Wie bereits gesagt, haben wir gute Erfahrungen gemacht mit „Little Children of the Philippines Foundation Inc.“ (LCP). LCP ist eine gemeinnützige, nicht-staatliche Organisation mit Sitz in Dumaguete City (Negros Oriental, Philippinen). Unser deutscher Verein (Mabuhay Philippines Förderverein THI e.V.) hatte über LCP die gemeinnützigen Projekte - die wir mit der Siliman University und LCP gemeinsam definiert haben - finanziell und mit Manpower durch deutsche Gast-Studierende gefördert.
Die Organisation wurde 1989 gegründet — mit dem Ziel, Straßenkindern und Kindern in Armut eine Perspektive zu bieten → @July das ist eigentlich die gleiche Idee wie Dein Verein, insofern solltest Du dich mit Ihnen in Verbindung setzen. Dein Verein könnte als Förderverein für LCP dienen, d.h. die Spendengelder, die du generierst, werden dann in Projekte von LCP weitergeleitet, die natürlich eine viel größere Schlagkraft und Erfahrung haben. Du könntest ja für LCP eine Zweigstelle in Manila gründen, geht aber nur mit entsprechender Manpower.
Mission und Ziele von LCP:
LCP verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen, die von Armut, Vernachlässigung, Obdachlosigkeit oder Missbrauch bedroht sind, eine echte Lebensperspektive zu ermöglichen.
Reichweite & Bedeutung
LCP arbeitet hauptsächlich in und um Dumaguete City. Laut Angaben umfasst das „erweiterte Umfeld“ mehrere der ärmsten Gemeinden dort. Compendium of DTI Assisted MSMEs+1
Sie betreut mehrere tausend Menschen — Kinder, Jugendliche und Familien. In Berichten ist von „über 5.000 Personen“ die Rede, die direkt oder indirekt von LCP profitieren. Compendium of DTI Assisted MSMEs
Damit ist LCP eine wichtige soziale Einrichtung vor Ort — insbesondere für benachteiligte und gefährdete Kinder und ihre Familien.
Struktur & Transparenz:
LCP ist registriert als Non-Profit NGO („non-stock, non-profit corporation“). pcnc.com.ph+1
Sie wurde als sozial-wohlfahrtliche Organisation zertifiziert durch den Philippine Council for NGO Certification(PCNC). pcnc.com.ph
LCP kooperiert mit einer übergeordneten Organisation, Little Children of the World (LCW), die in den USA ansässig ist und LCP unterstützt — z. B. durch Fundraising, Verwaltung und Kommunikation mit Sponsoren.
Wichtige Hinweise & Kontext
LCP ist ausdrücklich als „non-denominational Christian organization“ beschrieben — also christlich orientiert, aber laut eigener Darstellung nicht an eine bestimmte Kirche gebunden. Compendium of DTI Assisted MSMEs+1
Sponsoring-Programme sind Kernbestandteil ihrer Arbeit: Interessierte Personen oder Gruppen können Kinder „adoptieren“ bzw. finanziell unterstützen, damit diese Zugang zu Bildung, Unterkunft, Nahrung und Betreuung erhalten. Little Children of the World+1
Neben Bildung und Unterbringung spielt soziale Integration eine große Rolle: Ziel ist, Kindern eine Perspektive zu geben, sodass sie später ein selbstständiges und menschenwürdiges Leben führen können — inklusive Ausbildung bzw. Berufsaussichten.
Kritikpunkte (mangelnde Transparenz):
LCP ist laut Philippine Council for NGO Certification (PCNC) als NGO registriert und zertifiziert im Bereich Sozial-Wohlfahrt. PCNC
Auf der PCNC-Seite existiert ein Bereich „Annual Report / Publications / Forms / NGO Regulations“ — allerdings: Der Inhalt scheint derzeit nicht verfügbar zu sein („Content Unavailable“). PCNC
Es existieren Online-Hinweise (ältere) die besagen, dass LCP um das Jahr 2000 herum etwa „3.000 low-income Filipinos, Kinder und Eltern in 15 Gemeinden“ betreut habe. Danilozuno
Die externe Unterstützerorganisation Little Children of the World (LCW), die mit LCP kooperiert, listet unter „Leadership“ einige Personen. Das gibt einen Hinweis auf Struktur, aber keine transparenten aktuellen Programm- oder Finanzzahlen. Little Children of the World
Woran es hapert / warum Transparenz schwierig ist
Der offizielle „Annual Report“ von LCP — der auf der PCNC-Seite angekündigt wird — ist derzeit nicht online zugänglich (der Bereich „Publications“ zeigt keine Inhalte). PCNC
Es gibt keine aktuell frei zugänglichen, unabhängigen Evaluationen oder Impact-Reports, die ich finden konnte — zumindest nichts nach dem Jahr 2000 mit klaren Angaben zur Zahl der betreuten Kinder, Ausgaben, Spenderzahlen oder Wirkungen.
