In Clark soll ein Rechenzentrum gebaut werden. Nicht irgendeins, sondern eins für „AI“. Und weil in den USA die Regeln zu streng sind, kommen Apartheid McHairplugs und seine kinderlieben Spiessgesellen lieber in die Philippinen.
https://newsinfo.inquirer.net/2274123/pax-silica-brings-promise-but-at-what-cost
Auf dem Papier sieht das immer alles ganz nett aus, und es „fördert die philippinische Wirtschaft“.
The project is expected to require about 130 million liters of water a day and 3 gigawatts of electricity, equivalent to 16% of Luzon’s current grid capacity.
Die Älteren erinnern sich: vor einigen Monaten hatten wir Load-Shedding („Rolling Brownouts“), weil das ranzige Netz den Strombedarf nicht decken konnte. Nicht in Hintermindanao mitten im Dschungel! In Luzon!
Water security is the most immediate concern. Pax Silica’s projected demand exceeds the proposed reservoir capacity of 65 million to 120 million liters a day, creating potential seasonal deficits of 10 million to 65 million liters during El Niño.
Wer braucht schon sauberes Wasser? Oder Wasser im Allgemeinen?
In meinen Augen ist das ganze ist einfach von vorn bis hinten ein neokolonialistisches Projekt. Der Hektar Land für 300kPHP? Diplomatische Immunität für alle US-Staatsbürger, die lose mit dem Projekt in Berührung kommen? Was kann da schon schief gehen. Wer solche Verbündeten hat, der sieht eine chinesische Okkupation in einem ganz neuen Licht.
(Ich benutze auch Rechenzentren, allerdings welche, die nach Vorschriften gebaut sind und betrieben werden, die eine Überbelastung von Umgebung und Umwelt verhindern).
Man kann echt nur hoffen, dass die Blase rechtzeitig platzt. Das hat zwar zur Folge, dass Taiwan dann eine chinesische Provinz wird, aber … das hätte man auch vorher wissen können.
Was meint ihr so dazu?