Naturwunder und außergewöhnliche, aber interessante Ausflugsorte, abseits der Städte


Bildnachweis: KI-erstellt

Die Philippinen sind nicht nur für ihre Inseln und Strände bekannt, sondern auch für faszinierende Orte, die man abseits der Städte entdecken kann. Oft sind es Naturwunder wie spektakuläre Wasserfälle, beeindruckende Felsformationen, tiefe Schluchten oder geheimnisvolle Höhlen, die Besucher ins Staunen versetzen. Ein Beispiel ist die ‚Kiokong White Rock Wall‘ im Ort Quezon, Bukidnon – eine mächtige Kalksteinwand, die Kletterer und Abenteurer gleichermaßen anzieht, die gleich im ersten Beitrag beschrieben wird. In diesem Thema wollen wir solche außergewöhnlichen Plätze sammeln und vorstellen: Orte, die nicht im Rampenlicht stehen, aber ein unvergessliches Erlebnis bieten.

3 „Gefällt mir“

Kiokong White Rock Wall (Quezon, Bukidnon) – Nervenkitzel am weißen Kalkriesen

Wenn in Mindanao von „Cliff-Camping“ die Rede ist, fällt fast automatisch ein Name: Kiokong White Rock Wall. Die mächtige, hellgrau-weiße Kalkwand bei Barangay San Jose (Municipality of Quezon, Bukidnon) ist Herzstück des Kiokong Eco-Tourism Project und gilt als Geburtsort des ersten Vertical-Bivouac-Abenteuers der Philippinen – also Übernachten am Fels in schwindelerregender Höhe.


Bildnachweis: https://www.gritgravity.com/

Was macht die Wand so besonders?

  • Dimensionen & Charakter: Die Kiokong-Wand ist ein rund 180 m hoher Kalkkoloss – so hoch, dass klassische Mehrseillängen in 5–6 Pitches eingeteilt werden. Die Wand ist teils senkrecht, teils leicht überhängend, mit Tropfstein-Formationen, Taschen, Tufas und Platten.
  • Erstes Vertical Bivouac des Landes: Geführte Touren bringen dich per Single-Rope-Technique auf einen exponierten Felsvorsprung („Ledge“). Dort wird mit Portaledge/Ledges übernachtet – am nächsten Tag geht’s per Abseilen wieder hinunter.
  • Teil eines vielseitigen Naturraums: Direkt unterhalb liegt die Blue Water Cave mit türkisblauem Pool; nahebei fließt der Pulangi-Fluss. Am Highway-Brückenbauwerk in Quezon wird außerdem gern abgeseilt.


Bildnachweis: https://adrenalineromance.com/

Klettern in Kiokong

Kiokong hat sich in den letzten Jahren zu einem der spannendsten Sportkletterziele des Landes entwickelt. Es gibt über 200 eingerichtete Routen in der Municipality Quezon, mit vielen Einseil- und Mehrseillängen. Die Grade reichen von 5 bis 8b, Schwerpunkt 6b–6c; die meisten Linien sind 30–40 m lang. Empfohlen werden viele Exen sowie ein 60–80 m-Seil.

Gebühren & Registrierung (Richtwerte):

  • ₱ 50 Parkeintritt (Kiokong Eco-Tourism Site, Blue-Water-Cave-Area, Registrierung vor Ort)
  • ₱ 300 p. P. Guide-Service für erfahrene Kletter*innen (ohne Leihmaterial; i. d. R. ab 5 Personen)
    Preise/Modalitäten können sich ändern – bitte vor Ort/LGU aktuell nachfragen.


Bildnachweis: https://adrenalineromance.com/

Vertical Bivouac (Cliff-Camping)

Das „Übernachten am Fels“ war hier landesweit Pionierarbeit und wird bis heute von lokalen Outfitter-Teams in Kooperation mit der LGU Quezon angeboten. Der Ablauf: Zustieg/Anseilen – Aufstieg per SRT – Nacht auf einer Felsbank hundert(e) Meter über dem Tal – Abseilen am Folgetag. Erfahrungsberichte betonen atemberaubende Ausblicke und strikte Sicherheitsprotokolle.

