Poste später Bilder von letztem Jahr und so sieht es heute auch noch aus.
Bis auf die InetKameras, die nun da sind.
Infrastruktur haben wir auch alles was wir brauchen.
Mit den üblichen Strom- u. Wasserausfällen in der Provinz.
Steckdosen haben wir so viele, dass der Pinoy meinte für was die alle sein sollen.
Also fast alles wie in Europa.
Mich interessiert vorwiegend der Preis für die Gegenleistung die ich bekomme und die passt beim Contractor überhaupt nicht.
Habe auch gar keine Verkaufsabsichten.
Das Haus ist das optische Faustpfand für meine Frau, dass sich später jemand um sie kümmert wenn sie alt ist und wer das tut erbt das hier alles.
Sowie die 6% Erbschaftssteuer dazu.
Meine hauptsächliche Motivation ist ähnlich.
Sollte ich irgendwann mal den Löffel abgeben möchte ich das meine Frau inklusive ihrer Kinder ein solides Haus haben mit geringen Nebenkosten.Das alles sogar so zentral,das man alles ohne Fahrzeug erledigen kann.Und ich trichtere ihr immer wieder ein,egal was kommt ,niemals das Haus beleihen oder verkaufen.
Häufig der Grund hier warum Familien verelenden
Da sind sie nun unsere fehlenden Fachkräfte, machen so komische Berufe heute, nix mehr Handwerk.
Die jüngste Generation der Familie auf der Polzeiakademie hier, gehobene Laufbahn.
Heute gehts mit Verputzen Rest Nordseite weiter.
Hoffe, die Arbeiter kommen wirklich, die arbeiten bei einem Contractor und können daher nur noch Sonntags.
Den Sand dafür haben wir Gestern schon gesiebt, 10 Säcke.
Mal eine Nebengeschichte hier von Gestern.
Pinoymänner sind zum großteil fürchterliche Matschos.
Gestern kamen Aufkäufer Plastik, Glas, Metall vorbei.
Wir hatten Glasflaschen der letzten 2 Jahre noch in der Bauhütte und Plastik.
Also ein ordentlicher Berg.
War ein Ehepaar mit Kind.
Frau hat die reingelassen, ich lass generell keine Fremden rein.
Bring lieber das Zeug selber weg oder lass von Familie erledigen.
Nun gut, jedenfalls Mann ganz Pascha läßt seine Frau alles machen Zeug einsammeln, raus zum Motor schleppen.
Meine Frau motzt den dann an was er eigentlich für einer ist, dass seine Frau alles alleine machen muß?
Der glotzt nur blöd und macht sich mit Sohn vom Acker raus um das geschleppte Zeug von der Frau am Motor zu verzurren.
Frau kommt zurück den Rest holen und heult dass sie sobald sie Geld hat abhaut.
Sicher verdrischt er sie auch regelmäßig, das ist leider hier so üblich und haben wir auch in der Familie.
Ein beschämendes MännerMatscho Kapitel hier im Land.
So, niemand gekommen.
Haben erst jetzt abgesagt.
Müssen heute auch für ihre Firma arbeiten.
Habe mir schon gedacht, dass das nichts mehr wird.
Nachbarschaft rumgefragt ob jemand verputzen kann.
Auch jemanden gefunden, der das kann, der hat aber generell keine Zeit, arbeitet auch für einen Contractor und hat nebenher noch so viel Aufträge, dass er nicht mehr nachkommt.
Der Contractor bezahlt inzwischen alle Mitarbeiter durchgehend, auch wenn er keine Aufträge hat!
Damit ja keiner abwandert, so angespant ist hier inzwischen der Fachkräftemarkt.
Interessehalber fragte ich warum?
Er sagte genau das was ich die ganze Zeit schreibe, weil keine Jungen mehr nachkommen, will der Chef die Alten so lange halten wie es geht.
Dann fragte ich, was machen die Kids?
Studieren alle in Tangub, was wohl? IT natürlich…
Das ist einer der Hauptgründe, warum wir unser sehr großes Lot mit viel zu großem Haus verkauft und in eine Sub mit genau passendem gezogen sind.
