E-Bikes sind nicht mehr erlaubt auf öffentlichen Strassen

Philstar, 03/01/2026
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E-Trikes jetzt auf den Hauptstraßen von Metro Manila verboten

Das Land Transportation Office (LTO) hat gestern unter Berufung auf Verkehrs- und Sicherheitsvorschriften damit begonnen, das Verbot von Elektromopeds und Elektrofahrrädern auf mehreren Hauptverkehrsstraßen in Metro Manila durchzusetzen.

Das Verbot gilt für die EDSA, die C-5 Road, den Roxas Boulevard und den Abschnitt von der Quirino Avenue bis Magallanes, der an den South Luzon Expressway (SLEX) anschließt, entsprechend den bestehenden Vorschriften der Metropolitan Manila Development Authority (MMDA).

LTO-Chef Markus Lacanilao sagte, dass diese Maßnahme aus Gründen der Verkehrssicherheit getroffen wurde, da die Hauptverkehrsstraßen für schnellere und größere Fahrzeuge ausgelegt seien.

„Diese Hauptstraßen sind aufgrund der Verkehrsgeschwindigkeit, des Verkehrsaufkommens und der Straßenbreite nicht für E-Trikes geeignet. Die Vermischung von langsamen, leichten Fahrzeugen mit dem schnellen Verkehr stellt eine klare Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar“, sagte Lacanilao.

Er betonte, dass die Durchsetzung des Verbots dem Schutz der Autofahrer und Pendler diene und nicht darauf abziele, die Nutzung von E-Trikes vollständig zu verbieten.

„Wir sind uns bewusst, dass viele Menschen für ihren täglichen Transport auf E-Trikes angewiesen sind. Die LTO ist bereit, in den kommenden Tagen mit lokalen Behörden und Branchenvertretern zusammenzuarbeiten, um sichere und geeignete Routen für E-Trikes zu ermitteln“, fügte Lacanilao hinzu und forderte die Öffentlichkeit auf, sich an die Verkehrsregeln zu halten, um einen geordneten Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten.

E-Trike-Betreiber, die auf verbotenen Straßen unterwegs sind, müssen mit Strafen gemäß dem Republic Act 4136 (Land Transportation and Traffic Code) und der Joint Administrative Order 2014-01 rechnen. Die Sanktionen umfassen Geldstrafen und möglicherweise die Beschlagnahmung des Fahrzeugs.

Die LTO betonte, dass es sich bei der Maßnahme um eine vorübergehende Sicherheitsmaßnahme handelt, bis umfassendere gemeinsame Richtlinien des Verkehrsministeriums (DOTr) und anderer betroffener Behörden vorliegen.

Um eine ordnungsgemäße Umsetzung zu gewährleisten, wird die LTO in kritischen Bereichen entlang der betroffenen Straßen Polizeibeamte einsetzen, um die Autofahrer zu informieren und die Richtlinie durchzusetzen.

Die Behörde forderte die Öffentlichkeit auf, im Interesse der öffentlichen Sicherheit zu kooperieren und die bestehenden Verkehrsregeln strikt einzuhalten.

Eigentlich ist es doch kompletter Nonsens, wenn man sich die Gsamtsituation ansieht:

Auf den Philippinen fährt alles und überall, egal ob erlaubt oder nicht.

Schwerlast-LKWs zigfach überladen und auf abgefahrenen, fünf mal runderneuerten Formel 1 „Sliks“ und mit übernächtigten Fahrern auf Shabu.

Trikes fahren, außer auf den Pay-Toll Highways überall und nicht wenige Abends, zumindest was das Rücklicht betrifft, komplett unbeleutet.

Alles was Räder hat nachts mit „Flakscheinwerfern“ als Frontlicht, was die Heimfahrt am Abend ohne Sonnenbrille zum Gesundheitsrisiko werden lässt.

Fahrradtrikes im Fußgängertempo und ohne jegliche Beleuchtung immer und überall.

