Ein Besuch beim Cape Bojeador Lighthouse – Ein echtes Highlight in Ilocos Norte!
Dann beginne ich auch gleich mit dem Cape Bojeador oder Burgos Leuchtturm.
Foto: Wikipedia - * CC0 File:Cape Bojeador Lighthouse
Wenn du dich für historische Leuchttürme und atemberaubende Aussichten begeistern kannst, dann solltest du das Cape Bojeador Lighthouse in Burgos, Ilocos Norte, auf deine Reiseliste setzen! Dieses beeindruckende Bauwerk thront majestätisch auf einer Klippe mit Blick auf das Südchinesische Meer und ist ein echtes Wahrzeichen der Region.
Ein bisschen Geschichte
Foto: Public Domain - File:Ilocos Norte - Cape Bojeador Lighthouse Construction, 1893
Der Leuchtturm wurde 1892 während der spanischen Kolonialzeit in Betrieb genommen und diente dazu, Schiffe entlang der gefährlichen Küste von Nord-Luzon zu leiten. Bis heute ist er aktiv, auch wenn er mittlerweile automatisiert wurde. Die Architektur ist im klassischen spanischen Stil gehalten, mit roten Backsteinmauern und einem achteckigen Turm, der sich perfekt in die Landschaft einfügt.
Am 13. August 2004 wurde der Cape Bojeador Lighthouse von der philippinischen Regierung zum National Historical Landmark erklärt. Ein Jahr später, am 20. Juni 2005, erhielt er zusätzlich den Status eines National Cultural Treasure. Damit zählt er offiziell zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Landes.
Die Beleuchtung – Von Kerosin zu Solarenergie
Ursprünglich war der Leuchtturm mit einer Fresnel-Linse erster Ordnung ausgestattet, die ein starkes Licht erzeugte. Doch das verheerende Erdbeben von 1990, das große Teile von Luzon erschütterte, beschädigte die empfindliche Linse und brachte die Mechanik aus dem Gleichgewicht. Seitdem ist das ursprüngliche Beleuchtungssystem außer Betrieb.
Foto: Wikipedia - * CC BY-SA 3.0 File:Pressure vessel for Cape Bojeador Light 2005
Heute wird der Lichtstrahl von einer modernen elektrischen Lampe erzeugt, die durch Solarpaneele mit Energie versorgt wird. Früher hingegen verwendete der Leuchtturm druckbetriebene Kerosinlampen, ähnlich den bekannten „Coleman-Lampen“. Noch 2005 konnte man die alten Druckbehälter und Dochte für die Lichter in einem Schuppen auf dem Gelände finden – ein echtes Stück Geschichte!
Die Aussicht – einfach atemberaubend!
Sobald du die Stufen zum Leuchtturm erklommen hast, wirst du mit einer spektakulären Aussicht belohnt. Von hier oben kannst du das endlose Meer und die raue Küstenlinie bewundern – ein perfekter Ort für Fotos und eine kurze Verschnaufpause. Wenn das Wetter klar ist, kannst du sogar weit entfernte Inseln am Horizont entdecken.
Tipps für deinen Besuch
- Beste Besuchszeit: Früh morgens oder am späten Nachmittag, um der Mittagshitze zu entgehen.
- Eintritt: Der Leuchtturm kann kostenlos besichtigt werden, aber eine kleine Spende für die Instandhaltung ist immer willkommen.
- Anfahrt: Am besten erreichst du ihn mit einem Auto oder einer geführten Tour von Laoag aus.
Falls du also mal in der Gegend bist, solltest du dir dieses historische Juwel nicht entgehen lassen. Es ist nicht nur ein großartiger Fotospot, sondern auch ein Stück lebendige Geschichte, das dir einen Einblick in die maritime Vergangenheit der Philippinen gibt.
Warst du schon einmal dort? ![]()


