Börse und Privatanleger auf den Philippinen

Habt Ihr schon mal als Privatanleger auf den Philippinen investiert?

Hier einige Gedanken der KI dazu, bitte mit Vorbehalt lesen:
"Der Börsenhandel auf den Philippinen (Philippine Stock Exchange - PSE) erlebt durch Privatanleger (Retail Investors) einen deutlichen Aufschwung, besonders angetrieben durch Online-Broker. [1, 2]

Hier ist eine Übersicht, wer an der Börse aktiv ist und wie Ausländer teilnehmen können:

Wer sind die Privatanleger auf den Philippinen?

  • Wachsender Einfluss: Während institutionelle Anleger (Banken, Fonds) meist das Handelsvolumen dominieren, machen Privatanleger mittlerweile einen bedeutenden Teil der Handelskonten aus. Über 98 % der Online-Konten sind in der Hand von Privatanlegern.
  • Junge Demografie: Besonders Filipinos im Alter von 30 bis 44 Jahren bilden die stärkste Gruppe, gefolgt von der Generation Z (18-29 Jahre).
  • Lokaler Fokus: Die Mehrheit der Online-Anleger kommt aus Metro Manila (über 80 %) und ist vor Ort angestellt.
  • Online-Zugang: Viele nutzen Plattformen wie COL Financial, First Metro Securities oder neuere Apps wie GStocksPH. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

Nehmen auch Ausländer teil?

Ausländer können direkt an der PSE investieren. [[1](https://www.bitget.com/en-CA/wiki/can-foreigners-buy-stocks-in-the-philippines#:~:text=Direct%20Portfolio%20Investment%20(Buying%20Listed,rules%20and%20approvals%20may%20apply.)]

  • Ausländische Privatanleger: Der Anteil ausländischer Privatkonten an den Online-Konten ist eher gering, aber präsent (ca. 1,2 % der Online-Konten).
  • Nationalitäten: Die führenden Nationalitäten unter den ausländischen Privatanlegern sind Japaner, Chinesen und Amerikaner.
  • Voraussetzungen für Ausländer:
    • Kontoeröffnung: Ausländer müssen ein Handelskonto bei einem PSE-akkreditierten Broker eröffnen.
    • TIN (Tax Identification Number): Eine philippinische Steuernummer ist erforderlich.
    • Regeln: Es gibt sektorale Eigentumsbeschränkungen (z. B. in Medien oder bestimmten Infrastrukturbereichen), bei denen der Ausländeranteil begrenzt ist.
    • Depot: Meist wird ein lokaler Broker benötigt, der auch als Verwahrer fungiert. [1, 2, 3, 4, 5]

Wie funktioniert der Handel?

  • Online-Broker: Die einfachste Methode ist die Eröffnung eines Kontos bei einem der PSE-akkreditierten Online-Broker (z.B. COL Financial, BPI Securities).
  • Verifikation (KYC): Aufgrund strenger „Know Your Customer“-Regeln ist oft ein persönliches Erscheinen oder eine aufwändige Videokonferenz zur Identifikation nötig.
  • Handelszeiten: Die PSE handelt in der Regel vormittags und nachmittags. [1, 2]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Markt durch Online-Broker „demokratisiert“ wird, aber Ausländer die lokalen regulatorischen Anforderungen und die Notwendigkeit eines spezialisierten Brokers beachten müssen."

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Als in Deutschland ansässige Anleger kann ich aber nicht über die Börse Manila handeln, das geht nur wenn ich in den Philippinen registriert bin?

In den relativ engen philippinischen Aktienmarkt zu investieren, macht meines Erachtens nur Sinn mit einem ETF → Xtrackers MSCI Philippines UCITS ETF 1C ISIN: LU0592215403

Der ist aber in den letzten fünf Jahren ziemlich mies gelaufen, hier gibt es interessantere Investments in Asien!

Chart

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Als ich noch ein Konto bei der HSBC in Cebu hatte, habe ich mich auch mit den Investments beschäftigt, die man dort hätte kaufen können.
etf gabs (damals) gar nicht, Fonds, unverschämt teuer in der Anschaffung und im Unterhalt.
Letztendlich bin ich zum Schluss gekommen, da ist man in D. wesentlich günstiger aufgehoben.
Vorletztes Jahr habe ich mal bei der Metrobank geguckt, die bieten da einen etf an. Die nennen das nur etf, letztendlich ist das eine Blackbox.
Also auch nix.
Von der pci damals bekam ich als Anlagen angeboten ebenso von der BDO, alles nicht wirklich durchsichtiges Zeugs, nein Danke, ich kauf nix was ich nicht nachvollziehen und somit verstehen kann.