Anreise & Lage

Kiokong liegt an der Davao–Bukidnon-Achse (National Highway). Von Davao City fährt man ca. 5 Stunden; die Wand ist von der Highway-Brücke aus sichtbar. Auch von Cagayan de Oro ist die Anfahrt per Auto/Van möglich. Vor Ort folgt man der Beschilderung zum Kiokong Eco-Tourism Park / Blue Water Cave. Geführte Tour/Charter vereinfacht die Logistik.

Beste Zeit

Trockenzeit (etwa Dez–Mai) bietet die verlässlichsten Bedingungen. Nach Regen sind Zustiege rutschig, der Fels kann seifen – bei Mehrseillängen und Bivouac sind stabile Verhältnisse Gold wert. (Allgemeine, erprobte Praxis – beachte lokale Hinweise.)

Sicherheit & Ausrüstung – meine Kurzcheckliste

  • Pflicht: Helm, Gurt, Sicherungsgerät, Personal Anchor, Handschuhe fürs Abseilen; bei Mehrseillängen zusätzlich Standplatz-Know-how. Für SRT/Cliff-Camping stellt der Outfitter spezialisierte Ausrüstung; lies vorab das Briefing.
  • Sonne & Steinschlag: Die Wand steht teils in der prallen Sonne; Helm immer tragen, Teams untereinander Abstand halten.
  • Guide/Registrierung: Unbedingt im Registration Area eintragen; für Erstbesuch empfiehlt sich ein lokaler Guide.
  • Kein Ego-Climbing: Grades realistisch wählen, Wetterfenster im Blick behalten.

Weitere Aktivitäten ringsum

  • Blue Water Cave: Kurzer, steiler Abstieg führt zu einer herrlich klaren Karstquelle mit Höhlenhalle – ideal zum Abkühlen nach dem Klettern.
  • Rappelling von der Highway-Brücke: Beliebte Bonus-Action mit Blick auf die Wand.

Nachhaltig unterwegs

Die Kiokong-Routen wurden mit viel Community-Einsatz erschlossen. Respektiert Sperrungen, nutzt vorhandene Zugänge, Leave-No-Trace, kein Magnesia-Overuse, keine laute Musik am Fels – und unterstützt lokale Guides & LGU.

Kurzfakten (für die Pinnwand)

  • Ort: Barangay San Jose, Quezon (Bukidnon), Mindanao.
  • Höhe/Typ: ca. 180 m, massiver Kalk/Karst, Mehrseillängen.
  • Besonderheit: Erstes Vertical-Bivouac der Philippinen
  • Kletterei: ~200+ Routen in der Municipality, Schwerpunkt 6b–6c, bis 8b; 60–80 m-Seil ratsam.
  • In der Nähe: Blue Water Cave & Pulangi-Fluss.**
3 „Gefällt mir“

Die Holzschnitzer von Paete — Die „Carving Capital“ der Philippinen


Bildnachweis: Facebook - Edna Ac-ac Cadawas

Paete, ein kleines Städtchen an den Ufern des Laguna-Sees in der Provinz Laguna, ist in den Philippinen berühmt für seine Holzschnitzkunst. Die Tradition reicht mehrere Jahrhunderte zurück und hat sich zu einem festen Bestandteil der lokalen Identität, Wirtschaft und Kultur entwickelt. Paete bezeichnet sich nicht ohne Grund als „Carving Capital of the Philippines“.

Kurz: Woher kommt die Tradition?

Die Schnitzerei in Paete geht bis in die spanische Kolonialzeit zurück. Franciscaner-Missionare ließen religiöse Bildwerke anfertigen; die Fähigkeiten der lokalen Handwerker wurden so früh gefördert und über Generationen weitergegeben. Aus dieser Zeit stammt auch die Spezialisierung auf sakrale Holzfiguren — die sogenannten santos (Heiligenstatuen) —, für die Paete landesweit bekannt wurde.

