Laut dem EU-Botschafter auf den Philippinen, Massimo Santoro, ist ein Mineralienabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den Philippinen in Vorbereitung, da beide Länder mögliche Bereiche der Zusammenarbeit ausloten.
Er erklärte, dass die 27 Mitgliedstaaten der EU derzeit mit dem Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen zusammenarbeiten, um Studien zu kritischen Rohstoffen zu erstellen und gemeinsame Ziele im Bereich der Mineralgewinnung zu ermitteln.
„Derzeit erstellen wir gemeinsam Studien zu kritischen Rohstoffen, damit wir besser erkennen können, wie die Europäische Union die Philippinen unterstützen und mit ihnen zusammenarbeiten kann“, erklärte Santoro gegenüber Reportern.
Er fügte hinzu, dass die Studie die Auswirkungen umfangreicher Bergbauaktivitäten auf indigene Völker berücksichtige.
„Wir haben keine konkrete Frist im Sinn. Wir möchten sichergehen, dass das, was wir gemeinsam untersuchen, den Ansichten beider Seiten entspricht“, fügte er hinzu.
Santoro sagte, die EU habe auch eine eigene Studie zu den Bedingungen und aktuellen Märkten des Sektors für kritische Mineralien auf den Philippinen durchgeführt.
Das vorgeschlagene Abkommen soll zudem als Plattform für den Austausch von Fachwissen über nachhaltige Bergbaupraktiken dienen.
Die Philippinen haben ihre Bemühungen verstärkt, mehr Investitionen in ihren Bergbausektor anzuziehen, da sie sich als „Schlüsselakteur“ auf dem globalen Markt für kritische Mineralien positionieren.