Reisen mit dem Weibe in der Welt

Und nochmal von mir ein „Wow“ und Dankeschön. Bitte viel mehr davon!!

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Ein Abenteuer stand uns noch bevor und wie machten uns sofort auf den Weg - wir wollten zu einem Stamm der Dayak, einer indigenen Volksgruppe, welche es in Borneo, Malaysia und ich Sumatra beheimatet ist.
Speziell fuhren wir zu einem Dorf der Ngaju, welches sich in einem der vielen Seitenarme flussaufwärts des Barito Rivers befinden sollte.

Wir wurden während der Fahrt gebrieft, dass in diesem Village praktisch so gut wie noch keine Touristen waren, allerdings das Dorf doch relativ modern sei.

Da die Fahrt relativ lange dauerte, machten wir auch öfters einmal eine kleine Pause.

Etwas später fuhren wir in eine Dirt Road ein und parkten unser Auto an einem Parkplatz - angekommen, ausladen und ca. 200 Meter mit Gepäck laufen. Wir erreichten einen kleinen Fluss mit eine überdachten Hütte, wo wir auf unseren Fährmann warteten, welcher per Handy informiert wurde. Angekommen checkten wir im Gemeindehaus ein und ich machte mich sofort mit Elmar auf den Weg, um das Dorf zu erkunden.

Es war eine äußerst kurzweilige Wanderung. Die Getreidehäuser waren mit den großen Schutzscheiben an den Beinen eine imposante Erscheinung, die Kinder waren wie immer neugierig.

To be continued…

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Die Fotos wie immer weltspitze! Vor allem die in schwarz/weiss

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Abends aßen wir hervorragend gekochtes Essen im Dorf Long House - ich würde es als Gemeindesaal bezeichnen und machten es uns in der hintersten Ecke gemütlich für die Nacht.

Das Long House füllte sich langsam mit den Dorfbewohnern und wir wussten nicht genau, wie wir uns verhalten sollten.

Einige der Dorfbewohner fingen an, zu musizieren und wir gesellten uns dazu. Info für @Pusa Das Licht kommt von einem Slave Blitz, welchen ich gehalten habe, die Cam stand im Winkel dazu auf einem Stativ, um die Wirkung zu erzielen.

Plötzlich wurden wir zu einem Ritual geladen und es wurde etwas Blut von einem Huhn abgezapft, mit welchen wir „getauft“ wurden. Dann bekam ich meinen ersten Alkohol auf Borneo (Reisschnaps) und wir mussten tanzen.

Das ganze fühlte sich nicht nach Touristen Nepp an, sondern eher zur Kurzweil für die Dorfbewohner, welche sich auch köstlich amüsierten.

Die Feier dauerte bis ca. 21.30 und wir konnten endlich schlafen gehen.

To be continued…

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Am nächsten Morgen wachte ich gegen 4:30 auf und schlich mich mit meiner Kamera aus dem Long House, Louanne, mein Kumpel Elmar und auch der Guide waren anscheinend noch im Tiefschlaf.
Ich bekam wirklich sofort einen sensationell guten Kaffee von der „Hausmeisterin des Gemeindehauses“ und rauchte genussvoll vor mich hin, bis es etwas heller war.

Dann zog ich mit der Kamera los - die Eindrücke waren überwältigend.

Die Kids gingen bereits kurz nach 6 Uhr zur Schule. Ich bekam einen Stuhl und erneut einen Kaffee und konnte genussvoll rauchend ein paar Fotos machen.

Zurück am Longhouse waren die anderen bereits auch wach und wir bekamen ein sehr einfaches Frühstück.

Danach hatten wir noch etwas Zeit, durch das Dorf zu laufen.

Wir fuhren mit unseren Emotionen komplett überwältigt zurück.

To be continued…

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Zurück in Panklanan Bun hatten wir noch eine Übernachtung.

Ich drängte den Guide, dass ich ein Bier trinken wollte und er wusste wirklich, wo ich eines bekommen könnte.

Es erinnerte mich an die Prohibition, denn in einem Hinterhof erhielten wir aus einem Hühnerstall in einem Plastikbeutel mit zwei Literflaschen Bier (brühwarm) für umgerechnet 10 €.

Das Bier schmeckte bereits beim ersten Schluck nicht bei gefühlten 30 Grad Temperatur.

Dennoch trank ich es dann meine Flasche, Elmar schüttete seine Bier nach ein paar Schlucken weg.

Wir hatten noch eine Übernachtung, checkten im Hotel ein und ich wollte sofort wieder los zum Fluss.

Wir wurden mit den spielenden Kindern nicht enttäuscht, und sie zeigten uns ihre Künste fast eine halbe Stunde. „Satu lagi = Noch einmal?“ fragten sie lautstark nach jedem Sprung und wir stimmten zu.

Am nächsten Morgen musste ich unbedingt wieder raus, Elmar schlief tief und fest und wachte trotz klopfen an seiner Hoteltüre nicht auf.