Was und wie wird geschnitzt?

  • Produkte: In Paete entstehen vor allem religiöse Skulpturen (Heilige, Madonnen, Kruzifixe), sakrale Einrichtungsteile, aber auch Alltagsgegenstände, dekorative Tafeln, Skulpturen, Möbel und Souvenirs. Manche Werkstätten produzieren auch aufwändige, großformatige Figuren für Kirchen und Prozessionen.
  • Materialien: Traditionell wird u.a. das lokale Holz batikuling (Elaeocarpus calomala) geschätzt — es lässt sich gut schnitzen und nimmt Details fein an. Genau diese Vorliebe für bestimmte Hölzer hat Paete mitgeprägt. Allerdings steht die Verfügbarkeit bestimmter Hölzer heute unter Druck.
  • Technik: Viele Schnitzer arbeiten mit einfachem Handwerkzeug — Hohleisen, Meißel, Messer — und nutzen Techniken, die mündlich weitergegeben werden. Feine Gesichtszüge, Gewandfalten und filigrane Details sind Markenzeichen einiger Werkstätten. Es gibt sowohl Familienbetriebe (Backyard carvers) als auch größere Ateliers, die nach Bestellung für Inlands- und Auslandsmärkte fertigen.

Handwerkskultur und Meister


Bildnachweis: https://calabarbabes.wordpress.com/

Paete hat über die Jahre bemerkenswerte Bildhauer hervorgebracht; manche Namen werden in Publikationen und Reportagen genannt (z. B. Justinio „Paloy“ Cagayat jr. und andere bekannte Paeteños), und einzelne Werkstätten haben sich auf Aufträge für Kirchen und Sammler spezialisiert. Die Schule des Auges für Proportion, das Auge fürs Detail und die Tradition der Lehrzeit in der Familie sind typische Merkmale.

Wirtschaftliche Bedeutung

Für viele Familien ist das Schnitzen Haupteinnahmequelle oder wichtiger Nebenverdienst. Paete exportiert geschnitzte Figuren, Tafeln und Möbel — lokal werden Souvenirs, religiöse Artikel und Auftragswerke verkauft. Der Verkauf an Pilger, Kirchen, Sammler und Touristen sorgt für Nachfrage; manches wird auch für Hotels oder als Dekor im Inland verwendet. Die Gemeinde fördert zeitweise die Branche und vermarktet die Stadt touristisch als Schnitzhauptstadt.

Herausforderungen — Rohstoff & Nachhaltigkeit

Eine wachsende Problematik ist die Verfügbarkeit traditioneller Hölzer: bestimmte Arten wie batikuling sind heute seltener, und das führt zu Nachhaltigkeitsfragen. Einige Berichte beschreiben Initiativen und Diskussionen zu verantwortungsvoller Holzwirtschaft, Ersatzholzarten und Aufforstung, weil die ganze Branche sonst langfristig gefährdet wäre. Für Besucher und Käufer kann es in Zukunft immer wichtiger werden, Holzherkunft und Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Tourismus: Was kann man in Paete sehen und tun?

Bildernachweis: https://mylifeandmytravel.blogspot.com/

  • Werkstätten besuchen: In Paete gibt es viele offene Werkstätten. Besucher können oft beobachten, wie Figuren entstehen — vom Rohblock bis zum Finish. Höflich fragen und sich an Fotowünsche halten.
  • Paete Church & lokale Museen: Die Kirche und öffentliche Plätze zeigen Beispiele der lokalen Schnitzkunst; das gibt einen guten Eindruck von Stil und Maßstab.
  • Einkauf & Aufträge: Viele Werkstätten fertigen Aufträge an — wer eine größere Statue oder ein spezielles Erinnerungsstück möchte, kann vor Ort Preise und Lieferzeiten verhandeln. Kleinere Souvenirs (kleine Heiligenfiguren, Taka/yo-yo-Varianten, geschnitzte Schilder) sind direkt kaufbar. Tipp: bei größeren Aufträgen unbedingt Liefertermin, Fertigungsqualität und Zahlungsmodalitäten schriftlich vereinbaren.