Da werden alle Grünanlagen und Straßen vom Sub Personal gepflegt und es gibt für jede Art Reparaturen Firmen und Leute, die kurzfristig Aufträge ausführen.
Wir waren es leid ständig den Hausmeister zu geben.
Die ersten Jahre bin ich auch voller Tatendrang ums Haus herum gesprungen.
Irgendwann kam die Erkenntnis, dass in Phils viele Dinge zu schnell altern und aufgrund niedriger Qualität einfach nicht auf Dauer pflegeleicht anzulegen sind.
Ja, da muß ich dir 100% recht geben.
Vor allem kommt heute noch dazu, es wird bald keine günstigen Arbeitskräfte mehr geben.
Das ist eine Entwicklung, die ich so nicht vorausgesehen, verpennt habe.
Muß mir überlegen was wir da machen.
Die letzten Jahre gab es hier mit Arbeitskräften gar keine Probleme.
2019 waren bis zu 8 Leute täglich hier, ist mal einer ausgefallen, wollte nicht aufs Gerüst oder so, stand schon der nächste vor dem Tor.
Das ist für uns eine ganz neue Entwicklung dieses Jahr.
Das hat uns total überrascht.
Natürlich nicht Wumk.
Passt aber nicht in unseren Plan.
Es ist mein Fehler das nicht frühzeitig erkannt zu haben, nicht deren.
Jetzt gilt es halt sich darauf einzustellen.
Habe mit Frau schon abgestimmt.
Garten macht zu viel Arbeit ohne Helfer.
Also lassen wir den Bermuda das ganze Grundstück bewachsen.
Kein Gemüse mehr.
Pflegeleicht als möglich.
Schwieriger wird es mit der Instandhaltung Haus, wenn wir nicht mehr können.
Da muß noch eine Lösung her.
Ja, Instandhaltung ist ein Problem bei längerer Abwesenheit. Daher haben wir die Idee des Hausbaus begraben und werden voraussichtlich nur eine Art Cottage bauen, wo man es 2-3 Monate aushalten kann. Invest nur soviel, dass ein Totalverlust zu verkraften wäre (unser Grundstück liegt direkt am Pazifik, dazu kommen in der Gegend des Öfteren auch mal stärkere Stürme vorbei. Man weiß also nie was passiert).
Aber auch um ein einfaches Häuschen müsste sich während unserer Abwesenheit jemand kümmern. Da haben wir noch keine Lösung.
Sinnlos ist das bei uns nicht, weil meine Frau hier später auf jeden Fall, nach mir, alt werden will.
Aaaaaber, das stellt sie sich jetzt halt noch so vor…
Die nächste Generation, ob die sich wirklich dann um sie kümmert, das weiß man auch nicht, sie ist jedoch felsenfest davon überzeugt.
Bei uns in Cebu/Mactan war es früher so, dass Arbeiter aus der Provinz kamen.
Unser Hausbau damals wurde von solchen Leuten gemacht. 12 zu Anfang, 5 bei Fertigstellung.
Noch Jahre später klopften die an wegen Arbeit.
Die Schwierigkeit war nur, den ersten Kontakt zu bekommen. Ab da gab es keinen Mangel an Leuten.
Heute sieht es so aus, dass die Leute nicht mehr aus der Provinz kommen, sondern in die Stadt gezogen sind und feste Arbeitsplätze haben.
Natürlich nur die brauchbaren.
Arbeiten ums Haus werden fast nur noch von Firmen gemacht.
Leute selbst bezahlen wird immer seltener, dafür aber viel teurer.
Unser Altersunterschied beträgt gerade mal ein Jahr. Wer weiß wer von uns den Planeten zuerst verlässt. Sollte ich derjenige sein, weiß ich nicht, ob meine Frau „for good“ zurück auf die Philippinen will. Dort sind Enkel, hier in Deutschland werden auch irgendwann Enkel da sein.
Genau so ist es Mc Tan, und diese Entwicklung habe ich nicht einkalkuliert.
Dadurch wird das Wohnen hier wesentlich kostenintensiver.
Das muß man berücksichtigen.