Erfahrungen zum Fort Ilocandia Resort, Laoag City, Ilocos Norte

Das Fort Ilocandia Resort Hotel ist ein 5-Sterne-Resort im Norden der Philippinen. Es liegt in der Nähe von Laoag City, Ilocos Norte.

Das Besondere daran: Es sieht nicht aus wie ein typisch modernes Hotel, sondern ist im spanisch-kolonialen Stil erbaut. Die gesamte Anlage besteht aus charakteristischen roten Backsteinen, was ihr ein sehr rustikales und majestätisches Aussehen verleiht.

Die Marcos-Verbindung: Das Resort wurde ursprünglich in den 1980er Jahren unter der Herrschaft von Ferdinand Marcos erbaut – angeblich rechtzeitig zur Hochzeit seiner Tochter Irene. Es spiegelt den opulenten Stil dieser Ära wider.

Architektur: Die Gebäude sind so angeordnet, dass sie einen großen Innenhof umschließen. Die roten Ziegelwände und die geschwungenen Treppen sind ein absoluter Magnet für Fotografen.

Vielseitigkeit: Es ist nicht nur ein Hotel, sondern ein riesiger Komplex mit:

  • Einem eigenen Casino.
  • Einem Golftrainingsplatz.
  • Direktem Zugang zu den Sanddünen von La Paz.

Wenn du dort bist, geht es weniger um „Sightseeing“ im klassischen Sinne eines Museums, sondern eher um das Erlebnis:

  • Architektur bewundern: Ein Spaziergang durch die Gärten und die Flure mit den hohen Decken fühlt sich an wie eine Zeitreise.
  • Die Umgebung nutzen: Da es direkt an der Küste liegt, ist es der perfekte Startpunkt, um die berühmten Sanddünen zu erkunden.

Mein Fazit:

Selten habe ich ein so weitläufiges Resort auf den Philippinen gesehen. Zwar sind die Zimmer etwas in die Jahre gekommen und einige Bereiche der Außenanlage könnten einen neuen Anstrich gebrauchen, aber der Hauptkomplex ist für den Preis unschlagbar und unerreicht.

Bilder:

Es wurde für diese Hochzeit errichtet. Die Locals wissen das im Detail, die Gegend hat wirtschaftlich davon profitiert.

Allerdings gibt es auch andere Berichte (KI unterstützte Recherche):

"Hier sind die Details zu den weitreichenden Maßnahmen unter der Leitung von Imelda Marcos:

  • Bau des Fort Ilocandia: Das Resort wurde in einer Rekordzeit von nur 45 Tagen speziell für die Hochzeitsfeierlichkeiten errichtet. Es sollte als luxuriöse Unterkunft für die 500 geladenen internationalen Gäste und Berühmtheiten dienen.
  • „Säuberung“ der Infrastruktur: Unter der Regie von Imelda Marcos wurden schätzungsweise 1,3 Millionen US-Dollar (teilweise aus Regierungsgeldern) ausgegeben, um die gesamte Strecke zwischen dem Flughafen Laoag und dem Hochzeitsort in Sarrat zu „verschönern“.
  • Vertreibung und Beseitigung von Armut: Um einen makellosen Eindruck bei den ausländischen Gästen zu hinterlassen, wurden entlang der Fahrtrouten Hütten von armen Bewohnern abgerissen oder durch provisorische Zäune und Mauern verdeckt. Menschen, die in diesen Gebieten lebten, wurden teils gewaltsam umgesiedelt.
  • Logistischer Aufwand: Für die Hochzeit wurden 24 Flugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft und 50 Busse für den Transport der Gäste reserviert. Zudem wurden historische Gebäude in Sarrat im Eiltempo restauriert.

Quellen: Time MagazineTime Magazine +3

Das Fort Ilocandia steht heute noch als 77 Hektar großes Resort, wird aber oft als „alternd“ und als Denkmal für die opulenten Exzesse der Marcos-Ära beschrieben."