Besuchertipps & Verhaltenskodex


Bildnachweis: https://mylifeandmytravel.blogspot.com/

  • Respektiere die Werkstatt: laute Musik, unaufgefordertes Berühren von Werkzeugen oder laufenden Maschinen vermeiden.
  • Fotografieren: immer kurz fragen — viele Handwerker zeigen gerne ihre Arbeit, verlangen aber manchmal ein kleines Entgelt für aufwändige Fotoaufnahmen.
  • Faire Bezahlung: Handwerkliche Arbeit ist zeitaufwändig; realistische Preise respektieren die Tradition und die Familien, die davon leben.
  • Nachhaltigkeit: Frag nach Materialherkunft, besonders bei größeren Holzkäufen. Öfter nachfragen lohnt sich — manche Werkstätten verwenden wiederaufbereitetes Holz oder alternative Arten.

Die heutige Situation — Gegenwart und Zukunft

Paete bleibt lebendig: die Schnitzerei ist nach wie vor identitätsstiftend und wirtschaftlich wichtig. Gleichzeitig steht die Gemeinde vor modernen Herausforderungen — Rohstoffknappheit, der Druck durch billigere industriell gefertigte Produkte, und die Notwendigkeit, jüngere Generationen für das Handwerk zu gewinnen. Es gibt positive Signale: lokale Initiativen, Artikel in Magazinen und Reiseseiten sowie staatliche Anerkennung (Paete wurde offiziell als „Carving Capital“ proklamiert), die Sichtbarkeit erhöht haben. Trotzdem entscheidet die Kombination aus verantwortungsvollem Ressourcenmanagement und moderner Vermarktung, wie nachhaltig diese Handwerkstradition fortbestehen wird.


Bildnachweis mit Lesehinweis (Englisch): Story Layout

2 „Gefällt mir“

Bon Bon Beach: Der Traumstrand mit der endlosen Sandbank

Bon Bon Beach (häufig auch Bonbon Beach geschrieben) auf Romblon Island gehört zu den spektakulärsten Stränden der Philippinen: puderweißer Pudersand, kristallklares, ruhiges Wasser und eine lange natürliche Sandbank, die bei Ebbe bis zur kleinen vorgelagerten Insel reicht — ideal für Spaziergänge durchs seichte Wasser, Fotos und ruhiges Schnorcheln. Viele Besucher beschreiben den Strand als „postkartenreif“ und oft fast menschenleer, wenn man nicht in der Hauptsaison kommt.

Lage & Charakter


Bildnachweis: Google Maps

Bon Bon liegt an der Südküste von Romblon Island, nur wenige Kilometer südlich vom Town Proper (Romblon Town). Die besondere Attraktion ist die Sandbank/Sandbar, die sich bei Niedrigwasser weit ins Meer hinauszieht und eine malerische Verbindung zu einer kleinen Insel bildet — ein klassisches Motiv für Drohnenfotos und Sonnenuntergangsaufnahmen. Bei Flut bleibt der Bereich ein seichter, gut zugänglicher Badeplatz; bei Hochwasser kann es allerdings vereinzelt Quallen geben, also Vorsicht beim Schwimmen.

Anreise — Schritt für Schritt

1) Anreise in die Region (häufige Ausgangspunkte)

  • Per Fähre von Batangas: Es gibt regelmäßige Passagier- und Overnight-Fähren (Beispiele: Starlite & andere) nach Romblon bzw. zu nahegelegenen Häfen (manche Verbindungen gehen über Sibuyan/Tablas). Fahrpläne variieren, Tickets in der Regel vorab online oder am Hafen buchbar.
  • Über Caticlan / Boracay / Tablas / Odiongan: Viele Reisende kombinieren Flug + Boot. Von Caticlan / Boracay fährt man per Boot/Fähre nach Tablas oder Carabao und von dort weiter (z. B. Odiongan → Romblon Island). Routen sind flexibel, aber Transfers können Wartezeiten erfordern.


