dort wahrscheinlich auch eher kein Ausrutscher, sondern wird breit getragen. Das korreliert eventuell auch mit der Mentalität dieser Urlauber.
Wir durften das schon in den 1990er Jahren auf der Insel Boracay mit jungen Israelis erleben. Damals hätte ich das eher von anderen Nationalitäten erwartet.
Auf den Philippinen hält man die Beine wohl nicht mehr länger still.