Ich war vor einiger Zeit in der Lim Ket Kai Mall und habe mir die elektronischen Spielautomaten angeschaut – für Kinder und Erwachsene. Eigentlich war es ein Freitag, aber los war hier wenig. Ein paar Eltern mit Kindern, einige Erwachsene alleine oder in Gruppen, ein paar Jugendliche. Trotzdem fand ich die Szenerie interessant genug, um sie festzuhalten.
Was habe ich gesehen?
- Ballwurfmaschinen, die Zeit und Treffer zählen.
- Elektronisches Fischfang-Spiel an Bildschirmtischen.
- Rennspiele mit Autos, Motorrädern und Booten vor Monitoren.
- Glücksspielautomaten, bei denen Münzen durch Einwurf weiter geschoben werden – locken mit Gewinnen.
Jedes Spiel war zeitlich begrenzt und kostete am Ende echtes Geld – schließlich wollen die Investoren der Mall auch leben.
Und was ist mit den alten Kinderspielen?
Ich erinnere mich an meine Kindheit oder sehe Kinder in ärmeren Vierteln oder auf dem Land:
- Straßenfußball mit selbst gebastelten Toren.
- Hüpfspiele mit Kreide auf dem Boden.
- Murmelspiele im Sand oder auf der Straße.
- Fangen und Verstecken ohne Zeitlimits oder Münzeinwurf.
- Selbst gebaute Spielzeuge – aus Holz, Dosen, was gerade da war.
Hier geht es nicht um Geld, sondern um Kreativität, Bewegung und echtes Miteinander. Kein Countdown, kein „Game Over“ wegen leerem Guthaben.
Mein Fazit:
Die Mall-Spiele sind bunt, laut und verlockend – aber kalt und berechnend. Die alten Spiele? Vielleicht weniger glänzend, aber lebendig und voller Freiheit.
Ich würde gern ein Video von diesen Straßen- und Landspielen machen, aber bisher hat es noch nicht geklappt. Vielleicht braucht es gar keine Aufnahmen – die Erinnerung reicht, um den Unterschied zu spüren.
Mein Video
MALL GAMING & KID’S ENTERTAINMENT
Was denkt ihr? Spielautomaten oder Straßenspiele – was prägt Kinder mehr?