Bildnachweis: https://lca.logcluster.org/

2) Von Romblon Town / Hafen zum Bon Bon Beach

  • Vom Town Proper/Romblon City sind es nur etwa 5–10 Minuten Fahrt mit Tricycle oder Motorrad bis zum Strand. Viele Besucher nehmen am Hafen ein Tricycle oder mieten ein Moped/Van für Tagestrips. Eintrittsgebühren sind gering (lokale Kleinbeträge; in manchen Berichten ~PHP 10 pro Person als Umwelteintritt).

3) Tipps zu Verbindungen & Planung

  • Fährrouten und Zeiten ändern sich saisonal — Fahrpläne kurz vor der Abreise nochmal prüfen und bei Bedarf Tickets reservieren. Manche längeren Verbindungen sind overnight ferries (z. B. Batangas → Romblon). Für die letzten Verbindungen am Tag immer die Abfahrtszeit beachten.

Übernachtung — Möglichkeiten auf Romblon Island

Romblon ist noch kein Massenziel — Unterkünfte sind überschaubar und reichen von einfachen Gästehäusern bis zu gemütlichen Resorts. Buchung im Voraus (insbesondere in der Hauptsaison) ist empfohlen.

Typische Optionen (Beispiele aus Reiseportalen / Gästebewertungen):

  • Horizon Hotel Romblon – zentral gelegen, gute Bewertungen für Komfort.

Bildnachweis: https://www.booking.com/

  • The Three P Beach Resort – kleine Strandunterkunft, beliebt bei Reisenden.
  • Stone Creek House, Marlin Bar & lokale Guesthouses – preiswerte Alternativen; einige bieten Verpflegung und organisieren Bootstouren.
  • Ferienwohnungen / Airbnb – gelegentlich verfügbar, praktisch bei mehreren Reisenden.

Praktische Hinweise:

  • Bargeld: Auf der Insel ist Bargeld oft notwendig — Geldautomaten sind begrenzt, hebe deshalb vorher genug Bargeld ab.
  • Scooter/Moped: Mieten ist möglich (typisch ~PHP 400–600/Tag, in manchen Berichten ~PHP 500/Tag) und ist die praktischste Art, die Insel zu erkunden.
  • Verpflegung: Restaurants in Romblon Town sind vorhanden; direkt am Bon Bon Beach gibt es wenig Infrastruktur — Picknick / Snacks einplanen oder Unterkunft mit Verpflegung wählen.

Aktivitäten vor Ort


Bildnachweis: https://www.jonnymelon.com/

  • Spaziergang auf der Sandbank bei Ebbe (Fotomotiv!), Sonnenbaden, Schnorcheln in ruhigem Wasser.
  • Schnorchel-/Bootstouren zu nahegelegenen Spots & Inselchen — viele lokale Anbieter organisieren halbtägige Touren.
  • Tauchmöglichkeiten: Regionale Tauchplätze sind vorhanden; bei Interesse Tauchbasis vorab kontaktieren.
  • Fotos / Drohnen: Die Form der Sandbank ist besonders fotogen; falls du Drohne fliegst, lokale Regeln / Respekt gegenüber anderen Besuchern beachten.

Beste Reisezeit & Wetter

  • Trockenzeit (ca. November–Mai) ist am besten für Strand, klares Wasser und Bootsverkehr. In der Regenzeit (Juni–Oktober) können Fähren unzuverlässig sein.

