Automatik in den Bergen - Wie geht das in Nordluzon?

Gibts die überhaupt mit Automatik?
Bin eh Schaltungsfahrer.
Dann wird in Gang 1 geschaltet, da kommt er bestimmt hoch, haben doch alle Zeit der Welt…

Keine Ahnung… :person_shrugging:
Aber das wäre hier ein Thema:

Klar. Bei Mietwagen und Upgrade nehme ich die aber mal ab und zu.

Der Weg ist das Ziel… :grimacing:

Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass eine Reise durch die Cordillera mit einem Multicab auch nur ansatzweise Spaß macht. Für eventuelle Mitfahrer sowieso nicht.
Am besten ist in der Cordillera immer noch das Motorrad.

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Jow, für Dich und mich und zwei oder drei andere hier.

Automäßig bin ich neben dem Van in den Bergen gern auch mit dem Revo gefahren, Schalter natürlich. Da hätte man immer reparieren oder Ersatzteile bekommen können. War aber nie was… :rofl:

Alle Automatikkisten haben mich in den Bergen genervt.

Cordillera, da war ich seit den 90ern nicht mehr, keine Ahnung mehr wie da die Berge sind.
Also in Mindanao bei uns hat es auch ordentlich steile Straßen in die Berge.
Alleine schon die Strecke zu eine der Schwestern die in den Bergen wohnt die wir öfter fahren.
Da hat unser Honda Scooter auch zu zweit und mit großem Hund vorne drin keine Probleme die größten Steigungen hoch zu kommen.

Werden das nächstes mal den Weg mit dem Multicab, wenn wir den haben, probieren.
Der ist ja auch mehr als Lastenesel denn als Reisemaschine gedacht.
Sachen transportieren steht erstmal im Fokus.
Aber falls er sich doch für Reisen eignen sollte, warum nicht.
Vielleicht sind die Motoren ja inzwischen etwas stärker?
Jedenfalls eine Schwägerin ist voll mit ihrem zufrieden.
Fährt jetzt nicht mehr mit dem großen Nissan Pickup rum, bei dem sie durch die Gegend schleichen muß. weill sie ständig Angst irgendwo hängen zu bleiben.
Die Karren sind hier oft einfach viel zu groß und unpraktisch.
Zudem sagt sie, der große Nissan säuft wie ein Loch, der neue Multicab mit Injektion wesentlich weniger.

Und die Leute können nicht fahren bzw. haben keine Ahnung wie gross ihr Karren eigentlich ist und stehen dann ständig im Weg rum. Zum Lenken sind sie auch zu faul und brauchen 3mal mehr Platz als eigentlich nötig wäre. Nicht alle, aber als Faustregel: je Fortuner, desto unfähig.

Ich kann meine Automatik auf „manuelle Gangwahl“ stellen, da kann ich dann z.B. bergab den 3. Gang einlegen und den Motor den Rest machen lassen. Da ich meist nicht in den Bergen fahre, geniesse ich die Segnungen der modernen Technik und zwei gleich starke Beine.

Bergauf isses eigentlich egal, 440Nm ziehen den Kahn auch vollbesetzt hoch. Das einzige Problem ist Regen, da muss man echt vorsichtig sein am Gas - ich habe in Baguio mal gut und gern 1mm Profil gelassen beim einer Bergauffahrt im Regen jenseits der Haftungsgrenze. Da macht sich ein 4x4 dann bezahlt - aber sollte es wirklich viel zu steil werden, wird die Kiste einfach rumgedreht und rückwärts hochgefahren. Hab ich früher mit meinem Peugeot 106 im Winter auch manchmal gemacht.

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Es geht noch komfortabler, nämlich mein Renault Clio E-Tech:

Das innovative Automatikgetriebe: Das „Multi-Mode“-Getriebe.

Ein Schlüsselelement des Clio E-Tech ist das kupplungslose „Multi-Mode“-Automatikgetriebe. Es ist von der Formel-1-Technologie von Renault inspiriert und wurde speziell für die Anforderungen des Hybridantriebs entwickelt.

  • Funktionsweise: Das Getriebe verfügt über mehrere Gänge für den Verbrennungsmotor und zwei Gänge für den Elektromotor. Es wählt automatisch die optimale Kombination, um einen reibungslosen und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Da das Anfahren elektrisch erfolgt, wird keine herkömmliche Kupplung benötigt, was zu sanfteren Gangwechseln führt.

  • Fahrmodi: Der Fahrer kann über den Automatikwählhebel verschiedene Modi einstellen, wie zum Beispiel den „B“-Modus (Brake). In diesem Modus wird die Rekuperation verstärkt, was bedeutet, dass das Fahrzeug stärker abbremst, wenn man vom Gas geht. Dies ist besonders im Stadtverkehr oder bei Bergabfahrten nützlich und ermöglicht ein „Ein-Pedal-Fahren“.

Mein Frauchen liebt diese Automatik, das Bremsen ist fast überflüssig … muss man nur haben, wenn man es haben muss, ansonsten macht das Auto was es soll, bremsen, ohne sie. :grinning_face:

In der Praxis, am Berg runter, du musst nur aufs Gaspedal, kein oder wenig Gas = bremsen und Rekuperation … besser geht es wohl kaum, „Ein-Pedal-Fahren“ halt

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Das klingt toll! Dann würde ich genau so was mieten und in die Kordilleren fahren… :wink:

Fantasien darf man immer haben. Aber die Philippinen waren und sind immer das Ergebnis aus „Was gibt es?“ und „Wie kann man das beste daraus machen“.

Geht alles. Ich kenne Deine Fuhre ja. Perfektes Auto… für den Manila Jungle etc.

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So was hat man noch nicht mal in Portugal bei Mietwagen im Angebot. Und Portugal ist ein Renault-Land … Richtig, auf den Phils muss man immer das Beste aus den dortigen Möglichkeiten machen. War schon immer so, ist so, und wird es noch während Jahren so bleiben … :slight_smile:

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Auch in Deutschland gibt es wahre Technikfreaks und Fahrkünstler.
Ich wohne an einer kurzen Straße mit guter Steigung. Als es noch richtige Winter gab und keine Winterreifenpflicht, bin ich nach heftigem nächtlichen Schneefall morgens mit meinem Golf rückwärts die Steigung gut hoch gekommen.
Das hat meinen Nachbarn inspiriert, es nachzumachen. Er hatte einen Opel. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Die stufenlosen Automatikgetriebe neuerer Autos sind schon Klasse.

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