Da ich gerade im Nord-Osten von Negros abhängen muss, stellt sich die Ernährung als katastrophal heraus.
Im einzigen Ressort weit und breit ist das Essen hart an der Genussgrenze.
Gestern abend Pork totgebraten, harter Reis und ein Fingerhut Soße dazu.
Frühstück heute 2 Eier, ca. 8g Bacon und uraltes Toastbrot dazu.
Kaffee gebrüht, immerhin, aber Milch aus dem Baukasten. Sonst nichts weiter.
Also ins Auto geworfen und in die nächste Stadt gefahren. Der Supermarkt spottet jeder Beschreibung. Kein Gemüse, kein Fleisch, nur künstlicher Müll, dazu das meiste mit Süßstoff, sogar das Toastbrot.
Keine trinkbare Limonade, kein Yoghurtdrink ohne Süßstoff…
Auf dem Rückweg einen Obststand gesucht. Gab keinen. Die lokale Bekannte hat auf meinen Wunsch nach einer Mango nur gelacht.
Jetzt habe ich auch wieder die Scheisserei. Schon das 2. Mal seit November.
Ich war vor Jahren schon mehrfach in dieser Gegend, aber so schlimm war es damals nicht.
Ein kompletter lost place hier südlich von Escalante.
Warum fressen die Pinoy, umgeben von riesigen Zuckerrohrplantagen, Süßstoff?
Wo denn genau? Ich werde demnächst evtl. die Fähre von Nord - Negros nach Cebu nehmen, überlege noch ob von San Carlos oder Escalante, dann weiter nach Bogo.
Die Geschichte erinnert mich etwas an meinen Aufenthalt in Carles / Panay.
Und wie sieht es im lokalen öffentlichen Markt aus?
Emfehle die Fähre Barcelona/Escalante - Tabuelan. Asnar Shipping. Preise im Net.
Aus unerfindlichen Gründen ist die billiger als San Carlos- Tuburan.
2.5 Stunden Fahrzeit.
Es gibt auch noch nebendran den Pier Danau - Tabuelan.
Aus Gründen habe ich es nicht zum Markt geschafft. War eh schon Mittag.
Heute Diät, morgen wird gegrillt. Fische gibt es immerhin.
Ich tendiere mittlerweile dazu, die noch recht neue Verbindung Dumaguete - Tagbilaran zu probieren. Fährt zwar nur drei Mal in der Woche, würde bei mir aber passen.
Falls Du Lust hast die Gegend etwas zu erkunden…Salvador Benedicto ist eine recht geile Gegend, 700m hoch.
Dort gibts das Restaurant KUSINATA, sehr nett, mit Blick und gutem Essen:
Kusinata steht auch auf meiner Liste, es mal zu besuchen.
Soll ja keine rein typische philippinische Küche sein, sondern auf der Küche der Aeta’s aufbauen.