Insofern finde ich ehrlich gesagt die Sanktionierung der E-Bikes bzw. E-Tuk-Tuks total daneben, zumal diejenigen, die sich die Fahrzeuge gekauft haben sich eugentlich hätten darauf verlassen können müssen, dass die Dinger - noch dazu von der Antriebsart modern und umweltfreundlich - legal sind (ansonsten hätte man sie nicht in den Verkehr bringen dürfen - und wenn die philippinischen Behörden dies nicht gecheckt haben, darf man es nicht denjenigen „zum Verhängnis“ machen, die vergleichsweise viel Geld dafür ausgegeben haben (Gutverdiener kaufen sich sowas ohnehin nicht, außer um an den Strand zu fahren).

Und mal ehrlich, ob ein E-Bike, ein Trike, oder gar ein Fahrrad-Trike vor mir herschleicht, ist im Endeffekt egal, ich muss immer auf eine Gelegenheit zum Überholen warten.

Das Größte Problem sind m.E. nach wie vor Tricyles, die auf Überlandstraßen vehement auf der linken Spur fahren, um mit fünf kmh mehr die überladenen LKWs auf der rechten Spur zu überholen.

Am „Ende des Tages“: E-Bike Tuk-Tuks mögen hier und da nervig sein aber sie stellen, abgesehen davon, dass sie langsam sind, keine Verkehrsgefährdung dar - so jedenfalls meine bisherige Erfahrung.

Die LKW fahren ja auch meistens auf der linken Spur.

Die ganze Gemengelage von kriechennden Fahrzeugen und Tricys, Jeepneys oder ähnliche Vehikel, die anhalten, wo sie wollen, sorgen eigentlich überall für Stau und Verkehrschaos.
Mit dem Motorrad kann man sich ja oft noch irgendwie durch das Durcheinander durchschlängeln. Auto fahren würde mir da ziemlich auf die Nerven gehen.

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Was heißt denn in Verkehr bringen?
Die Dinger haben gar keine Zulassung.

In Cebu und auf Mactan sind einige Straßen für Tricycles gesperrt.
Das ist auch gut so.
Es spricht also nichts dagegen, gezielt für diese Golfcarts u.ä. zu sperren.

Also quasi einfach noch mal den Status Quo festgeschrieben, denn das war vorher schon prinzipiell so (mal durfte man auf dem Radweg fahren, den kann man bei o.a. Strassen ja mal suchen, mal gar nicht). Von einem generellen Verbot weit entfernt.

i see what you did there :smiley:

Das stimmt nicht, sie sind zulassungsfrei.

Allerdings gilt das Memorandum Circular was ich oben mal verlinkt habe, und deswegen kann man die Dinger nicht einfach verbieten und die Investitionssicherheit ist zumindest vorerst weiterhin gegeben. Da hängen ja zusätzlich auch Geschäfte und Arbeitsplätze dran.

Gutverdiener haben das übrigens auch, für den Nahverkehr. Jedes Mal mit dem dicken Diesel zum Palengke zu fahren frisst mehr Sprit als der Einkauf kostet ( :wink: ) und man braucht jemanden mit Führerschein. Mit dem Moped ist doof wenn’s regnet, und man braucht (zumindest theoretisch) jemanden mit Führerschein. Hier in der Zivilisation wird das auch ab und an mal recht ernstzunehmend kontrolliert.

Mit den Elektro-Dingern kann man mal schnell die Helferin losschicken (nachdem man den Speed-Wähler auf 1 oder 2 gestellt hat), oder den Halbwüchsigen mit dem Hund zum Grooming. Ist schon recht praktisch, und obendrein recht billig in Anschaffung und Unterhalt, im Vergleich zu sowohl Auto als auch Moped.

Ich war selbst auch schon mal mit so nem Teil mein Kind zur Schule bringen oder von der Schule abholen, fürs Kind war es ein „Adventure“ und die anderen Papas meinten, wenn sie es nicht so weit hätten, täten sie es mir gleich. Plus: ein Kano im Ebike zieht mehr als der Typ, der mit der V-Klasse vorgefahren kommt :wink: – für Sie getestet. (Vielleicht hab ich auch nur besser ausgesehen, aber da würde ich mich nicht drauf verlassen :smiley: )

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Der Schwager bekam jetzt vom Enforcer gesagt, dass er auch auf dem Highway fahren dürfe, er soll nur nicht so weit fahren. :man_shrugging:

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