als langzeit expat wuerde ich noch hinzufuegen das auch das essen ans klima anzupassen ist , also weniger fleisch und mehr obst , salate und gemuese , vor allen dingen nicht sehr spaet (auch wenn das kulturbedingte probleme gibt
. wer von seinem idealgewicht weiter entfernt ist hat generell groessere problemchen
Mit zunehmendem Alter macht mir die Wärme immer mehr zu schaffen. BMI von 25.
Die Ernährung ist auch problematisch. Besonders nach meiner dünnflüssigen Erfahrung Anfang
des Jahres bin ich Salat gegenüber sehr mißtrauisch geworden.
Daraus resultiert leider eine fleischlastige Ernährung, schmackhaft, aber auch auftragend auf Dauer.
Pocari hatte ich ja auch reichlich getrunken. Schmeckt mir nicht und ist mit Glukosesirup, dem „schlimmsten“ aller Zucker.
Beim nächsten Langzeitaufenthalt werde ich wieder Rehydrierungspulver aus der Pharmacy holen und sehr reichlich verdünnen. Damit schmeckt das Wasser nicht so tot und es ist kein Zucker drin.
Die Klimaanlage ist im städtischen Bereich unabdingbar.
Die Anlagen stehen auf 27 Grad im Schlafzimmer und 28 bis 29 im übrigen Haus. Da aber nur bei Bedarf.
Im Schlafzimmer liegt die gemessene Temperatur ausserhalb des Luftstroms bei 25 Grad.
Es gibt aber doch auch jede Menge leckeres Gemüse zum Kochen. Keine Infektionsgefahr, füllt den Magen, du kannst die Fleischportion verkleinern, ernährst dich gesund und sparst Kalorien.
Na, die Auswahl an Gemüse in Cebu finde ich nun nicht gerade so üppig.
Und wichtiger noch, die optische Qualität ist oft eher appetitzügelnd.
Salat und frisches Gemüse hole ich in Deutschland dann nach.
In Phils gehen wir eigentlich überwiegend aus zum Essen.
Für den nächsten Aufenthalt haben wir uns aber vorgenommen, vermehrt nach Tiefkühlgemüse Ausschau zu halten. Da gibt es ein wachsendes Angebot. Mal sehen, ob das taugt.
Noch muss ich auf die Pfunde nicht besonders achten. Das pendelt sich ohne Diät immer wieder gut ein.
Die Kilos nach der Zwangsdiät sind auch wieder da. Die Gürtel sitzen wieder im gleichen Loch, wie zuvor.
Wenn ich sehe, wieviel und vor allem welches Fleisch Pinoys essen, bin ich um Welten gesünder dran.
Im Bezug auf Cebu kann ich nicht mitreden - aber selbst hier auf Guimaras gibt es eine recht gute Auswahl. Blattsalate verwende ich hier gar nicht, aber Tomaten(die roten!), Gurken, Karotten (vorher gekocht, oder mal als Rohkost gehobelt) und Rettich finde ich schon gut. Daraus kann man(n)
schon einen schmackhaften Salat zaubern.
Gegen zu viel Fleischkonsum gibt es gelegentlich mal Bratkartoffeln evtl.mit nem Ei drüber. Dazu dann Salat - hmmmmmh😋
Schweinefleisch (hier überall gebräuchlich) setze ich weniger ein. Naja, schonmal zum Grillen…
Sonst gibt es gern mal Hähnchen in Variationen oder Fisch/Meeresfrüchte.
Und für mehr (internationale) Auswahl fahre ich eben zum Einkaufen in die Hauptstadt Iloilo. Essiggurken für 'nen Kartoffelsalat z.B.oder Senf und mal ein bißchen Auswahl bei Obst.
Vor allem aber Butter und Joghourt, da wir gerne mal zum Frühstück Müsli mit Obst dazu mischen.
Alles in Allem komme ich gut zurecht mit der Ernährung. War jetzt 5 Monate dort und habe nicht viel vermisst - bis auf Brot. Das meist süße und „lapprige“ Weißbrot ist nicht so meins, deshalb werde ich beim nächsten Mal einen Brotbackautomaten kaufen und mein Sauerteig-/Körnerbrot selber backen.
Ich fand damals den Upo, eine Kürbisart, sehr lecker. Schälen, Kerngehäuse entfernen und in dünne, gabelgerechte Scheiben schneiden. Mit etwas Butter dünsten, Salz und Pfeffer.
Hat eine zarte, feine Konsistenz, hat mich an ganz zarte Kohlrabi erinnert.
Pinays berichteten mir, dass sie ihn nur für Hühnersuppe nehmen, Kerngehäuse incl. Ich weiss noch, dass Fritzcat/Almdudler (einige hier werden sich an ihn erinnern) ziemlich Stress mit seiner Frau bekam, als er es nachkochen wollte. Das Kerngehäuse müsse drin bleiben, hätte sie immer so gemacht.
Oder Auberginen auf dem Grill fast verbrennen lassen, dann die schwarze Haut abziehen, etwas Butter und Salz auf das weiche Innere, masarap. Ruhig ein paar mehr machen, am nächsten Tag mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch braten, Rührei drüber, lecker lecker. Gerne auch als Frühstück.
An Kohlrabi erinnert mich besonders Chayote. Die mag ich sehr, mit einer leichten, etwas pfeffrigen Sauce. Haben wir auf den Philippinen recht häufig gemacht. In Carenderias oder Restaurants habe ich selten Gerichte mit Chayote entdeckt.
Ansonsten mache ich keine großen Unterschiede beim Essen, egal welche Temperatur herrscht. Westliches Essen nehme ich auf den Philippinen recht selten zu mir. Passt in dem Klima irgendwie nicht.
Was mir noch zu Gute kommet ist, dass ich völlig brotfrei leben kann.
Gurke, Tomate, Paprika, Zwiebel, Feta, bisschen Öl und Gewürze - fertig ist der Bauernsalat. Geht gut in der Hitze und passt zu vielen Sachen.
Ich denke das jeder der es möchte sich auf den Philippinen gesund ernähren kann. Auf den Märkten gibt es jeden Tag frisches Obst und Gemüse, da braucht es selten Tiefkühlkost(
).Zudem gibt es mageres Fleisch vom Rind oder vom Kerabau (sehr gesund). Schweinefleisch ist nicht so meins, aber die meisten Philippinen lieben es. Dann gibt es noch Hühner in allen Varianten (Adobo, Manok inasal etc.). Und zuletzt die Riesenauswahl an Meeresfrüchten und Fischen. Wer da Probleme hat sich gesund zu ernähren lebt vielleicht im falschen Land ![]()
Bei dem Thema bin ich auch eher skeptisch. Ich denke da an die vielen Stromausfälle - manche tagelang.
Und ob jeder Store einen funktionierenden Generator hat?
?
Im großen Supermarkt in der Hauptstadt habe ich da weniger Bedenken und kaufe da auch mal Grillwürstchen als TK. Im Rucksack eine Kühltasche mit Eisakkus im Handtuch eingewickelt bringt man die Sachen schon mal 2 Stunden bis nach Hause ohne Schaden.
Und Gemüse (wie vorher geschrieben) gibt es eigentlich in vernünftiger Qualität vor Ort.