Cane Toad - der "Hundekiller" der Philippinen

Ich hab mein Grundstück hier so abgesichert das diese giftigen Kröten nicht reinkommen können.Mehrere Hunde von Bekannten sind durch Diese schon gestorben.Eine wirklich weit verbreitete Plage

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Wie hast Du denn dein Grundstück gegen diese „Giftkröten“ abgesichert - und wie sehen die Dinger denn aus?

Ich habe auf unserem Land schon mal so eine große dunkelbraune Kröte gesehen. Sind die das??

Um mein Grundstück herum ist eine hohe Mauer und sämtliche Drainage- und sonstige Öffnungen sind mit feinmaschigem Drahtnetz gesichert.Hält nicht nur diese Kröten ab

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Bei uns in Cagayan de Oro wurden diese Biester ‚American Frog‘ genannt. Eine solche wurde unserem Doberman-Männchen zum Verhängnis. Er hatte sie auf dem Grundstück, neben dem Septik-Tank ausgegraben und hineingebissen. Er hatte noch rund 15 Minuten gelebt, dann war für ihn alles vorbei. Das war ein sehr trauriger Tag für uns, denn wir hatten ein Doberman-Pärchen von einem Deutschen übernommen zu unseren anderen Großhunden, von denen wir damals 11 hatten und sie hatten sich bereits sehr gut eingewöhnt.

Jau, das waren noch Zeiten, als Hundeflüsterer Dieter mit 7 großen Hunden die Straße entlang maschierte. Haha, da wurde respektvoll Platz gemacht und so mancher Wachmann vor einem der Geschäfte, trat einen Schritt zurück in das Geschäft.

Mehr über diese Biester hier:

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Das mit dem Netz ist gut, werde ich vielleicht auch machen. Wir haben die in den Regenfallrohren vom Dach.
Aber die Frösche sind auch nützlich, weil sie die Mückenlarven fressen, auch die, die Dengue verbreiten.

Unser Tommi ist ein philippinischer Hund, die scheinen das zu wissen.
Der beißt die Viecher nie, jagt sie aber als durch die Gegend.
Diese American Frog, schienen das Gift auf dem Rücken zu haben und wenn sie bedroht werden, kommt das Zeug da raus.

Genau so ist das.

Unser Haus in Cagayan de Oro ist von drei Seiten von Wildnis umgeben, auch wenn wir dort in einem Familien-Compound wohnen. Nur eine Seite stößt mit einer Trennmauer an ein Nachbarhaus. Nach vorne hin befindet sich ein unbebautes Grundstück mit einem Teak-Wald von einem Hektar Größe. Zur anderen Seite befindet offenes Gelände mit sekundärem Strauch- und Baumbewuchs. Nach hinten befindet sich ein Regenwasserablauf vom Berg herunter, der zwar selbst bei Starkregen das Wasser um das Haus herum lenkt, aber dort ist auch der Lebensraum von allerlei Getier. Kleine und große Schlangen und sogar Warane. Einen der Warane habe ich oben auf unserem Wassertank entdeckt, als ich mit der Kamera kam war er weg. Des Öfteren kommen mal Baby-Python und auch schon ausgewachsene Pythons, die ihren Anteil an den Hühnern einfordern. Meist bekommt man sie aber nicht zu sehen, sondern sieht nur die Stelle, wo sie sich Zutritt verschafft haben. Einmal hatte sich ein große in einem Netz verheddert und konnte sich alleine nicht mehr befreien. Das haben wir dann gemacht, das Tier in einen Sack gesteckt und dem benachbarten Forstamt gebracht, weil sie sich doch etwas verletzt hatte bei ihren Befreiungsversuchen.

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Python habe ich bei uns noch nicht gesehen, aber die Spy-Cobras, die mit ihrem Gift auf die Augen zielen.
Ja und die jagt Tommi auf jeden Fall.
Werde ihn da zügeln müssen, will auch dass die Tiere weiter existieren, muß da umdenken, wir sind ja die Eindringlinge in ihren Lebensraum.
Ist halt ein Kampf mit meiner Frau, weil sie da immer noch die typische philippinische Einstellung gegenüber tierischen Eindringlingen vertritt.
Bisher haben uns die Schlangen ja nie direkt bedroht, die sind eher scheu und hauen ab, wenn wir auftauchen.

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Diese Kröten hüpfen leider auch durch unseren ‚Garten‘ und vergraben sich gerne in den Blumentöpfen, wo ich sie zu Anfang noch behutsam entfernt hatte aber mittlerweile recht grob vertreibe…

Unsere Katzen gehen diesen Viechern wohlwissend aus dem Weg… zum ‚totspielen‘ bringen sie nur Frösche (sie kennen also den Unterschied) aus Feld und Garten mit und natürlich auch vieles andere Getier, wie Mäuse, unvorsichtige Vögel, Eidechsen und sehr oft Gottesanbeterinnen, welche sie besonders gerne ‚zerspielen‘…

‚Pepper‘, unser Oberjäger, hat sogar einmal eine (ungiftige) Rattenschlange mitgebracht, welche er glücklicherweise schon tot und teilweise verzehrt (er frisst auch gerne Mäuse und hinterlässt nur die Gallenblase… keine Ahnung, wie er das hinbekommt) ‚anlieferte‘… meine Gattin wäre fast schreiend umgefallen, aber auch ich hatte erst einmal ein ‚P‘ im Gesicht und mich dem Tier nur vorsichtig genähert… immerhin war die Schlange gut einen Meter lang gewesen, und mir sind in freier Wildbahn nur sehr selten lebende Schlangen begegnet… wenn, dann immer nur mit reichlich Metern Abstand und wurden mir auch noch nie vor den Fernsehsessel gelegt… daß diese Schlange tot war, hatte ich erst mit dem zweiten Blick feststellen können… denn normalerweise bringen unsere ‚Jäger‘ ihre Beute (‚dank‘ Katzenklappe zumeist unbemerkt) noch lebend mit ins Haus…

Speikobras, die ja gerne in Reisfeldern leben sollen, kommen bei uns nicht sichtbar vor (jedenfalls haben die Farmer noch nie von einer berichten können - Pinoys bringen ja alles erst einmal um). Liegt wohl vor allem daran, daß die Felder hier für mehr als sechs Monate trockenfallen und mit Mais und Gemüse bepflanzt werden, was sicher eher dem Terrain von Rattenschlangen entspricht… (die erschlagen die Farmer aber auch)