Praktische Tipps & Vorsichtsmaßnahmen

  • Tiden prüfen: Die Sandbank ist bei Ebbe am imposantesten — plane Besuch nach Tidenkurve, wenn du die Sandbank überqueren oder besonders fotografieren willst.
  • Wenige Einrichtungen: Bring Wasser, Snacks, Sonnenschutz und ggf. Erste-Hilfe-Material mit.
  • Respekt für Natur & lokale Regeln: Müll mitnehmen, nicht auf Korallen steigen und lokale Eintrittsregeln beachten (kleiner Umwelt-/Instandhaltungsbeitrag möglich).

Fazit


Bildnachweis: https://idreamedofthis.com/

Bon Bon Beach auf Romblon Island ist ein sehr lohnendes Ziel für Reisende, die abseits der großen Touristenrouten echte Traumstrände erleben möchten. Die Anreise ist etwas aufwendiger als zu den großen Inseln, das macht den Reiz aber auch aus: Ruhe, wilde Schönheit und ein oft fast privater Strand. Plane deine Transfers sorgfältig, bring Bargeld mit und buche Unterkünfte vor allem während der Hauptsaison. Wenn du Sandbank-Fotos, ruhiges Wasser und entspannte Insel-Atmosphäre magst, gehört Bon Bon definitiv auf deine Wunschliste.

1 „Gefällt mir“

:palm_tree: Palani Beach – Balud, Masbate

Ein stilles, nahezu unberührtes Strandparadies an der Westküste von Masbate – oft als „Boracay ohne Menschenmassen“ beschrieben.


Bildnachweis: https://pinaywise.com/

Wo liegt Palani Beach?

Palani Beach befindet sich in Barangay Palani im kleinen Küstenort Balud auf der Insel Masbate. Die lange, weiße Sandbucht erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet ruhige, seichte Gewässer mit klarem Wasser – ideal zum Schwimmen, Spazierengehen, Sonnenbaden oder einfach nur zum Entspannen ohne Trubel.


Anreise – so kommst du hin

1) Flug nach Masbate City

  • Der bequemste Weg ist ein Flug nach Masbate Airport (Moises R. Espinosa Airport) von Manila oder Cebu aus.
  • Vom Flughafen aus fährst du per Tricycle oder kurzer Taxi-Fahrt zum Bus/Van-Terminal in der Stadt.

2) Weiterfahrt nach Balud


Bildnachweis: https://www.philatlas.com/

  • Vans & Busse fahren von Masbate City nach Balud (ca. 1,5 – 2 h). Vans sind schneller und komfortabler als öffentliche Busse.
  • Alternativ gibt es direkte Bus-RORO-Verbindungen von Manila nach Masbate (relevant für Roadtrip-Planer).

3) Letzte Etappe nach Palani Beach

  • In Balud Town bekommst du Habal-Habal (Motorradtaxi), das dich zum Strand bringt (ca. 10-15 min, kleine Gebühr).
  • Die Entfernung von Balud nach Palani ist etwa 21 km Straße.

Tipp: Es lohnt sich, in der Stadt Essen & Wasser einzukaufen, bevor du nach Palani fährst — vor Ort sind die Auswahlmöglichkeiten begrenzt.


Was macht Palani Beach besonders?


Bildnachweis: https://sandee.com/

Natur pur:

  • Breite, lange weiße Sandbank mit seichtem Wasser – ideal für Familien und Sonnenanbeter.
  • Ruhig und wenig überlaufen, perfekt für Entspannung, Lesen am Meer oder Sonnenuntergang-Fotografie

Local Vibe:

  • Ein paar Einheimische verkaufen frische Kokosnüsse direkt am Strand.
  • Du kannst Hängematten zwischen Palmen nutzen oder einfach barfuß am Wasser entlang flanieren.


Bildnachweis: https://www.tripadvisor.com/

Fotogen & authentisch:

  • Kein Massentourismus, keine großen Bars oder Nachtclubs – dafür unberührte Küste.

