Ich stelle mir bei solchen positiven Stories immer die Frage, wie alles angefangen und wie das praktisch funktioniert hat.
Da ich Baguio ja nun etwas kenne, war für mich die Frage: Wo hat er denn die ersten Erfahrungen gesammelt? Wo ist er die ersten Rennen gefahren?
Und ich habe mir erlaubt, diese Frage an KI zu stellen. Ich hoffe, dass jetzt nicht wieder jemand aus der Hose springt, weil es KI ist. Einfach mal die Informationen rausziehen…
Ich dachte mir schon, dass da was auf abgesperrten Parkours und auf Parkplätzen stattfand und irgendwann auch der Clark Circuit ins Spiel kam, aber es ist schön, das noch mal in der Übersicht zu sehen. Viel Spaß beim Lesen!
"Baguio liegt auf rund 1.500 Metern Höhe mitten in den Bergen, hat extrem steile, kurvige Straßen und oft Nebel – für klassische Rundkurse ist dort schlicht kein Platz.
Trotzdem hat Iñigo Antons Karriere genau dort begonnen, allerdings ganz anders, als man es von europäischen Rennfahrern kennt. Seine Anfänge spielten sich auf provisorischen Strecken, Slalom-Plätzen und den großen Rennstrecken im Flachland ab.
Weil es in Baguio keine Rennstrecke gibt, haben Iñigos Vater (Carlos Anton) und die lokale Motorsportszene kreativ werden müssen.
- Parkplätze und Eventflächen: Seine ersten echten Fahrversuche im Auto machte Iñigo als Kind auf abgesperrten Parkplätzen und Freiflächen in Baguio.
- Slalom und Autocross: Im philippinischen Motorsport sind Autocross und Slalom extrem populär. Dabei handelt es sich nicht um Rundstreckenrennen gegen andere Autos, sondern um Zeitrennen auf einem engen, mit Pylonen abgesteckten Parcours. Hier wurde er mit 11 Jahren der jüngste Champion aller Zeiten. Das enge Kurvenhandling lernte er also direkt vor der Haustür in den Bergen.
Um die Grundlagen für den echten Formelsport zu legen, schickten ihn seine Eltern im Alter von 10 Jahren für zwei Jahre ins professionelle Go-Kart-Training. Da es in Baguio keine Kartbahn gab, pendelte die Familie zu den bekannten Strecken der Philippinen:
- Carmona Racing Circuit (CRC): Diese traditionsreiche Kartbahn liegt in Cavite (südlich von Manila) und ist das absolute Epizentrum des philippinischen Kartsports. Hier hat Iñigo den Großteil seiner Runden gedreht.
- Clark International Speedway (Kart Track): Die Kartbahn, die direkt an die große Rennstrecke in Pampanga angeschlossen ist.
Als Iñigo vom Slalom- und Kartsport in den echten Tourenwagen- und Formelsport wechselte, spielte sich das auf den zwei einzigen großen, permanenten FIA-zertifizierten Rundstrecken der Philippinen ab (beide liegen in den flachen Provinzen nördlich und südlich von Manila):
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Batangas Racing Circuit (BRC): Gelegen in Rosario, Batangas. Iñigo hat diese Strecke in Interviews oft als seine absolute Lieblingsstrecke auf den Philippinen bezeichnet. Sie ist bekannt für ihre Bodenwellen, „blinden“ Kurven und Höhenunterschiede – perfekt für jemanden, der das anspruchsvolle Terrain aus Baguio gewohnt ist.
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Clark International Speedway (CIS): Gelegen in Mabalacat, Pampanga (auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis). Das ist die modernste und längste Strecke des Landes. Hier dominierte Iñigo später den Toyota Gazoo Racing Vios Cup und die philippinische GT-Meisterschaft.
Zusammenfassend: Er ist ein echter „Baguio Boy“, aber für jedes Rundstrecken- und Karttraining musste das Team Anton die Serpentinen der berühmten Kennon Road hinab ins heiße Flachland von Luzon fahren."