Also zog ich alleine los. Am Fluss war nichts los, so begab ich mich auf den Rückweg und kam an einer Grundschule vorbei, die Kinder waren natürlich sofort wieder Feuer und Flamme.

Eine Lehrerin, welche Schulhof Aufsicht hatte fragte mich , ob ich zum fotografieren herein wolle und ich stimmte zu.

Es begann die Morgengymnastik, welche unterschiedlich motiviert erledigt wurde.

Danach bat mich die Lehrerin freundlich, den Schulhof zu verlassen, da der Unterricht beginnen würde und ich wurde unter großem Gegröle verabschiedet.

Unser Trip war nach 6 ereignisreichen Tagen vorbei und wir flogen zurück.

To be continued…

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Super, die Bilder in schwarz-weiß finde ich nochmal ganz besonders!

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Was Mallorca für die Party Leute aus Deutschland ist, das ist Bali für die jungen Gutverdiener aus Jakarta, aber auch aus Australien.

Wenn ich mir am Montag die roten Augen meiner jungen Designer ansah, dann wusste ich genau, dass diese wieder von Samstag bis Montag Morgen in Bali durchgemacht hatten.

Deswegen war das für mich nie eine Option für einen Kurzurlaub - meine Frau war dort mit Freundinnen öfters.

Ich ließ mich dann doch einmal über ein verlängertes Wochenende auf einen solchen trip ein, bestand allerdings darauf, dass wir maximal zwei Tage in Kuta (Ballermann von Bali) bleiben würden.

Von Kuta nach Tanah Lot sind es gefühlt 10 Kilometer, für welche wir knapp zwei Stunden mit dem Fahrzeug benötigten.

Der Parkplatz war total überfüllt und es war wie am Oktoberfest, dennoch schafften wir es an den Strand und hatten Glück, dass wir zur beginnenden Flut dort ankamen, um den Sonnenuntergang zu betrachten.

Da das Wasser doch relativ schnell stieg, entschieden wir uns, zum Auto zurückzulaufen. Dennoch war es ein unglaubliches Erlebnis.

Die weitere Zeit hatten wir ein Hotel in Ubud gebucht, um von dort aus Ausflüge zu machen. Einer davon führte uns zum Mount Batur über die so bekannten Reisfelder von Bali, welche mich damals begeisterten, aber nach Batad und Banaue nur noch klein sind.

Weiter ging es nach Kintamani, wo wir übernachteten, um am nächsten Morgen bei Dunkelheit ca. 2 Stunden auf den Batur zu steigen. Es war sehr nebelig und ein Durchblick zum Sonnenaufgang und dem 3.726 Meter hohen Rinjani auf Lombok ziemlich schwierig war. Dennoch gelang es zwischendurch.

Wir erhielten einen heissen Kopi, machten beim Abstieg noch einige Selfies und waren froh, wieder absteigen zu können.

Vormittags hatten wir noch etwas Zeit und streiften durch das Dorf Kintamani.

Dieser Trip musste nicht sein, er war einfach zu anstrengend.

To be continued.

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Trotzdem super Fotoausbeute!
Ich war nur einmal für ein paar Tage auf Bali. Mir ging das schon nach ein paar Minuten auf die Nerven. Ich kam von Timor via Flores, Sumbawa und Lombok. ich hatte kaum die Fähre auf Bali verlassen, da ging es direkt los mit Angeboten für alles Mögliche, Delfin Touren und was weiß ich. Generve pur. Ich bin dann kurz nach Ubud, war da aber auch nur kurz. Ich habe Bali nach weniger als einer Woche wieder verlassen.

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Da fühlte ich mich im Hotel richtig wohl und ich wurde in kürzester Zeit entschleunigt. Davon später mehr.

Das Hotel selbst war für mich eine komplett neue Erfahrung, wir hatten eine Villa inmitten von Reisfeldern und nein es gab keine Mosquitos Die Terrasse war eine Sensation mit Relax Liege auf welcher man gegen einen vernünftigen Preis massiert werden konnte.

Dennoch möchte ich wie immer kein Hotel empfehlen, da es unterschiedliche Ansprüche für ein solches gibt.

Die Dusche war hinter dem Haus außerhalb und war für mich ein kleines Highlight.

Das Bett war im ersten Stock und ab 1 Promille schwierig zu erreichen. Ich war derart relaxed, dass ich anfing Blumen zu fotografieren (man möge es mir verzeihen, denn mir liegt jegliches esoterische Getue fern)

Wir teilten uns den Tag ohne Stress auf, hatten allerdings schon eine Bucket List, zu welcher auch das Sacred Monkey Forest Sanctuary gehörte und wir einen Nachmittag für ein paar Stunden dort verbrachten.

Es wurde ausdrücklich davon abgeraten, das Obst sichtbar zu tragen, sondern nur einzeln herauszuholen und dann weiterzulaufen. Meine Frau hatte da eine etwas andere Idee, weil die kleinen Affen ja so süß waren. Doch sie hatte die Rechnung nicht mit den Affen gemacht und einer wollte mehr. :rofl:

Insgesamt war es unglaublich interessant, auch andere Touristen zu beobachten, welchen die Brille geklaut wurde oder auch das Handy.