:hotel: Übernachtungsmöglichkeiten

Auch wenn Palani selbst noch kein High-End-Resort-Mecca ist, gibt es mehrere Unterkunfts-Optionen in verschiedenen Preisklassen:

Direkt am Strand / in Palani

:right_arrow: Paraiso de Palani Beach Villas – gemütliche Zimmer oder Beach Villas mit Meerblick; idealer Ausgangspunkt direkt am Strand.
:right_arrow: Palani Beach Park Resort – einfache Übernachtung, oft mit Cottages oder Strandbungalows.
:right_arrow: My Q Resort, Shaira’s Beach Resort, SunShai Beach – weitere kleine Resorts oder Guesthouses in der Umgebung.[

:light_bulb: Budget-Alternativen:

  • Kleine Zimmer/Rooms for Rent in einfachen Häusern rund um den Strand (meist günstiger, lokale Preise)
  • Zelten direkt am Strand ist oft möglich, wenn du dein eigenes Zelt mitbringst und den Beach-Care-Taker um Erlaubnis bittest.

:fork_and_knife_with_plate: Essen & Versorgung

  • Vor Ort gibt es nur wenige Restaurants oder Stores – Einkauf vor Anreise nach Masbate City oder Balud ist ratsam.
  • Einige Resorts bieten eigene Küchen oder Grill-Möglichkeiten.

Insider-Tipps & Empfehlungen

:check_mark: Beste Reisezeit: Die Trockenzeit (etwa November–April) bringt meist ruhiges Meer und klares Wetter – ideal für Beach-Urlaub.
:check_mark: Sonnenuntergang: Palani ist bekannt für spektakuläre Sunsets, vor allem bei leicht bewölktem Himmel.
:check_mark: Tagesausflüge: Von Balud kannst du auch z. B. zum Jintotolo Lighthouse oder anderen Stränden weiterreisen.
:check_mark: Cash mitnehmen: Vor Ort gibt es keine oder wenige ATMs, daher genügend Bargeld einplanen


Bildnachweis: https://mesmerizemel.wordpress.com/

Fazit

Palani Beach in Balud, Masbate ist ein noch relativ unbekanntes, aber wahres Juwel für Reisende, die:

  • Abseits der Massen entspannen wollen.
  • Wert auf Natur & Ruhe legen.
  • Sich nicht an großen Resorts oder Party-Stränden orientieren.

Die Kombination aus langer, unberührter Küste, klaren Gewässern und entspannter Atmosphäre macht Palani zu einem lohnenden Ziel – besonders für Backpacker, Naturfreunde und Strandliebhaber.**

2 „Gefällt mir“

Ich möchte hier kurz den " Lebak Katunggan Coastal Eco Park" vorstellen. Dieser liegt ungefähr 9 Kilometer nördlich der Stadt Lebak in der Provinz Sultan Kudarat (Mindanao).
Die Gründung des Parks geht auf einen gewissen Mann namens Astrolabio zurück. In den 70er Jahren kam es durch einen massiven Tsunami an der Küste auf einer Länge von 700 Kilometern zu über 8.000 Toten und Vermissten. In Lebak selbst vermutlich über 160. Dazu kam es an der Küste zu massiver Zerstörung. Ein Grund für die Verwüstiung war das hemmungslose Abholzen der Mangroven für Feuerholz oder auch zum Anlegen von Fischteichen.
Nach der Katastrophe begann Astrolabio sich für den Erhalt der letzten Mangroven und für die Wiederaufforstung dieser einzusetzen. Für interessierte Leser hier ein Bericht aus der Mindanews über die Geschichte des Ecoparks.

Ich bin heute morgen hin gefahren und habe mir die Mangroven angesehen. Über einen mehr als 1 Kilometer langen Steg wandert man Richtung Küste. Die ersten Meter sind aus Beton gebaut, dann geht es auf einem Bambussteg weiter. An der Küste stehen ein paar Cottages. Handysignal gibt es nicht. Ein wirklich besonderer Lebensraum, der für das Ökosystem Küste extrem wichtig ist. Für den Schutz dieser natürlich auch. Ein absolut lohnenswerter Kurttrip.

2 „Gefällt mir“