Brownouts - das immer wiederkehrende Übel

Ja ja, ich - wie auch viele andere, die schon länger auf den Inseln waren oder dort ganz leben, kennen dies - den regelmäßig wiederkehrenden Brownout.

Oft einfach so, aber auch oft angekündigt, da irgendwelche Wartungs- oder Reparaturarbeiten am Netz durchgeführt werden.

So auch morgen auf der ganzen Insel Guimaras - also eine komplette Provinz für ca. 8 Stunden ohne Strom.

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Hier in Zamboanga ist es gegenüber der Zeit als wir hier ankamen wesentlich besser geworden. In den Jahren 2012 bis 2017/2018 hatten wir praktisch jeden Tag 5 bis 6 Stunden brownout! Seither ist es eigentlich erträglich so alle 2 bis 3 Monate mal scheduled maintenance oder repair zwischen 4 und 8 Stunden. Es gibt immer mal wieder kurze von 5 bis 10 Minuten aber dies ist erträglich.

Camiguin ist nicht besser.
Einmal im Monat haben wir angekündet einen Tag lang keinen Strom, weil irgend etwas repariert oder kontrolliert wird.
Beinahe jeden Abend zwischen 18 und 20 Uhr fällt der Strom kurz aus, weil etwas umgeschaltet wird.
Man gewöhnt sich daran und betrachtet es als Folklore.

Bye the way: Bist Du schon weiter bezüglich Photovoltaikanlage mit Speicher in unserer Gegend?

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Ja, mit zwei neuen Kohlekraftwerken in Misamis Oriental und einer neuen Stromzufuhr von dort in die Stadt Cagayan de Oro entlang der Küstenstraße, (welche diese zwar verschandelt hat), sind die Brownouts größtenteils verschwunden (außer man vergißt mal rechtzeitig Kohle nach zu bestellen).

Dafür haben wir das hier in Negros Oriental nun wieder sehr häufig (beides unplanmäßig und planmäß8g. Gerade war wieder der Strom für rund 30 Minuten weg (unscheduled) und morgen ist ein planmäßiger Brownout für 12 Stunden von 6 Uhr morgens bis abends 18 Uhr geplant. Da wird dann auf rund 80 Kilometern von San Jose im Norden bis nach Siaton im Süden und mitten drin, die Provinzhauptstadt Dumaguete, der Strom abgeschaltet.

noch nicht, habe ich noch nicht weiter recherchiert

Unser Licht läuft eh über solar, daher bekommen wir das nur dadurch mit, weil es bei den Nachbarn dunkel ist.
Kochen eh mit Gas.
Hotspot oder Handy, großes Table für TV nachladen, falls es länger geht, dazu haben wir mehrere Powerbanks die immer geladen werden.
Notebooks haben eh Akkus und überbrücken die Zeit so auch.
Kühlschrank hält durch die Kühlakkus ebenso eine Zeitlang durch.
Eigentlich nicht so tragisch, wir haben uns dran gewöhnt.
Muß ja nicht alles perfekt sein, sonst ist es womöglich wie in Dt und man hätte dort bleiben können.
Da wir sowieso oft Camper sind, sind wir diesbezüglich ganz andere Entbehrungen gewohnt.

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Du hättest den Witz deutlicher kennzeichnen sollen.
Bei uns auf Mactan hatten wir im Winter genau einen winzigen Stromausfall mehr, als zuvor die Sommermonate in Deutschland und der war auch noch angekündigt.

In Dt habe ich im ganzen Leben nur 3 mal einen Stromausfall erlebt.
Auf den Phils bei uns kommt das mehrmals die Woche vor, entweder ganz früh oder nachts.
Geplante sind auch dabei, von denen erfahren wir aber meist zu spät.
Ist auch egal, weil sie uns kaum beeinträchtigen.
Bohren oder Schweißen geht halt nicht, dann machen wir eben was anderes in der Zeit, in dem wir keinen Strom haben.

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In den mittlerweile 5 Jahren hier habe ich zuhause 4 „Brownouts“ erlebt. (Brownout ist eher eine Unterspannung, daher die einleitenden Anführungsstriche).

Eine Abschaltung war angekündigt, es wurde in der Strasse ein Mast ausgetauscht. Dauer: 2h, nachts
Zwei waren wetterbedingt, Dauer: einmal 30 Minuten (während eines Cat4 Typhoon) und einmal 10 Sekunden.
Einmal ist ein Construction Truck irgendwo in der Leitung hängengeblieben, und hat auch den Mittelspannungsmast in Mitleidenschaft gezogen. Dauer: 2h

Währenddessen vor zwei oder 3 Monaten in einem nicht billigen Restaurant in Ortigas: ganze 5 mal innerhalb von 2h. Da bekommt man schon das Gefühl, dass die das ganze Ding mit einem Verlängerungskabel vom Nachbarhaus betreiben :smiley:
(Ich weiss nicht ob die Gegend stromlos war, das war das Hinterzimmer, das hat kein Fenster nach aussen, nur ins Restaurant).

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