NDR: Abenteuer Philippinen - Ein Inselreich im Ozean

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Donnerstag, 09. Juli 2026, 20:15 bis 21:00 Uhr
Samstag, 11. Juli 2026, 13:15 bis 14:00 Uhr

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Ein Archipel wie ein Kaleidoskop: Wolkenwälder, Schluchten, Flüsse, Riffe. Überall Leben – schillernd, selten, überraschend. Neben spektakulären Landschaften und faszinierenden Tierwelten begegnet man beim „Abenteuer Philippinen“ Menschen, die stellvertretend für die Vielfalt des Landes stehen: in der Megacity, in abgelegenen Bergdörfern und an entlegenen Riffen mitten im Ozean.

Alles für den Schutz des Philippinen-Krokodils

Tess und Amante kämpfen auf der Insel Luzon für den Fortbestand des seltenen Philippinen-Krokodils: von der Aufzuchtstation bis zur aufwendigen Auswilderung im letzten Rückzugsgebiet am Fluss Binungan. Es handelt sich übrigens um eine Krokodilart, bei der der Mensch nicht auf dem Speiseplan steht.

Eine jahrhundertealte Tradition

Das Bergdorf Buscalan erzählt von kultureller Identität: Die legendäre Tattookünstlerin Whang-Od Ogay bewahrt eine jahrhundertealte Tradition und übergibt sie an ihre Nachfolgerinnen – eine Frage von Zukunft, Erbe und Verantwortung.

Meeressäuger als Stars

Abingas und Abang sind die Stars in der Region Busuanga. Die beiden Dugongs locken Touristen aus aller Welt an. Das sichert lukrative Einnahmen, und deshalb passt die „Dugong Police“ auch darauf auf, dass den Meeressäugern nichts geschieht.

Die letzten Brutgebiete des Philippinenadlers

Auf der Insel Mindanao geht es in die Vulkanhänge, dem letzten Brutgebiet des Philippinenadlers. Jayson und sein Team der Schutzorganisation suchen Nester, arbeiten mit der lokalen Bevölkerung zusammen und zeigen, wie jedes Küken zum Hoffnungsträger einer ganzen Art wird.

Im Kampf gegen illegale Fischerei und die Folgen des Tourismus

Weit draußen auf See, im Tubbataha Reef Natural Park, wird Naturschutz im Extrem gelebt. Auf einer abgelegenen Station inmitten des Ozeans, zwölf Bootsstunden vom Festland entfernt, schützen Ranger, darunter Angelique Songco („Mama Ranger“), eines der reichsten Riffe der Welt gegen illegale Fischerei und die Folgen des Tourismus.

So entsteht ein vielstimmiges Porträt der Philippinen: atemberaubende Natur, nah an den Menschen – und getragen von der Frage, wie sich ein einzigartiges Inselreich zwischen Bewahrung und Fortschritt behaupten kann.

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Jaja die legendäre Tattookünstlerin… Kunde von uns kam zurück mit Tatoo und ner fetten Infektion…

Tattoos sind nun mal in Mode, und dies verstärkt bei der Jugend.

Man sollte sich aber auch bewusst sein, dass es ein Eingriff in den Körper ist. Mit möglichen Folgen, ob das nun bei uns, und eben auch verstärkt wegen klimatischen Bedingungen auf den Phils ist.

Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass bis zu 6 % der Tattoos Probleme haben können. Also bei uns. Geht man in die Dorfschmiede auf den Philippinen steigt das natürlich. Dies jetzt ohne ein Urteil über Buscalan zu fällen … :wink:

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Ja, @eintakter, das kommt offenbar sogar relativ oft vor… selbst schon gesehen… :grimacing:
Ich habe dann gehört, dass es an der Handarbeit in den Bergen läge… Tiefe der Nadel und so…
Offenbar ist aber die Hygiene auch ein wichtiger Faktor..

:thinking::person_shrugging:

"Technischer Vergleich

  • Tattoo-Maschine: Ein Elektromotor bewegt die Nadel automatisch auf und ab. Dadurch entstehen bis zu 150 Einstiche pro Sekunde. Die Einstichtiefe ist fest eingestellt und bleibt sehr gleichmäßig.
  • Handarbeit (Stick & Poke): Die Nadel wird per Hand Punkt für Punkt in die Haut gestoßen. Das Verfahren ist deutlich langsamer. Die Tiefe hängt rein vom Gefühl und der Erfahrung der stechenden Person ab.

Infektionsgefahr im Vergleich

Das Risiko einer Infektion unterscheidet sich nicht durch die Methode, sondern durch das Arbeitsumfeld und die Hygiene.

  • Maschine (Professionelles Studio): Das Risiko ist hier meist geringer, weil Profis unter strengen gesetzlichen Hygieneauflagen arbeiten. Es werden sterile Einwegnadeln, OP-Handschuhe und desinfizierte Arbeitsflächen genutzt.
  • Handarbeit (Privat/Zuhause): Hier ist das Risiko oft extrem hoch. Wenn Laien unsterile Nähnadeln, normale Tinte oder unzureichende Desinfektion nutzen, drohen schwere Hautinfektionen, Abszesse, Blutvergiftung (Sepsis) oder die Übertragung von Hepatitis und HIV.
  • Handarbeit (Professionell): Wird „Stick & Poke“ von einem ausgebildeten Profi in einem sauberen Studio mit medizinischen Einwegnadeln durchgeführt, ist das Infektionsrisiko genauso niedrig wie bei einer Maschine.

Fazit

Die Verletzung der Haut birgt immer Risiken. Die Handmethode gilt nur deshalb als gefährlicher, weil sie häufiger im privaten, unsterilen Kreis durchgeführt wird. Im professionellen Studio sind beide Methoden bei korrekter Nachsorge sicher."

Quelle: Google/KI

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