Es gab viel Freude und Jubel, als Banken und E-Wallet-Anbieter begannen, die Überweisungsgebühren für InstaPay- oder PESONet-Überweisungen (Online-Überweisungen) zu erlassen. Falls die Überweisungsgebühr nicht erlassen wurde, wurden eine bestimmte Anzahl kostenloser Überweisungen oder eine niedrigere Überweisungsgebühr angekündigt.
Falls Sie sich nach Ihrem Freudentanz gefragt haben, warum diese Gebührenänderung gerade jetzt stattfindet: Tatsächlich hat sich das schon lange abgezeichnet. Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat ihr fünfjähriges Moratorium für digitale Überweisungsgebühren aufgehoben.
Mit dem am 17. Juni veröffentlichten Memorandum Nr. M-2026-025 hob die BSP (Bangko Sentral ng Pilipinas) das Moratorium für Erhöhungen der Transaktionsgebühren bei InstaPay und PESONet auf. Außerdem erließ sie neue Vorschriften, die darauf abzielen, elektronische Gebühren fairer und transparenter zu gestalten und sie an die tatsächlichen Kosten anzupassen.
Die BSP wies darauf hin, dass die Gebühren für digitale Überweisungen deutlich niedriger sein sollten als bei herkömmlichen Banküberweisungen am Schalter. Sie bekräftigte, dass die Gebühren für Interbanküberweisungen lediglich die tatsächlichen Kosten für die Abwicklung der Transaktionen widerspiegeln sollten, die auf etwa 1,50 P pro Transaktion geschätzt werden.
Zwar waren viele Verbraucher über den Verzicht auf Bankgebühren begeistert, doch ist ihnen aufgefallen, dass E-Wallets wie GCash und Maya ihre Überweisungsgebühren lediglich von 15,00 P auf 10,00 P gesenkt haben.
Im Gegensatz zu traditionellen Banken, die über zusätzliche Einnahmequellen wie Kredite, Kreditkarten und Einlagen verfügen, haben E-Wallets ein enger gefasstes Produktportfolio. Höchstwahrscheinlich werden diese beiden Konkurrenten an ihren derzeitigen Überweisungsgebühren festhalten. Denn mal ehrlich: Warum sollte der eine seine Gebühren senken, wenn der andere es nicht tut?
Diese Banken und E-Wallets überprüfen höchstwahrscheinlich gerade ihre digitalen Strategien.
Die BPI (Bank of the Philippine Islands) war die erste Bank, die ankündigte, ihre Überweisungsgebühren vollständig zu erlassen. TG Limcaoco, Präsident und CEO der BPI, erklärte, dass die Abschaffung der Gebühren pro Transaktion ein bedeutender Schritt in Richtung finanzieller Inklusion für Millionen von Filipinos sei. Indem digitale Überweisungen komplett kostenlos werden, will die BPI den Zahlungsverkehr im Alltag vereinfachen. Und dadurch mehr Kunden gewinnen.
Für den normalen Bürger ist dies in der Tat ein Grund zum Feiern: Anstatt bei der Bezahlung von Rechnungen und bei Überweisungen Gebühren zu zahlen, kann er jeden hart verdienten Peso für sich behalten. Ein kleiner Sieg, ja, aber dennoch ein Sieg.
https://mb.com.ph/2026/07/10/heres-why-banks-and-e-wallets-waived-or-lowered-transfer-fees