Die vorhandenen Angaben scheinen überwiegend intern oder vor vielen Jahren erhoben — damit schwer nachprüfbar und nicht aktuell.
fuer mich persoenlich ist eine organisation die kinder unterstuetzen will erst dann glaubwuerdig wenn sie in der lage ist alle gelder offiziell und fuer spender uebersehbar aufzuschluesseln .
zu viel schindluder wird mit guten absichten und ruehrend schoenen worten betrieben und zu viele schafe finden das so schoen und gebrauchen das als mentales ruhekissen
Du spielst wahrscheinlich auf den KI-generierten Text an, den @Prof eingestellt hat.
Grundsätzlich hast du recht, aber ich würde vor jeder Spende eine Vertrauensbasis mit dem Empfänger aufbauen wollen. Schlussendlich bleibt bei allem und jedem ein Restrisiko.
Bei KI-generierten Texten kann ich nur davor warnen, auf eine 100-prozentige Trefferquote zu hoffen. Nicht immer ist alles für die KI zugänglich. So stehen beispielsweise Informationen manchmal nur Mitgliedern einer Webseite zur Verfügung. In diesem Fall geht die KI-Suche leer aus. Dazu hat nicht jede Version Zugriff auf alles.
Auf der obigen Webseite gibt es sehr wohl operative Zahlen: 89 % gehen beispielsweise in aktive Projekte. Wenn man es genauer wissen will, muss man allerdings bei der NGO/e.V. nachfragen.
Wir als Forum können nur Vermittler zwischen den Parteien sein. Jeder muss selbst erkennen, ob und wo er sich engagieren will.
eigentlich meine ich nicht nur KI , ich habe speziell hier in den phils in den letzten knapp 25 jahren viele schlechte erfahrungen mit dergleichen vereinigungen / organisationen oder wie immer sich die spendensammler nennen gemacht , gefuhlt waren das mehr als die echten . . .
und zu deinem letzten satz , es sollte doch die notwendigkeit des organisators sein ein glaubwuerdiges , stimmiges und vertrauenswuerdiges erscheinungsbild herzustellen , der spender wird da schon wesentlich mehr probleme haben
und wie geht das am einfachsten ? durch zahlungsoffenlegung , und nicht durch (digitale) klingelbeutel
Das Beste ist nach meiner Erfahrung nur Projekt-bezogen und nicht „allgemein“ zu spenden, d.h. mit der NGO das Projekt vorab konkret abzustimmen (z.B. Renovierungs-Maßnahmen) und dann eine projektbezogene Abrechnung der Mittelverwendung zu erhalten; macht natürlich nur bei höheren Beträgen Sinn!
Noch eine Stufe sicherer, ist es nur mit Sachleistungen zu helfen, d.h. dass wir bei unserem Kindergarten neues Inventar selbstständig beschaffen und dann zur Verfügung stellen oder sogar mit eigenen Carpenter Renovierungsarbeiten durchführen lassen. Ein steuerlicher Spenden-Abzug scheidet dann aber natürlich aus.
Das löst bei mir eine Reaktion aus. Ich werde dann demnächst einmal die andere Seite, aus meiner Sicht, etwas näher beleuchten unter dem vielsagenden Titel 'Wie ich von meinem Hilfesyndrom befreit wurde", in einem anderen Thema.
ja , es ist bemerkenswert wie viele „einwanderer“ , speziell in den ersten jahren , gefuehle dieser art entwickeln , dabei habe ich realisiert dass es meist von frischen expats kommt die sich in der provinz niederlassen und dort ihre ersten erfahrungen machen . ich habe das an mir selber damals bemerkt , man entwickelt in bestimmten situationen mitleid , viele sind dann so beeindruckt dass sie meinen aktiv werden zu muessen , was ja nicht negativ sein muss , nur gibts so eine alte regel von „aufwand und ertrag“ und das habe ich lange zeit beobachtet und nebenbei ein „armes kind“ zu mir geholt und den lebensweg bis zum ende der schule begleitet „elementary bis college“ , ich finde das bis heute effektiver , vorausgesetzt das diese kinder nicht zur familie gehoeren
und
es sind nur meine wahrnehmungen und es gibt sicher auch ausnahmen . .
Wir helfen nur im Clan.
Da ich schon in den 90ern länger auf den Phils war, kannte ich das schon alles, das gibt es schon immer.
Ich habe schon ziemlich früh mit meiner Frau vereinbart, wem wir helfen, wenn wir mal Geld haben sollten, was ja zuerst bei mir überhaupt nicht vorhanden war.
Mama, Papa und Geschwister, (Ausbildungen).
Danach Ende, sonst niemandem mehr.
Auch nicht den Kindern der Geschwister, da wurde natürlich auch versucht, dass wir doch helfen müssten, da ist meine Frau dann knallhart geblieben.
Heute ist es so, dass nur Mama noch ab und zu Geld von uns bekommt, also das Ganze haben wir zum größten Teil hinter uns.
Ich muss sagen, das hat auch ganz gut funktioniert, es arbeiten alle, bis auf Mama, die hockt halt nun die meiste Zeit alleine Zuhause rum… nicht ganz, wenn wir nicht da sind, ist ja unser Hund bei ihr…