Besuch der Santa Monica Kirche in Sarrat, Ilocos Norte

Sarrat in Ilocos Norte ist die Geburtsstadt von Ferdinand Marcos.

Die Santa Monica Church in Sarrat, ist ein echtes Juwel der spanischen Kolonialarchitektur. Sie ist nicht nur für ihre schiere Größe bekannt, sondern auch für ihre Geschichte und ihre besondere Ästhetik.

Die Kirche erlangte 1983 internationale Bekanntheit durch die Heirat von Irene Marcos, der Tochter des damaligen Präsidenten Ferdinand Marcos.

Aktuell, also 2026, befindet sich die St. Monica Kirche in einer entscheidenden Phase ihrer Geschichte. Während sie ihren 300. Jahrestag (September 2024) hinter sich gelassen hat, steht das Gebäude aktuell unter dem Zeichen umfassender Restaurierungsarbeiten.

Hier ist der aktuelle Stand der Dinge:

1. Laufende Restaurierung (Projektstart Ende 2025)

Nachdem eine Serie von starken Erdbeben im Jahr 2024 erhebliche strukturelle Schäden (insbesondere Risse in den massiven Backsteinmauern) verursacht hatte, wurde ein großes Rettungsprojekt eingeleitet.

Finanzierung: Die nationale Geschichtskommission der Philippinen (NHCP) hat rund 40 Millionen Pesos für die erste Phase der Wiederherstellung bereitgestellt.

Fokus: Die Arbeiten konzentrieren sich 2026 vor allem auf die Verstärkung der Dachstühle aus Hartholz (Molave) und die Stabilisierung der Ziegelwände, um die Kirche erdbebensicherer zu machen.

2. Besuchbarkeit und Zustand vor Ort

Obwohl die Kirche als „Important Cultural Property“ geschützt ist, gibt es für Besucher derzeit einige Einschränkungen:

Eingeschränkter Zugang: Teile des Innenraums können wegen der Bauarbeiten gesperrt sein. In den letzten Jahren wurden bereits Kirchenbänke entfernt und Heiligenfiguren abgedeckt, um sie während der Arbeiten zu schützen.

Sicherheitsvorkehrungen: Aufgrund der Risse aus dem Jahr 2024 gilt das Gebäude teilweise als instabil, weshalb Besucher oft nur bestimmte Bereiche betreten dürfen.

Das Kloster-Museum: Das angrenzende Kloster ist oft weiterhin zugänglich und bietet einen Einblick in die Geschichte, auch wenn die Hauptkirche gerade eine „Baustelle“ ist.

Bei uns war die Tür zum Kloster leider verschlossen.

Hier ein paar Bilder:



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