Es war alles in allem ein gelungener Nachmittag und ich habe gehört, dass der Affenwald jetzt komplett mit Touristen überschwemmt wird, empfehlen möchte ich den Affenwald allerdings ausdrücklich.

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:rofl: :rofl: :rofl:

Soll Leute geben die das gewerblich machen. Auf jeden Fall eine Super Formulierung. Ich habe gut gelacht!

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Was ist Ubud und Bali ohne einen Legong Tanz. Auch wir gaben uns diesem Tanz und wir buchten eine Abendveranstaltung am Palast. Es gibt diesen Tanz ja an unterschiedlichsten Locations auf Bali, aber eine Nachtaufführung in Ubud ist ein absolutes Muss.

Hier kam ich das erste Mal mit meiner Kamera an ihre Grenzen in Sachen Autofokus und Bildrauschen. Dennoch ist es wert, ein paar Bilder zu zeigen.

To be continued…

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Wie muss ich mir das mit dem AF vorstellen ?

Die 1DM3 war nie ein Af-C Monster bei Dunkelheit, eine solche Veranstaltung nicht in AF-C zu fotografieren bringt nichts. Der Fokus war teilweise meilenweit vom Ziel entfernt. Durch die hohen ISO bei Offenblende wurde das auch nicht besser.

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Ich hatte noch keine perfekte Cam im Continous Mode bei Dunkelheit in der Hand … allerdings auch keine R3 oder R1 probiert

Das Vorgänger Modell 1DM2 war um Klassen besser, auch die Nachfolgemodelle. Das war Canons Killer Cam für Sportfotografen und wurde 2x kostenlos repariert und 1 x kostenlos getauscht, besser wurde es nicht.

Märkte ziehen mich magisch an, aus diesem Grund bin ich morgens gegen 5:00 mit der Kamera und Stativ zum Markt in Ubud gelaufen. keine Touristen, nur Einheimische sind dort morgens unterwegs und es ist ein geschäftiges Durcheinander.

Mit meiner Frau hatte ich vereinbart, dass sie mich anrufen soll, wenn sie wach ist und wir einen Platz zum Frühstücken in der Stadt finden könnten.

Cafes gibt es genügend und diese sind damals wirklich ein Platz zum relaxen gewesen. Auf dem Weg dorthin sah ich Holzschalen auf dem Markt welche es mit wirklich angetan hatten, da das Licht einmalig war. Dieses Bild wurde von einer amerikanischen Firma lizensiert und ziert nun diverse Küchenwände an der Ostküste.

Danach gingen wir nochmals zum Tempel, wo abends zuvor die Tanzaufführung war. Das Schild ist übrigens ernst gemeint. In den Tempel durfte man nur mit Sarong - außerhalb durfte meine Frau dann etwas freizügiger herumlaufen.

Ein anderer Tanz ist der sogenannte Kecac Tanz, welcher etwas dramatischer ist als der Legong, aber dafür ohne großartige elektrische Beleuchtung. Zeit, sich an alte Fototechniken zu erinnern. Mitziehen, Zoomen, lange Belichtungszeit und Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang.

In Summe kann ich jeden nur empfehlen, sich beide Tänze anzusehen, aber auch einen Markt zu besuchen, welcher sich komplett von den Wet Markets auf den Philippinen unterscheidet, da er nur morgens ist.

To be continued…

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Was auf keinen Fall auf Bali fehlen darf, ist eine Fahrradtour. Für die Durchtrainierten gibt es diese Inklusive Berganstiege, für die Faulen „Downhill“ und Ebene. Wir buchten die Faulentour, allerdings auch mit Besuch einer Kaffeeplantage für Kopi Luwak also fermentierter Kaffe durch Civit Katzen. Das Rösten des Kaffees war das Beste an der Sache, der Kaffee schmeckte nicht. ich wurde das erste Mal aufgeklärt, dass es männlichen und weiblichen Kaffe gab, welcher per Hand sortiert wurde.

Die Fahrt selbst war ein Riesenerlebnis, denn es ging durch Reisfelder und Dörfer. Wir durften z.B. in einen Familienbetrieb in welcher 4 Generationen wohnten und wirklich tief eintauchen.

Die Fahrt selbst in einer kleinen Gruppe internationaler Touris war sehr kurzweilig.

Wir sahen kurioses.

Wir sahen eine Prozession mit gefühlt 200 Frauen mit Opfergaben.

Wir sahen ältere Menschen, welche sich bereitwillig fotografieren ließen.

Und ich machte eines meiner absoluten Top Ten Bilder meiner fotografischen Laufbahn.

Der Urlaub in Bali fand sein Ende und ich war in Summe absolut positiv überrascht geworden.

To be contiuned…

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Sehr schöne Bilder! :slight_smile:

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