Ist doch ein richtig kreativer Name. Und wer könnte bei so schönen Beschreibungen noch „Nein“ sagen…
Leben wie im ewigen Sommer
Stellen Sie sich vor, von einer sanften Meeresbrise umgeben zu sein, den Sternenhimmel zu genießen und warme Sommerabende das ganze Jahr über zu erleben. Bei uns wird dieser Traum wahr: Ein Lebensstil, der sich wie ein nie endender Urlaub anfühlt.
Denke, das ist eine Preisfrage.
Schwierig wird es halt, wenn man Ärzte, Krankenhaus braucht und das kommt im hohen Alter oft vor, das ist der Kostentreiber.
Da man davon ausgehen kann, dass man das dann selbst zahlen muss, weil man wegen hohem Alters keine private Krankenversicherung mehr hat, muss entsprechend viel Risikogeld vorhanden sein.
Bei meinen Eltern ist es jeweils so, sie werden von ihrem Ehepartner gepflegt und dafür werden sie auch jeweils über die Pflegeversicherung bezahlt und bekommen noch Rentenpunkte fürs eigene Alter dazu.
Das gibts halt alles auf den Philippinen dann nicht.
Bei uns ist es so, ich habe eine Altenpflegerin geheiratet.
Meine Frau ist eine in Deutschland ausgebildete examinierte Altenpflegerin mit 11 Jahren Erfahrung auf dem Beruf.
Ich bin seit einigen Jahren ihr einziger Patient, und sie macht das echt gut mich zu pflegen, damit sie nicht aus der Übung kommt.
Also für mich eigentlich inzwischen ziemlich klar, im hohen Alter wieder Deutschland.
Wieviele Jahre wird da schon für geworben? 6 bis 7 sind es bestimmt.
War auch mal in einem anderen Forum Thema.
Für mich wäre das nichts, weil zu weit entfernt von den namhaften Krankenhäusern und Ärzten in Cebu City.
Ich hatte ja eben erst das „Vergnügen“ ein Provinzkrankenhaus kennenzulernen.
PS: Irgendwo hatte ich mal Preise gehört und war erschrocken, wie hoch die waren. Einzelheiten habe ich erfolgreich verdrängt aus völliger Interessenlosigkeit.
Bitte, bitte, erzähl uns mehr. Das klingt ja interessant. Was für mich der Schocker war, ist die Sprache auf den Webseiten. Das ist fast nicht lesbar. Das macht ja sogar KI besser, oder aber die KI schreibt es wie der dahinter steht, keine Ahnung.
Website ist eigentlich ganz gut gemacht, aber ansonsten ist es ja ein eckiger Schuppen da irgendwo an einer Steinmauer. Also ich weiß nicht, was da toll sein soll.
Das ist so lange her. Da wurde auch so manch einer über den Tisch gezogen. Ich kann mich an den Namen Paschner oder so ähnlich erinnern. Im Facebook gibt es dazu das Ehepaar Uwe und Heike Fürst, die sich in der Zeit damals für einen Hausbau dort entschieden und auch die Mutter nachholten. In Faceboo zu finden unter ‚Uwe Fürst‘ von Dortmund. Sie scheinen auf den Hund gekommen zu sein. Ich habe seit Jahren keinen Kontakt mehr zu den beiden.
Hier ist das, was die Google KI dazu auf die Schnelle herausgefunden hat. Sicherlich könnte man da weiter graben und vielleicht auch noch Webseiten zu finden:
Die „deutsche Kolonie“ in Alcoy auf Cebu (Philippinen), auf die du dich beziehst, ist eng mit dem Immobilienprojekt El Paradiso (teilweise auch in Verbindung mit Bodo’s Bamboo Bar) verbunden, das Anfang der 2000er Jahre von deutschen Investoren, darunter möglicherweise die von dir erwähnte Person (oder assoziierte Makler/Entwickler), aufgebaut wurde.
[image]Tripadvisor +1
Was ist daraus geworden? (Stand 2020er Jahre):
Entwicklung: Aus dem ursprünglichen Baulandprojekt ist eine etablierte „Subdivision“ (Wohnsiedlung) geworden, die El Paradiso Resort genannt wird. Sie liegt in der Nähe des bekannten Tingko White Beach in Guiwang, Alcoy.
Charakter: Es ist kein „deutsches Dorf“ im abgeschlossenen Sinne, sondern eine gemischte Wohn- und Resortanlage (Beach Resort & Residential Community) mit internationalem Flair, in der viele Deutsche, Schweizer und andere Ausländer ihren Altersruhesitz haben oder Villen mieten/besitzen.
Investition/Verkauf: Die „Zorella“-Häuser (66 qm), „Romaneh“-Häuser, „Avidah“-Häuser und „Volksvillen“ (30 qm) werden weiterhin als „Pre-selling“-Projekte oder Resale-Objekte in dieser Anlage angeboten, oft von lokalen Maklern (z.B. Gena Mahinay Rilling) vermarktet. Die Preise für Häuser lagen um 2022–2026 im Bereich von ca. 1,7 bis 6 Millionen Pesos.
Infrastruktur: Die Anlage wird als sicher (24-Stunden-Sicherheit), ruhig und mit Zugang zu einem Pool und in Meeresnähe (Tingko Beach) beschrieben. Die Häuser entsprechen teilweise „deutschen Standards“ (massive Bauweise, manchmal importierte Materialien), um den tropischen Bedingungen gerecht zu werden.
Bestand: Neben den festen Wohnsitzen fungiert der Bereich weiterhin als Resort, in dem Touristen Zimmer oder Villen mieten können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Projekt die Anfangsphase überstanden hat und zu einer festen, kleinen deutschen/internationalen Community in Alcoy geworden ist, die sich um das „El Paradiso“-Resort konzentriert.
Mein bester, leider bereits verstorbener Freund Hermann Matthias, hatte sich auch dort eingekauft und nach kurzer Zeit wieder verkauft und das Weite gesucht.
Betreutes Wohnen im Alter (auf den Philippinen) mag für den einen oder anderen sicherlich interessant sein. Ich persönlich verlasse mich da lieber auf die philippinische, traditionelle Weise und wir (meine philippinische Frau und ich) leben auf die Einladung unserer Tochter (meiner Stieftochter) in ihrer Familie unser Altendasein. Das kann aber jeder gerne für sich entscheiden.
Was mich eher stört, ist, dass manche ‚Auswanderer‘ auch ein betreutes Leben (nicht nur im Alter) auf den Philippinen benötigen. Damit meine ich diejenigen, die nicht ohne die Hilfe von sogenannten Influencern ihr Leben leben können.
Da musst du dir nur die Views anschauen, die solche von ihnen erstellten Videos erzielen haha (Du brauchst dazu nicht die Videos und dir das Gelaber anhören).
Ich meine Leute die echt nicht ohne Influencer klarkommen. Dass die teilweise echt hohe Klickzahlen haben, das weiss ich, und dass das kein Indikator für Qualität ist auch. Zählt für mich unter „et circenses“.